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Konfirmation Sonntagsgruppe 15. Mai 2016

Konfirmationspredigt 15.5.16

Liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden, liebe Festgemeinde,

Heute ist euer großer Festtag gekommen. Heute dürfen wir eure Konfirmation hier in der Stiftskirche feiern. Knapp zwei Jahre habt ihr euch mit mir darauf vorbereitet.

Eigentlich ist es schade, dass die Zeit schon zu Ende geht, haben einige von euch in den letzten Unterrichtsstunden gesagt. Und es sind ja auch einige neue Freundschaften zwischen euch gewachsen. Über eine What’sApp-Gruppe habt ihr untereinander auch zwischen unseren Unterrichtstagen Kontakt gehalten. Das war auch für mich hilfreich, weil Nachrichten, die einzelne erreicht haben, schnell auch bei allen angekommen sind.

Es freut mich, dass ihr so eine gute Gemeinschaft geworden seid, zumal ja nur die Unterrichtszeit zu Ende ist. Die Vorbereitung ist abgeschlossen. Eure Zeit als verantwortliche Glieder dieser Gemeinde beginnt heute erst. Mit eurem Vorstellungsgottesdienst vor einigen Wochen habt ihr gezeigt, dass ihr nun in der Lage seid, selbständig von eurem Glauben zu erzählen. Wir trauen euch zu, dass ihr nun für andere Verantwortung übernehmen könnt.

Seit der Reformation sind wir in der evangelischen Kirche überzeugt, dass es keine Unterschiede zwischen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern in der Gemeinde gibt. Vor Gott sind wir gleich. Jede und jeder kann und soll seine und ihre Fähigkeiten zum Wohl der ganzen Gemeinde einbringen. Ab heute erwarten wir das auch von euch. Schön, dass sich einige schon für Aufgaben gemeldet haben!

Ich habe euch für eure Konfirmation einen Abschnitt aus dem Römerbrief als Predigttext ausgewählt.

Paulus, der wohl erfolgreichste Ehrenamtliche in der Geschichte des Christentums beginnt seinen Brief an die Gemeinde in Rom so:

 „Paulus, ein Knecht Christi Jesu, berufen zum Apostel, ausgesondert, zu predigen das Evangelium Gottes, das er zuvor verheißen hat durch seine Propheten in der heiligen Schrift,  von seinem Sohn Jesus Christus, unserm Herrn, der geboren ist aus dem Geschlecht Davids nach dem Fleisch, und nach dem Geist, der heiligt, eingesetzt ist als Sohn Gottes in Kraft durch die Auferstehung von den Toten. Durch ihn haben wir empfangen Gnade und Apostelamt, in seinem Namen den Gehorsam des Glaubens aufzurichten unter allen Heiden, zu denen auch ihr gehört, die ihr berufen seid von Jesus Christus.

An alle Geliebten Gottes und berufenen Heiligen in Rom: Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!“

Als man noch keine eMails oder Whats-Apps verschicken konnte und nicht einmal Briefumschläge kannte, hat man Briefe so begonnen. Erst der eigene Name als Absender, dann der Name des oder der Adressaten. Die Kurzform wäre also: Paulus an die Gemeinde in Rom.

Das, was der Apostel hier ergänzt, ist eine Selbstvorstellung, sozusagen ein antikes Selfie. Fotografieren konnte er ja noch nicht.

Und genauso wie wir heute versuchen, alles in ein Foto zu packen, hat der Apostel auch so viele Informationen wie möglich in diesen Briefkopf geschrieben.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, sagen wir heute und verschicken meist nur noch das Foto. Mit dem Smartphone ist ja auch das leicht geworden.

Damit euch der Handy-Entzug über diesen Gottesdienst nicht zu lang wird, habe ich für jede und jeden von euch ein Smartphone als Bild für das, was ich sagen möchte, mitgebracht. Alle anderen finden das Bild auch auf dem Gottesdienstblatt. Bitte steckt diese Handys aber nicht so wie sonst einfach in die Hosentaschen – sie hinterlassen Flecke!

