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Konfirmation Sonntagsgruppe 15. Mai 2016

Konfirmationspredigt 15.5.16

Liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden, liebe Festgemeinde,

Heute ist euer großer Festtag gekommen. Heute dürfen wir eure Konfirmation hier in der Stiftskirche feiern. Knapp zwei Jahre habt ihr euch mit mir darauf vorbereitet.

Eigentlich ist es schade, dass die Zeit schon zu Ende geht, haben einige von euch in den letzten Unterrichtsstunden gesagt. Und es sind ja auch einige neue Freundschaften zwischen euch gewachsen. Über eine What’sApp-Gruppe habt ihr untereinander auch zwischen unseren Unterrichtstagen Kontakt gehalten. Das war auch für mich hilfreich, weil Nachrichten, die einzelne erreicht haben, schnell auch bei allen angekommen sind.

Es freut mich, dass ihr so eine gute Gemeinschaft geworden seid, zumal ja nur die Unterrichtszeit zu Ende ist. Die Vorbereitung ist abgeschlossen. Eure Zeit als verantwortliche Glieder dieser Gemeinde beginnt heute erst. Mit eurem Vorstellungsgottesdienst vor einigen Wochen habt ihr gezeigt, dass ihr nun in der Lage seid, selbständig von eurem Glauben zu erzählen. Wir trauen euch zu, dass ihr nun für andere Verantwortung übernehmen könnt.

Seit der Reformation sind wir in der evangelischen Kirche überzeugt, dass es keine Unterschiede zwischen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern in der Gemeinde gibt. Vor Gott sind wir gleich. Jede und jeder kann und soll seine und ihre Fähigkeiten zum Wohl der ganzen Gemeinde einbringen. Ab heute erwarten wir das auch von euch. Schön, dass sich einige schon für Aufgaben gemeldet haben!

Ich habe euch für eure Konfirmation einen Abschnitt aus dem Römerbrief als Predigttext ausgewählt.

Paulus, der wohl erfolgreichste Ehrenamtliche in der Geschichte des Christentums beginnt seinen Brief an die Gemeinde in Rom so:

 „Paulus, ein Knecht Christi Jesu, berufen zum Apostel, ausgesondert, zu predigen das Evangelium Gottes, das er zuvor verheißen hat durch seine Propheten in der heiligen Schrift,  von seinem Sohn Jesus Christus, unserm Herrn, der geboren ist aus dem Geschlecht Davids nach dem Fleisch, und nach dem Geist, der heiligt, eingesetzt ist als Sohn Gottes in Kraft durch die Auferstehung von den Toten. Durch ihn haben wir empfangen Gnade und Apostelamt, in seinem Namen den Gehorsam des Glaubens aufzurichten unter allen Heiden, zu denen auch ihr gehört, die ihr berufen seid von Jesus Christus.

An alle Geliebten Gottes und berufenen Heiligen in Rom: Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!“

Als man noch keine eMails oder Whats-Apps verschicken konnte und nicht einmal Briefumschläge kannte, hat man Briefe so begonnen. Erst der eigene Name als Absender, dann der Name des oder der Adressaten. Die Kurzform wäre also: Paulus an die Gemeinde in Rom.

Das, was der Apostel hier ergänzt, ist eine Selbstvorstellung, sozusagen ein antikes Selfie. Fotografieren konnte er ja noch nicht.

Und genauso wie wir heute versuchen, alles in ein Foto zu packen, hat der Apostel auch so viele Informationen wie möglich in diesen Briefkopf geschrieben.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, sagen wir heute und verschicken meist nur noch das Foto. Mit dem Smartphone ist ja auch das leicht geworden.

Damit euch der Handy-Entzug über diesen Gottesdienst nicht zu lang wird, habe ich für jede und jeden von euch ein Smartphone als Bild für das, was ich sagen möchte, mitgebracht. Alle anderen finden das Bild auch auf dem Gottesdienstblatt. Bitte steckt diese Handys aber nicht so wie sonst einfach in die Hosentaschen – sie hinterlassen Flecke!

– Verteilen –

Paulus packt in sein Selfie die ganze Heilsgeschichte. In den wenigen Zeilen erinnert er an die Geburt Jesu, an den Kreuzestod und an die Lehren der Propheten des Alten Testaments. Auch der Hinweis auf seine Reisen durch die ganze damals bekannte Welt steckt da schon mit drin.

Ich überlege, wie ich das in einem Foto unterbringen könnte: Ich stehe vor der Krippe und dem Kreuz – gut das könnte ich hier vorne im Altarraum vielleicht noch zusammen aufbauen. Gott ist Mensch geworden und für uns gestorben. Aber schon mit den Propheten Amos, Jesaja, Jeremia und wie sie alle heißen, wird das schwierig. Jeder von ihnen benutzt eigene Bilder, um etwas über Gott und den Glauben zu sagen. Das kann ich nicht einem einzigen Foto unterbringen. Und nur die Bibel hochzuhalten, wäre dann doch zu wenig. Ein Bild vor dem Pflanzen fressenden Löwen an der Außenfassade der Kirche fällt mir ein. Ein Bild für Frieden und Versöhnung, die vom Glauben ausgehen. Ein Bild vor dem Martinsstein als Zeichen für praktische Nächstenliebe und das Teilen von Geld und Wohlstand. Unsere Kirche wurde in einer Zeit gebaut, als viele weder lesen noch schreiben konnten. Da finden sich viele Bilder. im Stein.

Respekt, lieber Paulus! Spätestens mit den Reisebildern aus Korinth, Ephesus, Philippi wäre der Speicher meines einfachen Smartphones wohl erschöpft. Dein Selfie ist nicht nur kompakt, sondern auch voller Inhalt!

Paulus hat das schnellste Medium seiner Zeit genutzt, um mit all den Gemeinden und Christen in Kontakt zu bleiben, die er auf seinen Missionsreisen kennen gelernt hat. Wie gut hätte es ihm getan, wenn er nicht die römische Reichspost, sondern eine geschlossene WhatsApp-Gruppe dafür hätte benutzen können. Wie viel leichter auch wäre es den Gemeinden geworden, diese Nachrichten einfach weiterzuleiten und nicht nur mühsam abzuschreiben. Wer weiß aber, ob wir sie dann noch zu lesen bekommen würden?

Als wir das erste Mal über die Psalmen gesprochen haben, seid ihr über den Satz gestolpert: „Er ruft mich an, darum will ich ihn erhören!“ stand da – und keiner kannte Gottes Nummer. Theologen witzeln da manchmal und sagen, Gottes Nummer ist 9115, womit sie auf die Stellenangabe in Psalm 91 Vers 15 anspielen.

Auch das war Thema in unserem Unterricht: Das Gespräch mit Gott. Das Gebet. Es ist vielen fremd geworden. Vor allem das Hören auf die Antwort haben viele verlernt. Danken geht noch ganz gut. Das Bitten in der Not ist auch weit verbreitet. Aber die Geduld zum Hören auf Gottes manchmal so ganz andere Antwort fehlt. Erinnert ihr euch an den Film „Bruce allmächtig? Da spielte das eine große Rolle. Gott antwortet auf jedes Gebet, aber Bruce will und kann es nicht wahrnehmen.

Das Gebet als Gotts-App setzt ein wenig Übung voraus. So wie ich nicht alle Funktionen von Whats-App beherrsche, so habe ich versucht mit euch in der Stille der Kirche das Hören auf Gott zu üben. Das funktioniert auch noch wenn der Akku leer ist oder ich kein Netz habe. Ich muss nur mein Herz einschalten.

Auch das wird ja in Paulus Selfie im Römerbrief deutlich: Er definiert mit diesem Portrait nicht sich selber, sondern er setzt sich in Beziehung zu Gott. Darum geht es heute. Ihr stellt euch in Beziehung zu Gott. Vor rund 14 Jahren haben das eure Eltern und Paten schon einmal für euch getan. In der Taufe haben sie euch vor Gott gebraucht und ihn um sein Ja für euer Leben gebeten. Einige von e3uch durfte ich damals schon taufen. Jetzt habt ihr versucht, zu verstehen, was dieses Ja für euch bedeutet. Und ihr habt euch entschlossen, dieses Ja für euch weiteres Leben anzunehmen. Ab heute seid ihr selbständige Glieder dieser Gemeinde. Ihr dürft selber für andere Paten werden und sie auf ihrem Weg von der Taufe zur Konfirmation begleiten. Eure Paten werden euch das gleich noch einmal deutlich zeigen. Sie legen euch die Hand auf als Zeichen, dass sie diesen Weg bis hierher mit getragen haben.

Ab jetzt bleibt es euch überlassen, euch in Beziehung zu Gott zu setzen. Auch – so wie Paulus – anderen darüber zu erzählen. Jedes Bild von eurer Konfirmation, das ihr verschickt, wirkt so wie der Briefkopf des Paulus: Wir, (Namen …) haben uns heute zu unserer Taufe bekannt. Wir haben verstanden, dass der Glaube an Gott uns errettet und grüßen dich damit. Amen.

P. Thomas Gleitz, Wunstorf

Ehrenamts-Dankabend 15. April 2016

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein

 

Ehrenamtsdank der Stifts-Kirchengemeinde     

„Was bekommen Engel, wenn sie in einen Misthaufen fallen?“ - Mit einem fröhlichen Quizabend bedankte sich die Stifts-Kirchengemeinde bei ihren Ehrenamtlichen. rund 60 davon waren zum Themenabend: „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein“ ins Gemeindehaus gekommen. Nach einer kurzen musikalischen und inhaltlichen Einstimmung stellte Pastor Thomas Gleitz das Leitbild vor, das der Kirchenvorstand und das Qualitäts-Entwicklungsteam im letzten Jahr unter Auswertung einer Gemeindeversammlung erstellt hatten. Vor der endgültigen Verabschiedung sei es nun an der Zeit, dass alle haupt- und ehrenamtlich in der Gemeinde Tätigen die Formulierungen auf ihre Tragfähigkeit hin untersuchten. Interessenten konnten den Text mitnehmen und nun in Ruhe kommentieren, bevor er im nächsten Schritt über Homepage und Gemeindebrief veröffentlicht wird. Nahtlos leiteten Pastorin Dr. Vera Christina Pabst und Thomas Gleitz dann in ein buntes Quiz über. Zunächst wurden dafür Spielgruppen nach den Erscheinungsmonaten des Gemeindebriefs „Regenbogen“ gebildet. So kamen Jugendmitarbeiter, Gemeindebriefausträger, Café-Mitarbeitende, Männerkreis und andere Gemeindegruppen miteinander ins Gespräch und schnell auch Mitfiebern um die gemeinsamen Punkte. Mit Fragen aus Kirche, Theologie, Zeitgeschehen und Kenntnissen der Hauptamtlichen gab es unterschiedlichste Schwerpunkte, so dass keine Gruppe dominieren konnte. Mehrfach konnten diejenigen punkten, die zunächst geduldig abwarteten, bis andere Gruppen alle falschen Antworten probiert hatten.  In der letzten Runde mussten dann die erworbenen Punkte eingesetzt werden, was den Spielstand noch einmal gründlich durcheinander wirbelte.

Im Anschluss gab es ein reichhaltiges Brotbuffet, das bei mehreren der Besucher Erinnerungen an Reisen und die Sehnsucht nach gutem Brot dabei wach rief. Auch nach dem gemeinsamen Abendsegen mochten sich viele noch nicht aus der fröhlichen Runde verabschieden, auch als von den einladenden Hauptamtlichen (Josef Kinscher, Silke Langer, Claudia Wortmann und den beiden Pastoren) nur die die letzten beiden übrig blieben. Die Engel bekommen übrigens Kotflügel.

Konzert: Machet die Tore weit

Konzert zum Advent: "Machte die Tore weit"

Die Schola der Stiftskirche

Johann Rosenmüller Ensemble (Leitung Arno Paduch)

Gesamtleitung Stiftskantorin Claudia Wortmann

Ehrenamtsfest der Region Süd-Stadt am 29. Mai 2015

Aufbau

Die ersten Gäste

Auftakt in der Kirche mit dem Duo Dubiosi

Die Johanniter bereiten köstliche Verpflegung am heißen Grill

Abschlussgebet mit Wunderkerzen

Eltern-Kind-Freizeit 2015

Start n NeustadtAm 10. April war es wieder soweit.

Die Tour führte uns von Neustadt auf der Leine nach Basse und von dort über Hodenhagen

auf der Aller nach Rethem.

15 Teilnehmer mit unterschiedlichen Kanuerfahrungen, ich denke da an die Vater – Sohn – Freizeit im Spreewaldgebiet und dann waren da noch ein paar Jungs mit  Schwedenerfahrung, die aber artig auf uns gewartet haben. So ist das in einer Gemeinschaft. Die Frauenquote sollte schon per Ausschreibung gefördert werden, die wir mit 7% verbuchen, also bitte mitrechnen.

 

Am Freitagnachmittag sind wir bei herrlichem Wetter gestartet und mit dem Strom gut in Basse angekommen. Auf dem dortigen Gemeindegelände der Kirche haben wir die Zelte aufgebaut, wie ging das nochmal, danach gemeinsam das Essen vorbereitet und mit der „Frauenquote“ Hand in Hand gearbeitet, sodass es keiner besonderen Erwähnung mehr bedurfte.

Leute, das Essen hat geschmeckt. Die Tagesschau - jeder hält in der Runde kommentarlos seinen Rückblick - und die Andacht in der Dämmerung haben dem Tag ein Gesicht gegeben.

Schlafen, soweit möglich und am Morgen in Nebelschwaden, die vom Fluss aufstiegen, gefrühstückt. Thomas hatte schon alles vorbereitet und das wollen wir festhalten, auf einer Tischdecke ohne Tisch angerichtet. Zelte abbauen, aufräumen, Boote beladen und auf nach Hodenhagen. Die längste Strecke, aber was soll es, ist ja mit dem Strom. Wenn da nicht der Wind gewesen wäre. Da ist man schon mal langsamer als die Strömung, aber auch richtig schnell, so er von hinten behilflich ist. Die Natur ist um uns. Eisvögel wurden gesichtet, am Ufer standen Reiher, am Himmel wurden die verschiedensten Greifvögel gesichtet und wer genauer hinsah, konnte Bissspuren von Bibern entdecken. Das Wetter verschlechterte sich und es war ein Ereignis, die Zelte bei starker Briese aufzubauen. Das Essen, Tagesschau und Andacht haben wir noch unverwässert hinbekommen.

Zeltaufbau in Basse

Schlafen! Am Morgen gut gefrühstückt bei ordentlichem Wind gestartet. Das Allerufer ist flach und auf der Strecke nach Rethem konnte jeder sein Können bei Gegenwind und beachtlichen Wellen beweisen. Boote aus dem Wasser, alles säubern und verladen. Währenddessen wurde schon wieder geschnippelt und gekocht. Nochmal gemeinsam gegessen, Rückschau gehalten und den Wunsch auf eine nächste Kanutour einstimmig geäußert.

Warum nur? Erlebt es selbst!

 

Danke Thomas

Peter Netz

 

 

Start zum zweiten Tag in Basse

AuternfischerKanadagans

Zeltaufbau in HodenhagenIm Strandcafe Hodenhagen

Windschatten!

Am Ziel in Rethem

Strecken:

Freitag: Neustadt - Basse 11 km

Samstag: Basse - Hodenhagen 41 km

Sonntag: Hodenhagen - Rethem 24 km

Freizeit der Wölflinge (Pfadfinder) März 2015

Wölfe (linge) im Weserbergland gesichtet!