– Verteilen –

Paulus packt in sein Selfie die ganze Heilsgeschichte. In den wenigen Zeilen erinnert er an die Geburt Jesu, an den Kreuzestod und an die Lehren der Propheten des Alten Testaments. Auch der Hinweis auf seine Reisen durch die ganze damals bekannte Welt steckt da schon mit drin.

Ich überlege, wie ich das in einem Foto unterbringen könnte: Ich stehe vor der Krippe und dem Kreuz – gut das könnte ich hier vorne im Altarraum vielleicht noch zusammen aufbauen. Gott ist Mensch geworden und für uns gestorben. Aber schon mit den Propheten Amos, Jesaja, Jeremia und wie sie alle heißen, wird das schwierig. Jeder von ihnen benutzt eigene Bilder, um etwas über Gott und den Glauben zu sagen. Das kann ich nicht einem einzigen Foto unterbringen. Und nur die Bibel hochzuhalten, wäre dann doch zu wenig. Ein Bild vor dem Pflanzen fressenden Löwen an der Außenfassade der Kirche fällt mir ein. Ein Bild für Frieden und Versöhnung, die vom Glauben ausgehen. Ein Bild vor dem Martinsstein als Zeichen für praktische Nächstenliebe und das Teilen von Geld und Wohlstand. Unsere Kirche wurde in einer Zeit gebaut, als viele weder lesen noch schreiben konnten. Da finden sich viele Bilder. im Stein.

Respekt, lieber Paulus! Spätestens mit den Reisebildern aus Korinth, Ephesus, Philippi wäre der Speicher meines einfachen Smartphones wohl erschöpft. Dein Selfie ist nicht nur kompakt, sondern auch voller Inhalt!

Paulus hat das schnellste Medium seiner Zeit genutzt, um mit all den Gemeinden und Christen in Kontakt zu bleiben, die er auf seinen Missionsreisen kennen gelernt hat. Wie gut hätte es ihm getan, wenn er nicht die römische Reichspost, sondern eine geschlossene WhatsApp-Gruppe dafür hätte benutzen können. Wie viel leichter auch wäre es den Gemeinden geworden, diese Nachrichten einfach weiterzuleiten und nicht nur mühsam abzuschreiben. Wer weiß aber, ob wir sie dann noch zu lesen bekommen würden?

Als wir das erste Mal über die Psalmen gesprochen haben, seid ihr über den Satz gestolpert: „Er ruft mich an, darum will ich ihn erhören!“ stand da – und keiner kannte Gottes Nummer. Theologen witzeln da manchmal und sagen, Gottes Nummer ist 9115, womit sie auf die Stellenangabe in Psalm 91 Vers 15 anspielen.

Auch das war Thema in unserem Unterricht: Das Gespräch mit Gott. Das Gebet. Es ist vielen fremd geworden. Vor allem das Hören auf die Antwort haben viele verlernt. Danken geht noch ganz gut. Das Bitten in der Not ist auch weit verbreitet. Aber die Geduld zum Hören auf Gottes manchmal so ganz andere Antwort fehlt. Erinnert ihr euch an den Film „Bruce allmächtig? Da spielte das eine große Rolle. Gott antwortet auf jedes Gebet, aber Bruce will und kann es nicht wahrnehmen.

Das Gebet als Gotts-App setzt ein wenig Übung voraus. So wie ich nicht alle Funktionen von Whats-App beherrsche, so habe ich versucht mit euch in der Stille der Kirche das Hören auf Gott zu üben. Das funktioniert auch noch wenn der Akku leer ist oder ich kein Netz habe. Ich muss nur mein Herz einschalten.

Auch das wird ja in Paulus Selfie im Römerbrief deutlich: Er definiert mit diesem Portrait nicht sich selber, sondern er setzt sich in Beziehung zu Gott. Darum geht es heute. Ihr stellt euch in Beziehung zu Gott. Vor rund 14 Jahren haben das eure Eltern und Paten schon einmal für euch getan. In der Taufe haben sie euch vor Gott gebraucht und ihn um sein Ja für euer Leben gebeten. Einige von e3uch durfte ich damals schon taufen. Jetzt habt ihr versucht, zu verstehen, was dieses Ja für euch bedeutet. Und ihr habt euch entschlossen, dieses Ja für euch weiteres Leben anzunehmen. Ab heute seid ihr selbständige Glieder dieser Gemeinde. Ihr dürft selber für andere Paten werden und sie auf ihrem Weg von der Taufe zur Konfirmation begleiten. Eure Paten werden euch das gleich noch einmal deutlich zeigen. Sie legen euch die Hand auf als Zeichen, dass sie diesen Weg bis hierher mit getragen haben.