14 Wölflinge des Stammes Martin Luther King vom Stiftshügel haben sich am Wochenende auf den Weg in das Schaumburger Land gemacht. Am Freitagnachmittag starteten bereist die älteren Kinder der Wölflingsgruppe und die Meutenhelfer Pascal Gülich, Jarik Kopper, Lenka Thiemann und Anna von Busse von Wunstorf aus nach Hessisch Oldendorf zu ihrer dreitägigen Wanderung. Auf unterschiedlichsten Wegen durch Wald, über Wiesen und durch schluchtartiges Gelände kamen sie zunächst am Samstag auf der Schaumburg an. Dort schlossen sich die jüngeren Kinder mit der Leiterin Frau Anke Bendorf-Schneider der Gruppe an. Die Schaumburg war eine der Höhepunkte der Unternehmung. Die Wölflinge bestiegen den Turm, der einen Weitblick mit unterschiedlicher Wettersituation zu ließ, und schauten sich den Kerker an. „So einer konnte ja gar nicht im Bett schlafen!“ war der überraschte Ausruf eines Achtjährigen beim Anblick des an der Wand angeketteten Gefangenen aus Stoff im Verlies. Gemeinsam durchlief die ganze Gruppe tags drauf bei Sonnenschein den Schaumburger Wald, ehe sie an der Schlingmühle in den Bus stiegen. Stolz und glücklich kehrten alle wohlbehalten in Wunstorf zurück. Es gab viel zu erzählen!

Auf der homepage: www.cpd-wunstorf.de erfährt man mehr über die Pfadfinder der Stiftsgemeinde in Wunstorf.

 

 

 

 

Die Wölflingsgruppe wächst und wächst!

Wir freuen uns sehr, dass der Grundgedanke der Pfadfinder so viel Anklang findet. Zur Meutenstunde sind so viele Kinder da, dass die Spiele richtig Spaß machen. Wir singen, dann lesen oder erzählen wir gemeinsam aus der Bibel. Manchmal berichten wir auch mal von dem Gründer der Pfadfinderbewegung, Baden Powell, oder erzählen andere spannende Geschichten. Alle Wölflinge lernen, wie man Knoten macht oder Boote schnitzt und noch vieles mehr.

Ab und zu machen wir kleine Fahrten mit dem Stamm Maluki, also den Großen. Oder nur die Wölflingsgruppe reist, wie jetzt, ins Weserbergland und erkundet alles in der und um die Schaumburg.

Da ist es natürlich prima, dass Wölflingshelfer und –helferinnen, das sind Pfadfinder und –innen um die 15 Jahre, mit helfen, mitspielen und mit auf Fahrt gehen!

Zur Zeit sind das Anna von Busse, Jarik Kopper, Julian Siemann, und Lenka Thiemann. Danke euch für die Unterstützung.

Natürlich kann jederzeit ein interessiertes Kind ab etwa 7 Jahren bei uns vorbeischauen. Wir treffen uns immer montags um 16.30 vor dem Gemeindehaus. Die „Wölflingsstunde“ geht bis 18.30Uhr.

Vorkonfirmandenfreizeiten 2014

Freizeit der Sonntagsgruppe

 

Freizeit der Dienstagsgruppe

Diamantene Konfirmation 31. August 2014

Fotos: Dietmar Potempa

Foto: Jochen Schröder

Fotos Thomas Gleitz

Konfirmation 26.3.1954 (Jungen)

Jugendfreizeit auf dem Eman 2014

Hier geht's zum Video von der Fahrt

So sah der leckere Kuchen aus, den Cara und Catha mir zum Dank gebacken haben!


Tagebuch der Freizeit

Datum      Paddelstrecke           Länge (km)
01.08.2014     Aspödammen - Kyrkängen         13
02.08.2014     Kyrkängen - Brücke bei km 102         31
03.08.2014     Brücke bei km 102 - Rosenfors         11
04.08.2014     Rosenfors - Ryningsnäs         19
05.08.2014     Ryningsnäs - Smällen         20
06.08.2014     Smällen - Asebo         12
07.08.2014     Asebo - Jungnerholmerna         20
08.08.2014     Jungnerholmerna - Karlshammar         14
        Gesamt    140

 

Eiserne, Gnadene und Kronjuwelene Konfirmation am 17. August 2014

Die kronjuwelenen Jubilare:

Die kronjuwelenen Jubilare

Die Gnadenen Jubilare:

Die Gnadenen Jubilare:

Die Eisernen Jubilare:

Die Eisernen Jubilare

Vater-Sohn-Kanu-Freizeit 28.5.-1.6. 2014

Vater-Sohn-Kanu-Freizeit

 

Leute, das hörte sich gut an!

Welch raffinierter Inhalt und welche Dramaturgie des Ablaufs sich dahinter verbarg, wollen wir kurz schildern.

Zum Inhalt:

Wer es noch nicht gelernt hatte, wie eine Gemeinschaft funktioniert, hier war es soweit.

Das Kanu hat es offengelegt. Kein Einklang der Manpower, das Boot gleitet in die Uferböschung. Keine Toleranz im Boot, Kontakt mit den Uferästen. Keine abgestimmten Bewegungen, kentern. Klare Regeln und keine Ausreden möglich, das Boot verzeiht sie nicht. Gegen den Strom haben wir familiäre Unstimmigkeiten bereinigt, manchmal auch laut. Wir haben erfahren, ob wir unter Belastung zu Toleranz fähig sind und wir haben auch unsere Grenzen kennengelernt.

Der gemeinsame Start in den Tag, die abendliche Andacht in einer faszinierenden Natur, das gemeinsame Kochen, das Gespräch, das Funktionieren der Gemeinschaft in der großen Runde haben uns berührt und auch nachdenklich gemacht. Kurz, wir haben uns aufeinander verlassen können.

Zur Dramaturgie:

Wir starten am 28.5. im Dauerregen, die Armatur eines Fahrzeugs zeigt volle Warnbeleuchtung, ein Stau gesellt sich hinzu. Ankunft im Regen, Aufbau der Zelte im Regen  -Gute Nacht-

Der erste Tag startet voller Hoffnung, da wir trocken auf das Wasser kommen. Paddeln gegen den Strom für Kopfarbeiter – Belastungstest mit Grenzerfahrungen, herstellen der Bootsgemeinschaft

Der zweite Tag beginnt mit Sonne, die Technik im Boot wird verfeinert und gegen den Strom einer Belastungsprobe unterstellt. Ein plötzlicher Regenguss nur mit kleinen Hagelkörnern macht uns nass und die Sonne wieder trocken. Ende der Kräfte!

Der dritte Tag komplett sonnig. Das Boot gleitet wie von selbst, es geht mit dem Strom voran. Gespräche über die Boote hinweg, die Natur wird wahrgenommen, es bilden sich plötzlich Bootsgemeinschaften, die Akteure werden ausgetauscht, teilweise hängen die Beine aus dem Kanu, keiner will mehr Erster sein, Männer mal ganz anders.

Wie, schon der letzte Tag? Gleiten mit dem Strom, bin gerade mit meinem Sohn in Harmonie, habe die Gemeinschaft schätzen gelernt und jetzt das!

Da steckt doch Absicht dahinter – Danke Thomas

Peter Netz

Geförderdert durch die "Stiftung Zukunft mit Kirche"

 

 

 

Konfirmation 11. Mai 2014

Konfirmation der ersten Dienstagsgruppe

Fotos: Jochen Schröder, weitere Bilder unter www.foto-studio-12.de

Zum ersten Mal: Eltern und Paten bringen den Konfirmanden ein Ständchen:

Tischabendmahl am Gründonnerstag 2014

Die Osterkerze, die der Mütterkreis zur Jahreslosung für St. Bonifatius gestaltet hat:

Entwurf: Ingrid Pfingsten und Ulrike Görlich, Ausführende: Jutta Aussum, Sabine Greiner, Ulrike Görlich, Karin Kostka, Marita Huhle, Ingrid Pfingsten, Kerstin Winkelmann mit ihrer Mutter Ursula Kaufert, Sigrid Zacher

Gott nahe zu sein, ist mein Glück. (Psalm 73)

Die Jahreslosung bedeutet nicht: Es ist ein glücklicher Zufall, im Sinne von „Glück" gehabt, dass ich Gott mir nah spüre. Gemeint ist damit auch nicht, dass ich meinen Lebensweg so geschickt geplant habe, dass ich in seiner Nähe bin. Das Glück,von dem der Psalm spricht, ist Gabe Gottes.
Gott kennt unsere Wege, er weiß, wann wir ihn brauchen, er will mit uns gehen und zu uns sprechen. Immer wieder empfinden wir Gott in unseren Lebenswegen als sehr weit entfernt, manche fühlen sich sogar verlassen. In unserem Leben ist nicht immer genug Platz, um nach ihm zu fragen, weil wir uns die Zeit dafür nicht nehmen, weil wir glauben unsere Probleme allein lösen zu können. Aber Gott ist nicht entfernt, er schickt uns Botschaften, stellt uns Menschen zur Seite, gibt unserem Leben neue heilsame Wendungen, oft überraschend und unerwartet im tiefsten Dunkel.
Gott schenkt uns seine Nähe: das ist unser Glück
Jochen Klepper dichtete es so in seinem Morgenlied: "Schon an der Dämmerung Pforte ist er mir nah und spricht:"
So können Worte aus der Bibel uns dazu helfen, dass wir mit Gott im Gespräch bleiben und so seine Nähe erfahren können. In seiner Nähe können wir loslassen, was uns betrübt, und neue Kraft tanken. Wir müssen unser Leben nicht allein bewältigen und jede Verwirrung „allein unter die Füße" bekommen. Gott ist unser Begleiter, unser ganzes Leben lang. Ein Lied aus der Ordnung für den Gottesdienst am Weltgebetstag ruft in seinen Strophen zahlreiche Erzählungen ins Gedächtnis, in denen Menschen Gott sehr nahe kamen:

  • der Regenbogen nach der Sintflut
  • der Dornbusch, der im Feuer nicht verbrennt;
  • die Wolke, die dem Volk den Weg- weist;
  • Gott ruft in der Taufe uns bei unserem Namen,
  • Gott ist Kraft in Brot und Wein
  • Gott sprengte die Fesseln des Todes, Er nahm dem Tod am Kreuz die Macht durch seine Auferstehung.

 

Gartentag 29.3.2014

Fotos: Dirk Wulff

Herbstfest 2013

Am 29. September haben wir unser Herbstfest rund um die Stiftskirche gefeiert.

 

Vorkonfirmandenfreizeit der Dienstagsgruppe

Sonntagsgruppe 20. - 22. September 2013

sPIELEABENDSpieleabend

KochenBeichte am Lagerfeuer

Abendmahl am LagerfeuerAbendmahl am Lagerfeuer

Gottesdienst am Sonntagmorgen

Die sonntags-KU-Gruppe

Dienstagsgruppe: 6.-8. September 2013

Können wir das schaffen? Ja! Wir schaffen das! Helgeån/Schweden 2013

Tagebuch der Freizeit

 

Impressum

Schweden 2013 Donnerstag, 27. Juni Wir haben uns um 6:30 Uhr getroffen. Ich hasse früh aufstehen!!! Die neun Stunden hatten wir bei uns viel Spaß. Wir hatten sehr viele interessante, uninteressante, aufschlussreiche und lustige Gesprächs-themen. Auf der Fähre wurden wir ordentlich durchgepustet. Wir haben deutsche, dänische und schwedische Luft geatmet. Hier angekommen haben wir unsere Zelte aufgebaut. Die Jungs und Mä-dels schwimmen. Das Wasser war nicht wärmer oder trockener als in Deutschland. Dann schrieb ich Tagebuch und Christoph, Flo und Nils spielen „Arschloch“. Nils fühlte sich dauerhaft „leider geil“. Katja und Greta Nachdem wir uns um 6:30 Uhr getroffen haben, packten die letzten noch ihre Packsäcke in die Autos und danach gingen wir noch in die Kirche. Als wir losgefahren sind, kamen wir bald zur ersten Fähre um nach Dänemark rüber zu fahren. Dann fuhren wir noch ungefähr zwei Stunden bis zu der Fähre nach Schweden. Bei dem Campingplatz angekommen und nach dem Zelte aufbauen sind die ersten in das Wasser baden gegangen, was aber dann doch ziemlich kalt war. Carmen Wir haben uns um 6:30 Uhr getroffen und dann eine sehr lange Fahrt angetreten. Ich selbst bin mehrere Male eingeschlafen. Nach langer Autofahrt und zwei Fährüberfahrten sind wir endlich angekommen und haben die Zelte aufgebaut. Ein paar sind dann noch schwimmen gegangen. Lara Ich hasse die Mücken jetzt schon. Tim Hallo, ein Altbekannter, damals als Teilnehmer, diesmal als Teamer und zweiter Autofahrer. gez. Helge  Für mich war es das erste Mal mit so vielen Jugendlichen in einem Auto solch eine Strecke zu fahren. Es war eine sehr lustige Fahrt, aber auch interessante, aufschlussreiche Erfahrung. Hatte sehr sehr sehr großen Respekt vor dieser Fahrt, werden der vielen Kilometer (rund 1000), der vielen krei-schenden Kinder im Auto oder leicht unüberschaubaren Verkehrsdichte. Ich war dann sehr froh als wir die erste Fähre erreichten, wo ich endlich mal frische Ostseeluft schnuppern konnte und mit natürlich auch mal die Beine vertreten konnte. Ich war sehr erstaunt, ver-blüfft und irgendwie einfach stolz darauf, dass Thomas die Plätze auf der Fähre vorreserviert hatte!!! Als ich die Schlange sah, in der sich die Autos für gewöhnlich anstellten, an denen wir dann komplett dran vorbei fuhren, war ich glücklich. Die Fahrt zur zweiten Fähre zog sich dann allerdings ein biss-chen hin. Wir fuhren und fuhren, aber es zog sich irgendwie immer noch weiter hin. Ich war erleichtert und genoss die frische Seeluft. Ich wollte mich gerade noch ein wenig stärken mit einem Pölser, da sah ich schon wieder, wie alles in Bewegung zum Parkdeck ging. Tja, dann schnell in 30 Sekunden aufgegessen und weiter geht es . Wir hatten dann noch nach der zweiten Fähre einige Kilometer vor uns. Wir hatten in der Zwischenzeit dänischen und schwedischen Radioempfang. Naja demzufolge ging es dann etwas schwieriger mit der Radiosuche voran. Trotz allem fanden wir oft Sender die weltbekannte Titel spielten, die das Klima aufbesserten. Dann hatten wir aber auch unser Ziel schnell erreicht. Nun sitze ich hier auf einer Bank. Direkt an unserem Zielort, wo wir am Ende unserer Paddeltour in neun Tagen ankommen wollen. Mit der Sonne im Rücken, mit dem atemberaubenden Blick auf eine Art See mit kleinem Badestrand ; davor ein Bootssteg in U-Form. Für die kleinen Bade-Kanu-Urlauber, die schon sehr gerne in ihm gespielt haben. Es wird nun sehr frisch und ich bin müde, deshalb vorerst bis bald. Ich schreibe wieder und immer gern. Helge Freitag, 28. Juni Heute Morgen mussten wir um 8:00 Uhr beim Frühstück sein. Danach mussten wir alles zusammen packen und in das Auto laden. Die erste Gruppe fuhr 1 ½ Stunden zum Start. Nun sitzen wir hier, spie-len Arschloch und träumen, während wir auf die anderen warten. Die Wellen plätschern in gleichmä-ßigen Abständen an den Strand aus feinem Sand. Die Sonne scheint volles Rohr - es sind nur ein paar Schönwetterwolken am strahlend blauen Himmel. Jetzt werden gerade die Regeln für „Arschloch“ diskutiert und erfunden. Jetzt warten wir schon mehr als zwei Stunden… Dann aßen wir Mittag. Später teilten wir uns in die Boote auf. Leider durfte ich nicht mit Nils und Christoph in ein Boot, weil Thomas meinte, wir wären zu stark. So bildete ich mit Helge das Ende der Gruppe. Dann ging es mit viel Gegenwind in Richtung Süden. Die hohen Wellen waren relativ amü-sant. Der Gegenwind war echt zum - naja - Finger in den Hals stecken. Da Helge und ich das Ende bildeten, mussten wir sehr viel warten. Allerdings als die hohen Wellen von der Seite kamen, machte das dann nicht mehr ganz so viel Spaß. Aber sonst waren die letzten zwei Kilometer die schlimmsten und anstrengend, weil wir ein Boot ziehen mussten. Aber ich war heilfroh, dass ich in meinen Schlaf-sack kriechen konnte. Über unsere Bekanntschaften kommt noch etwas. Greta Samstag 29. Juni Ok, diesen Tag kann man getrost als „nass!“, anstrengend und deprimierend bezeichnen. Zu Punkt 1: Es regnet die ganze Zeit über und wir sind über einen See gefahren. Bei Windstärke 4! (Und ich saß vorne…). Zu Punkt 2: Wie in Punkt 1 schon erwähnt, hatten wir Windstärke 4 also Gegenwind. Zu Punkt 3: Es war saukalt und ich habe 1,5 Brotscheiben weniger zum Mittag gegessen als gestern (al-so3). Das einzige wirklich spannende, was noch passiert ist, war, dass die Bootsbesatzung geändert wurde. Lennart P.S.: Unser Abendbrot heißt Kartoffeln mit Quark… - meine Begeisterung hält sich in Grenzen. Heute kamen wir zur ersten Umtragestelle, wo wir den einen Betrunkenen von gestern trafen. Danach paddelten wir auf einem See mit Wind und Wellen von vorne. Es hat Spaß gemacht, es war aber auch ein bisschen anstrengend. Nach einer Weile legte sich der Wind und wir kamen etwas leichter an vielen Inseln des Sees vorbei. Kaum war der nächste Lagerplatz erreicht, fing es an zu regnen. Deshalb saßen wir unter dem Tarp und erzählten uns sinnlose Rätsel und Witze. z.B.: „Ich wollte ja einen Polenwitz machen, aber er wurde mir geklaut.“ „Was ist beleidigt und gesund? ein Schmalkornbrot.“ Christoph Joar, wie schon erwähnt, sind wir schon seit zwei Tagen auf dem Fluss Helgeån (Heiliger Fluss). Greta und ich (Helge) sitzen zu zweit im Boot Nora und bildeten heute mal die „Pole Position“, den Anfang der Truppe. Neue Erkenntnis des Tages: Nur eine tote Mücke ist eine gute Mücke! Helge Sonntag, 30. Juni Heute haben wir um 8 Uhr Frühstück gegessen und haben uns dann in die Kanus gesetzt und sind los-gefahren. Nach ein paar Stunden (nach dem Mittagessen) hat es voll angefangen zu schütten… Schei-ße! Drei Mal umtragen durch matschigen, moorigen Boden in dem ich bis zu den Knien eingesunken bin. Dann wurde das Wetter zum Glück wieder gut. Bald kamen dann auch schon die Stromschnellen. Ein Glück, dass keiner gekentert ist. Unser Kanu ist als erstes (also als zweites nach Thomas und Ca-tharina). Leider wollte unser Kanu gerne rückwärtsfahren  und die Steine mochten uns wahrschein-lich auch ganz gerne, da wir ständig zwischen ihnen fest steckten. Sehr lustig aber war es dann, als wir zusehen konnten, wie dumm sich die anderen angestellt haben :-D. Letzten Endes sind wir dann am Lagerplatz angekommen und haben lecker Bratkartoffeln gegessen. Lara Heute war ein sehr nasser Tag (zumindest als wir gepaddelt sind, danach ging es wieder ). Die meiste Zeit hatten wir spiegelglattes Wasser, doch dann wie angekündigt kamen wir zu den Wildwasserstellen (Stufe 1-2). Es war für manche sehr unterhaltsam (Catharina, Thomas, Lennart, Florian, Nils), für manche aber nicht so ganz (Elisa). Thomas hat alles sehr „schön“ dokumentiert (gefilmt). Elisa: „Die lachen mich gerade aus (Thomas, Pia, Catharina), da mein Schrei durch die wasserdichte Kamera immer noch zu hören ist.“ Catharina: „Das wird am Bilderabend zu hören sein!“ Pia: Nur um das mal festzuhalten: ich lache niemanden aus, schließlich saß ich ja mit Elisa in einem Boot. Ich fand‘s nur lustig, fast zu kentern!“ Danach der Abend war sehr lustig. Pia, Catharina, Elisa Sprüche: Helge: Kannst du noch? Tim: Nee! Helge: Weiter geht’s! Wibke: Stein! Katja: Wo? Wibke: Stein!! Katja: Wo? Rumms. Da! Greta: Mein Handtuch ist wieder trocken! Nils: Gut, dann können wir es ja wieder ins Wasser schmei-ßen. Erkenntnis des Tages: Bootsleute von Verdi stehen unter Drogen - Bob der Baumeister. Nils: Seife wird über bewertet. Wir haben doch Deo. Schwarzgrüne Wolke über Zelt G! Tim: Wenn es regnet und die Sonne scheint, sollten Fliegen sterben. Gesprächsthemen der Jungen: Essen, Mc Donalds, Helges Elektrische Fliegenklatsche, Computer, Zeitmaschine, Berufe, Bücher, Filme, betrunkene Schweden. Gesprächsthemen der Mädchen: Nägel, Katjas Haare, Kosmetik, Emanzipation. Gemeinsame Gesprächsthemen: Schule, Lehrer, Mückenstiche, betrunkene Schweden, Kloverehrung, Plumsklos, Wetter, Supermarkt, Filme. Für den Fotoabend: Greta: Ich bringe wieder Kuchen mit. Nils: Einen der schmeckt. Zwei für mich und zwei für Helge. Tim: Ich will siebzehn Kuchen! Florian: Wie viele willst du, siebzehn? Nils: Siebzehn, hat er doch gesagt! Nils: Ich studiere Millionär! Florian: Wenn man einen Gegenstand von der Gegenwart in die Vergangenheit nimmt, kommt es zu einem Zeitparadoxon. Das habe ich mal gehört. Das hört sich schlau an, aber ich hab‘ KP, was das ist. Greta ist die älteste Teilnehmerin und die Kleinste. Heute ist das Gestern von Morgen. Wer will denn zurück in die Zukunft reisen? Was machst du da? Keine Ahnung! Diese Sch*** Mücken! Sicher, dass das dein Packsack ist? F*** Ich habe in meinen Teeblättern gelesen. Ich hasse sie und werde sie immer hassen. Um was geht’s? Um Raupen. 20 Liter Wodka Kanister. Elite Kampfmücken. Der Emanzen Spruch: Können wir das schaffen? Ja- wir schaffen das! Nach dem Mittagessen hat es voll angefangen zu regnen. Dann war alles nass. Danach haben wir am Rastplatz die nassen Sachen getrocknet, weil die Sonne endlich geschienen hat. Dann fing es an zu regnen, also mussten wir die Sachen wieder ins Trockene bringen. Nach kurzer Zeit hat es wieder auf-gehört. Danach haben Nils, Christoph, Helge, Laura und ich unser Gespräch vom gestrigen Abend weiter geführt. Vor dem Schlafen gehen habe ich bestimmt 8 Mal unser Zelt verfehlt, aber Helge kriegt auch nie mit, wo sein Zelt steht. Das Essen war heute sehr lecker. Bratkartoffeln mit Bohnen. Greta Montag, 1. Juli Neue Erkenntnis des Tages: Nur eine tote Mücke ist eine gute Mücke! P.S. Helge bringt die elektrische Fliegenklatsche mit. Heute schien endlich mal die Sonne! Heute gab es coole Stromschnellen. Das hat voll Spaß gemacht. Helge hat sein Versprechen gehalten, nämlich bin ich nicht gekentert - Danke, Helge! Lauras Waffeln sind lecker. Die Abendrunde war gut. Wibke wurde von Raupen angegriffen. Gleich führen wir unser Gespräch weiter. Greta und Helge Gespräche 2: F*** Ich hab‘ nen Mückenstich am Arsch - Willkommen im Club! Hier rudert gar keiner mehr außer mir. Emanzen: We are the champions! Kommt mir das nur so vor, oder rudern die nur noch gegeneinander? Wir wünschen uns Gehirnzellen. Wieso guckt ihr Bob der Baumeister? Mit Gehirnzellen wird’s langweilig. Helge, das ist nicht unser Zelt! Nils hat gesagt: Ganz bestimmt schaffen wir (Ognon) es zum Campingplatz. Helge: Ich schaff es ganz bestimmt auch, denn es gibt Morgen wieder Essen! Wie blöd bist - ein Licht zieht Mücken an - ich war kacken. Helge: Entweder du packst deine Sachen und gehst oder du gehst und packst deine Sachen. Nils: Das Plumpsklo ist echt eine Folter. Wenn man erst mal drin ist, dann geht’s. Endlich mal gutes Wetter! Auf der Wildwassertour hat Caro geschrien wir am Spieß, während Verdi fast dreimal gekentert wäre (was ja eigentlich nichts Neues ist). Katja und Wibke haben hoffnungslos-erweise eine halbe Stunde lang versucht, Alessa eine Geheimsprache beizubringen, doch es war nach wie vor aussichtslos. Bei einer Erkundung der Umgebung sah Caro aus ihrer Sicht erschreckenderweise einen Elch. Und schon wieder machen sich am Abend alle über Verdi lustig. Doch die Motivation von Verdi lebt weiter: Bob der Baumeister lebt: Können wir das schaffen? Ja, wir schaffen das! Am Abend diskutierten ein Paar über die Anzahl ihrer Mückenstiche. Katja, Alessa, Carolin, Wibke Dienstag, 2. Juli Heute Morgen haben Lara, Carmen und ich abgewaschen. Danach mussten wir die Boote ein Stück zurück tragen. Dann sind wir losgefahren, ein kleiner netter Fluss. Später mussten wir mit Gegenwind über einen See, dann aßen wir an einer Insel Schokolade und Kekse. Als wir dann auf der anderen Sei-te des Sees waren, meinte Thomas, dass wir uns verfahren hätten und noch mal drei Kilometer zurück paddeln und den Ausgang suchen müssten. So konnten wir unseren Zeitplan leider nicht einhalten. Daher auch die Erkenntnis des Tages: Nur eine ganze Karte ist eine gute Karte. Jetzt warten wir auf das Essen (Risotto) und spielen „Schwimmen“. Das Risotto war Mega-Lecker! Bei der Abendrunde verkündete Thomas, dass wir eine 20 Kilometer-Strecke auslassen. P.S. Helge hat das Paddel kurz verloren, dann mussten wir zwei Meter zurück paddeln und es holen. Greta Gespräche 3 In Schweden schmeckt das Essen besser. Thomas ist verrückt!!! (Weil er in eiskaltes Wasser gegangen ist und behauptet sich danach warm zu fühlen) Es gibt ein Biobad. Als ich in deinem Alter war, war ich schon 40. Lennart: Hey, da steht Folk: Irgendwie falsch oder? Greta: Ja, das war wahrscheinlich kein Platz mehr für das „C“. Alessa: Was ist der Unterschied zwischen Obst und Gemüse? Helge: Beides gesund! Noch ein kleiner Unterschied ist, dass in Obst Fruchtzucker enthalten ist, in Gemüse nicht. Obst wächst außerhalb der Erde, Gemüse in der Erde! Heute war ein sehr schöner Tag! Zumindest was das Wetter angeht. Abgesehen vom kurzen Schauer während der Mittagspause hat durchgängig die Sonne geschienen ! Leider haben wir uns beim Pad-deln ein wenig verfahren… Das heißt wir sind gefühlte fünf Kilometer (in echt waren es wahrschein-lich nur so um die zwei Kilometer) umsonst gegen den Wind und die Wellen (Windstärke 2-3) gefah-ren. Das war ziemlich anstrengend!!! Aber nachdem wir die Ausfahrt vom See gefunden haben, war es zum Zeltplatz nicht mehr so weit. Eigentlich war für heute ein anderer Platz vorgesehen, aber dieser hier ist sehr gut! Es gibt eine Toilette mit Spülung (juhu!) und eine Dusche, bei der wir erst sehr spät bemerkt haben, dass es auch warmes Wasser gibt. Das Abendessen hat mir heute SEHR GUT ge-schmeckt (es gab Risotto ). Ich freue mich schon richtig auf Morgen, weil wir vor haben, einkaufen zu gehen. (Ich werde mir einen Riesen Vorrat an Schokolade kaufen). Naja, jetzt gehe ich schlafen, vielleicht schreibe ich ja wann anders noch Mal. Catharina Mittwoch, 3. Juli Lennart: Ich bin tot. Tim: Ich auch. Als wir heute Morgen (Lara, Greta, Carmen) erst um 7:55 richtig wach waren und alle schon, oder die meisten, im Kreis saßen, war ich schon ein bisschen genervt. Bis zum Mittagessen hielt meine nicht so gute Laune auch noch an, weil wir auf einem See gepaddelt sind und wenn man einmal hinten ist, kann man die vorderen Boote schlecht einholen. Nach dem Mittagessen gingen manche noch in einen klei-nen Laden, um Lebensmittel zu kaufen (Thomas Obst und Milch und die anderen Süßigkeiten). Vom Mittagsplatz waren es bis zu unserem eigentlichen Übernachtungsort noch sieben Kilometer. Doch leider war dieser vom Wasser zu weit entfernt und wir mussten auf die gegenüberliegende Seite des Sees paddeln, um den neuen Platz zu erreichen. Jetzt gibt es gleich noch lecker Essen: Tortellini mit Pesto. Carmen Caro hat uns morgens geweckt. Gegen 10 Uhr sind wir dann los gepaddelt und nach elf Kilometern haben wir einen LADEN erreicht. Erst mal Eis gekauft!!!  Das Partyboot (Alessa, Katja, Wibke) war wie immer in Singstimmung! Wir haben gerade Teig geknetet und dann Tim in die Haare geschmiert. Alessa, Katja, Wibke, Carolin Heute Morgen sind wir früh los und haben auch scho0n früh Mittag gegessen. An dem Platz gab es einen Tante-Emma-Laden, in dem manche etwas gekauft haben. Dann sind wir weiter gefahren und haben an einer Insel Halt gemacht und Blockschokolade gegessen. Als wir dachten, wir wären am Ziel, merkten wir, dass es dort keinen Rastplatz mehr gab. Also mussten wir dann zwei Kilometer zurück zum nächsten Rastplatz. Dort haben wir welche getroffen, die auch deutsch sprechen. Diese haben uns dann versucht zu erklären, wo die Toiletten waren, denn die meisten in der Nähe waren zugeschlossen. Die Toiletten haben wir leider nicht auf Anhieb gefunden, aber wie durch ein Wunder irgendwann doch. Dann haben wir Tortellini mit Pesto gegessen und ich habe gemerkt, dass ich Pasto nicht leiden kann. Lara. Donnerstag, 4. Juli Heute war ein super Tag! Allen das Wetter war deutlich wärmer, sonniger, also einfach schöner als die letzten Tage. Dazu kommt, dass wir heute nur elf Kilometer paddeln mussten und schon vor dem Mit-tagessen auf dem für heute vorgesehenen Übernachtungsplatz angekommen sind! (Fahrzeit ca. drei Stunden!). Zum Mittag gab es dann Bannock - das hat gut geschmeckt!!! Danach haben wir beim Arschloch spielen (für die, die das nicht kennen: es ist ein Kartenspiel) zugeguckt. Jetzt gerade spielen die anderen Paddelspiele. Ich (Catharina) kann leider nicht mitmachen, weil mein Fuß verdammt weh tut. Ich (Pia) wollte Catha nicht alleine lassen, und hatte nicht wirklich Lust nass zu werden… (So wie Wibke und Carolin, die sind bis jetzt schon zweimal gekentert). Zu einem anderen Thema: Auf diesem Platz haben wir Leute getroffen, mit denen wir gestern schon auf einem Platz waren und die uns Würstchen geschenkt haben . Jetzt gehen uns langsam die Ideen aus, über was wir schreiben könn-ten. Wir suchen uns jetzt eine andere Beschäftigung. Bis bald! Pia und Catha Heute schien die Sonne richtig super und es war auch schön warm. Als wir auf einen See kamen, meinte Thomas, wir müssen umtragen. Aber dann sagten Emil und Verdi, wir könnten auch durch die kleine zugewachsene Durchfahrt fahren. So mussten wir nicht umtragen. Da wir heute nur elf Kilome-ter paddeln mussten, kamen wir schon vor dem Mittagessen an. So aßen wir hier am Platz Bannock, das war Mega-lecker! Dann haben wir Paddelspiele gemacht. Da sind Wibke und Caro zweimal ge-kentert. Später haben wir noch ein Kentertraining gemacht. Das war relativ nass! Als Helge und ich kenterten, war das mega witzig. Danach gab es Zwiebelreis. Greta Da heute die elf Kilometer schnell geschafft waren, machten wir noch Wasserspiele mit den Booten und Kenterübungen. Caro und ich (Wibke) schafften es, ungewollt ganze drei Mal zu kentern. Nach dem Ganzen ging der Großteil noch schwimmen und Haare waschen im See, da das Wetter so schön war (die nächsten Tage soll es auch noch so schön bleiben ! Alle freuen sich auf das leckere Essen, das es heute Abend gibt, die meisten sind schon fleißig am Zubereiten. Caro und Wibke Wir sind nur elf Kilometer an diesem Tag gepaddelt, was gut war, weil wir dadurch mehr Freizeit hat-ten. Leider mussten wir aber hinten paddeln und haben als erstes noch mit den Bootsmitgliedern von (Guiseppe) Verdi gequatscht. Doch nachdem wir immer weiter zurück blieben von den anderen Boo-ten, wurde es mit bald über… Nach dem Mittagessen (Bannock) zogen sich alle ihre Badesachen an und es wurden Wasserspiele gespielt. Carmen Weil wir heute nur elf Kilometer weit paddeln mussten, kamen wir schon um 13:30 Uhr am Lagerplatz an. Vorher haben wir noch einen Fischadler gesehen [Diesen Namen musst du, Thomas noch einsetzen, weil sonst alle anderen diesen Vogelnamen übernehmen]. So spielten wir noch einige Spiele im Kanu und Wasser, das war sehr lustig. Doch leider ging dabei eine meiner Neoprenesocken verloren. Jetzt sitzen wir draußen und singen Lieder, während Katja Gitarre spielt (unfreiwillig). Tim Freitag, 5. Juli Man könnte aus meine bisherigen Einträgen schließen, dass nur rummeckern würde. Das stimmt aber nicht. Ok, das Wetter ist einfach beschi… äh, bescheuert und mein rechter Fuß ist total malträtiert, weil Flo und ich als uns langweilig war, (auf dem letzten Rastplatz) Holz gesägt haben und mir ein Holzklotz auf den Fuß gefallen ist. Ich freue mich schon auf Abendessen, denn da gibt’s Käsespätzle (glaub‘ ich) - eins der wenigen vegetarischen Essen, bei denen ich mir sicher bin, dass sie mir schme-cken. Zum Mittag gab es übrigens Bannock mit Käse. Momentan sind Chris, Thomas und einige andere in der Stadt, um Käse, Süßes und/oder Schminke zu kaufen. Ich muss jetzt noch ein bisschen schreiben, weil ich sonst beim Tarp aufbauen helfen muss und ich darauf keinen Bock habe. Ver-dammt, Seite zu Ende! Lennart und Nils Mir ist langweilig, weil wir heute schon so früh da sind. Wibke Diesen Tagebucheintrag möchte ich mit einem Ereignis aus der Vergangenheit einleiten. Vor etwa einem Monat trafen sich Teilnehmer und deren Eltern zum Vorbereitungstreffen der Freizeit. Thomas erklärte uns einiges und erwähnte, dass wir durch die Stadt Växjo kommen. Sofort rief ein Vater her-ein: „Da kann man super Pizza essen!“ Das fanden alle lustig und viele mussten schmunzeln oder la-chen. Als ob wir unterwegs in Schweden Pizza essen würden, dachte ich mir (alle anderen wahrschein-lich auch). Jetzt komme ich zum heutigen Tag. Wir erwachten auf dem Rastplatz, bei dem wir gestern Spaß bei den Kanuspielen hatten. Wir frühstückten und packten alles zusammen, beluden die Boote, wie an jedem Morgen. Aber diesmal paddelten wir nur neun Kilometer zum nächsten Campingplatz - (ein richtiger Campingplatz, kein Rastplatz wie sonst). Nach dem Ausladen der Kanus aßen wir Ban-nock zum Mittagessen. Ein Gesprächsthema dabei war: Gelungene und nicht gelungene Buchverfil-mungen. Danach spielten wir Kartenspiele wie Schwimmen und Arschloch. Sechs von uns gingen mit Thomas zum nächsten laden. Wir kamen an mehreren Pizzerien vorbei und Thomas machte den Ein-druck, als würde er nach Preisen schauen und vergleichen. Später am Campingplatz fragten einige, ob sie beim Abendessenmachen helfen könnten. Doch Thomas winkte jede Hilfe weg. Daraufhin hatten wenige von uns einen Gedanken: Kein Abendessen machen, Läden in der Stadt … Gegen Abend rief Thomas uns alle zusammen. Wir waren tatsächlich Pizza essen. Joar, icke mal wieder, der immer so viel schreibt . Habe das Tagebuch meistens gar nicht so oft in die Hände bekommen. Meistens waren die anderen schneller und haben es gleich an jemand anderes weiter gegeben. Das Tagebuch ist immer wieder nach wie vor ein großer Hit in Sachen Zeitvertreib . Was finde ich, eine sehr schöne Sache ist, einfach weil die Dinge, die man hier erlebt so einzigartig sind und auch bleiben werden! Ich finde es ehrlich gesagt sehr schade, dass die Schwedenfreizeit bald zu Ende geht . Bald geht es für die meisten nach Hause, wo sie dennoch schön ihre restlichen Ferientage/-wochen ausleben und auschillen und ausfeiern können. Wobei ich auch schon von einigen gehört habe, dass sie am liebsten so weiter machen möchten wie bisher. Morgens um 7:30 aufstehen, die Lie-dermappe aufschlage und ein bisschen singen und ein Morgengebet. Sobald das zu Ende vorgelesen ist, sich auf das Müsli stürzen, danach aufs Obst, wo man sich dann wieder ein Messer schnell schnap-pen muss und dann sich um die Milch kloppen muss. Wenn man das alles erreicht hat und die Milch dann über das Müsli mit frisch geschnittenen Obst (Banane, Äpfel, Aprikosen) gießen kann, hat man die erste Mahlzeit so weit schon ganz gut gemeistert . Seine Sachen packen, Packsack, Zelt abbauen, zusammen packen; sich evtl. noch frisch machen (Zähne putzen, auf Klo gehen), Boote zu Wasser bringen, Boote beladen und dann immer los fahren. Beim Mittagessen wird dann Brot, Käse, Salami (ggfs. Zwiebelwurst) geschnitten und auf dem Tisch serviert. Wenn jemand dann ein Tischgebet raus gesucht hat, wird das gesprochen. Anschließend wird sich dann auf das Brot und den Belag gestürzt. Da gilt das Motto: Wer zuerst kommt mahlt zuerst! Ich sage nicht, dass ich da ganz unbeteiligt bin, weil ich wenn ich Hunger habe, dann habe ich richtig Hunger . Bin dann auch immer einer der we-nigen, die bei allen Mahlzeiten Nachschlag wollen oder zumindest möchten. Dann geht’s weiter die restliche Strecke zum nächsten Rastplatz oder Campingplatz möglichst schnell hinter sich zu bringen. Damit man dann abends oder am späten Nachmittag noch Zeit für Spiele, Baden gehen, Kleidung trocknen und Zeltaufbau hat. Dann kommt es immer zum Abendessen, wo dann gekocht wird. Jeder Teilnehmer muss zwei Mal abgewaschen haben und sich mindestens ein Mal zum Essen machen ge-meldet haben. Mitarbeiter sind von der Dienstleistung nicht betroffen  [Weil sie eigentlich bei allen Mahlzeiten beteiligt sein sollten, Thomas]. Wenn das Essen dann von den ganz fleißigen Kanuten zubereitet wurde, wird sich wieder gesammelt an einem Tisch und - wie vor jeder Mahlzeit - ein Tischgebet raus gesucht. Das wird dann auch ge-sprochen. Danach werden die Schalen ungefähr gleichmäßig vollgemacht und herum gereicht. Solange bis jeder eine Schale mit Essen hat. Ich habe immer versucht, möglichst schnell aufzuessen, damit ich noch Nachschlag bekomme, weil das Essen meistens so lecker war, dass man einfach Nachschlag for-dern musste. Dadurch war ich dann immer der letzte, der am Tisch aß. Man schaute immer in die Ge-sichter der Mädels mit den großen Augen und einem Blick auf sich gerichtet, als wäre man irgendwie ein Fressmeister . Fortsetzung folgt. Helge Rückblick der Freizeit: Wir fanden die Schweden Freizeit im allgemeinen unterhaltsam und interessant. Das Paddeln hat uns Spaß gemacht, obwohl es hohen Wellengang und starken Gegenwind gab. Es hat glücklicherweise weniger als letztes Jahr geregnet. Obwohl es bei den Stromschnellen etwas lauter war, haben sie trotz-dem Spaß gemacht. Das Essen war eigentlich immer lecker und vegetarisch. Die Gruppe war humor-voll, lustig, gut gemischt und auf Droge. die Nächte in den Zelten waren besser als gedacht. Die Pack-säcke waren mächtig überfüllt und enthielten viel unnötiges Zeug. Es gab zum Glück keine größeren Verletzungen und leider keine Kenterungen. Obwohl wir nicht jeden geplanten Kilometer geschaffte haben, waren wir fast jeden Abend müde und erschöpft. Obwohl die Freizeit schon war und viel Spaß gemacht hat, freuen sich (fast) alle auf Zuhause. Lennart, Nils, Florian und Christoph Samstag, 6. Juli Heute Morgen hat Thomas uns um 7 Uhr geweckt und wir mussten schon um 7:30 frühstücken. Dann sind wir um kurz nach 9 Uhr losgefahren. Es war richtig schön warm! Später mussten wir umtragen über Stock und Stein (im wahrsten Sinne des Wortes). Danach konnten wir weiterkarren, mussten die Boote noch ziehen und später sogar noch einmal aussteigen. Kurz vor dem See, wo wir weitere gefah-ren sind, bin ich ausgerutscht aber bin trocken geblieben. Nur Nils wurde am Hintern ein wenig nass. Dann kam eigentlich noch eine Umtragestelle, aber man konnte doch durch die Stromschnelle unter der Brücke fahren. Die letzten zehn Meter gingen wir von selbst. Am Platz angekommen, machten wir die Boote sauber und räumten aus. Danach aßen wir Bannock, plantschten und schwammen. Heute Abend haben wir am Platz noch Käsespätzle gegessen. Danach räumten wir alles zu den Autos und in die Autos. Jetzt sitzen wir im Auto und hören ein Hörbuch. Ist mega geil und nett hier. Greta Die besoffenen Schweden Am 29. Juni trafen wir drei Mädchen und einen Jungen, die eindeutig Schweden waren. Außerdem hatten sie getrunken. sie haben gesungen (wir wollten fragen, ob wir für sie anrufen können) und Son-nenbrillen in Steinen verloren! Sie waren auch sehr amüsant. Greta Wir sind heute schon etwas früher aufgestanden und losgefahren. Wir sind dann auch schnell am Ziel angekommen und haben erst mal die Boote ausgeräumt und gesäubert. Thomas und Helge haben die beiden Autos geholt. Nach dem Mittagessen sind wir ungefähr drei Kilometer zum Supermarkt gelau-fen und haben uns mit Süßkram eingedeckt. Dann sind wir mit dem Auto los. In der Nacht haben wir noch Wibkes Geburtstag ein bisschen gefeiert. Nun kommen wir hoffentlich bald an. Lara Sonntag, 7. Juli Es ist mega früh. Wir sind gerade von der Fähre runter und singen. Das heißt alle außer Carmen, die schläft. Gute Stimmung! Greta Lara schläft auch. Es wird immer heller. Jetzt halten wir an und labern, weil die Musik aus ist. Er-kenntnis des Tages: Pink Lady Äpfel sind lecker!!! Wenn man beim Auto fahren schlafen will: Fensterplatz, nicht den Fensterplatz an der Tür, Schulter mit Unterlage. Der singende Wahnsinn (wir) geht weiter. Der aufsteigende Nebel sieht mit den Feldern und Bäumen richtig schön aus. Greta Inzwischen ist es 6 und nicht mehr 3:30. Wir machen eine kurze (30 Minuten) Pause, damit Thomas und Helge schlafen können. [Da sind dann 1 ½ Stunden draus geworden, Thomas] Außerdem tau-schen wir Kontaktdaten aus. Gerade stehen wir auf einem Rastplatz und Thomas und Helge schlafen noch eine halbe Stunde, damit wir dann weiter nach Wunstorf fahren können. Für uns heißt das eigentlich falls jemand zwischen-durch schläft wir uns noch gut bei Laune halten und miteinander lachen, was jetzt bald wieder zu Ende geht, weil die Schwedenfahrt vorbei ist. Es ist schon schade, weil alle mehr zu einer Gruppe zusammen gewachsen sind. Carmen Thomas machte gerade ein Fot von dem schlafenden Auto. Lara ist unfähig von innen die Schiebetür zuzumachen. Stimmt gar nicht, ich hab’s ja schon mal geschafft! Helgeån

Treppenhausgespräche: Durst nach Leben

Unter dem Thema "Durst nach Leben" fand am 11. Mai das erste "Treppenhausgespräch", ein Gottesdienst in anderer Form, statt. Rund 80 Besucher feierten mit dem Vorbereitugnsteam einen fröhlichen Gottesdienst und ließen sich zum Nachdenken anregen.

 

 

Herbstfest 2012

Kürbisschnitzen mit dem KiGo-TeamMiteinander Kochen, Essen und Basteln stand im Mittelpunkt des neu gestalteten Herbstfestes am 30. September. Bei herrlichem Herbst-Sonnenwetter hatte das Festkommitee um Peter Netz, Karin Kostka und Celina Krauspe ein buntes Mitmachprogramm für Jung und Alt zusammen gestellt.

Kindergartenkinder singen im Gottesdienst

Nach dem Familiengottesdienst mit Erntedanklied der Kindergartenkinder und der Begrüßung der neuen VorkonfirmandInnen und Vorkonfirmanden wurden draußen die Messer gewetzt und unter Anleitung von Jochen Schröder (und dem KiGo-Team) zahllose Kürbisse zu leckerer Suppe und zu fröhlichen Masken verarbeitet. Danben wurde mit Kartoffeldruck und dem Basteln von Zierdrachen auch den Kleinen viel Unterhaltung geboten. Wem es draußen zu kalt war, fand im Saal einen Sitzplatz mit reichhaltigem Kuchenangebot.

 

Vorkonfirmandenfreizeiten 2012

Freizeit der 1. Dienstagsgruppe vom 14.-16. September

 

 

Freizeit der Sonntagsgruppe 5.-7.10.2012

 

Freizeit der 2. Dienstagsgruppe vom 19.-21. Oktober

 

Kindergottesdienst-Freizeit Oktober 2013 in Bad Münder

... Gott sprach: "Nee, nee, nee - Jona muss nach Ninive!"

Kindergottesdienstfreizeit im ev. Jugendheim Süntelbuche (Bad Münder) Oktober 2013