Ab jetzt bleibt es euch überlassen, euch in Beziehung zu Gott zu setzen. Auch – so wie Paulus – anderen darüber zu erzählen. Jedes Bild von eurer Konfirmation, das ihr verschickt, wirkt so wie der Briefkopf des Paulus: Wir, (Namen …) haben uns heute zu unserer Taufe bekannt. Wir haben verstanden, dass der Glaube an Gott uns errettet und grüßen dich damit. Amen.

P. Thomas Gleitz, Wunstorf

Ehrenamts-Dankabend 15. April 2016

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein

 

Ehrenamtsdank der Stifts-Kirchengemeinde     

„Was bekommen Engel, wenn sie in einen Misthaufen fallen?“ - Mit einem fröhlichen Quizabend bedankte sich die Stifts-Kirchengemeinde bei ihren Ehrenamtlichen. rund 60 davon waren zum Themenabend: „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein“ ins Gemeindehaus gekommen. Nach einer kurzen musikalischen und inhaltlichen Einstimmung stellte Pastor Thomas Gleitz das Leitbild vor, das der Kirchenvorstand und das Qualitäts-Entwicklungsteam im letzten Jahr unter Auswertung einer Gemeindeversammlung erstellt hatten. Vor der endgültigen Verabschiedung sei es nun an der Zeit, dass alle haupt- und ehrenamtlich in der Gemeinde Tätigen die Formulierungen auf ihre Tragfähigkeit hin untersuchten. Interessenten konnten den Text mitnehmen und nun in Ruhe kommentieren, bevor er im nächsten Schritt über Homepage und Gemeindebrief veröffentlicht wird. Nahtlos leiteten Pastorin Dr. Vera Christina Pabst und Thomas Gleitz dann in ein buntes Quiz über. Zunächst wurden dafür Spielgruppen nach den Erscheinungsmonaten des Gemeindebriefs „Regenbogen“ gebildet. So kamen Jugendmitarbeiter, Gemeindebriefausträger, Café-Mitarbeitende, Männerkreis und andere Gemeindegruppen miteinander ins Gespräch und schnell auch Mitfiebern um die gemeinsamen Punkte. Mit Fragen aus Kirche, Theologie, Zeitgeschehen und Kenntnissen der Hauptamtlichen gab es unterschiedlichste Schwerpunkte, so dass keine Gruppe dominieren konnte. Mehrfach konnten diejenigen punkten, die zunächst geduldig abwarteten, bis andere Gruppen alle falschen Antworten probiert hatten.  In der letzten Runde mussten dann die erworbenen Punkte eingesetzt werden, was den Spielstand noch einmal gründlich durcheinander wirbelte.

Im Anschluss gab es ein reichhaltiges Brotbuffet, das bei mehreren der Besucher Erinnerungen an Reisen und die Sehnsucht nach gutem Brot dabei wach rief. Auch nach dem gemeinsamen Abendsegen mochten sich viele noch nicht aus der fröhlichen Runde verabschieden, auch als von den einladenden Hauptamtlichen (Josef Kinscher, Silke Langer, Claudia Wortmann und den beiden Pastoren) nur die die letzten beiden übrig blieben. Die Engel bekommen übrigens Kotflügel.

Konzert: Machet die Tore weit

Konzert zum Advent: "Machte die Tore weit"

Die Schola der Stiftskirche

Johann Rosenmüller Ensemble (Leitung Arno Paduch)

Gesamtleitung Stiftskantorin Claudia Wortmann

Ehrenamtsfest der Region Süd-Stadt am 29. Mai 2015

Aufbau

Die ersten Gäste

Auftakt in der Kirche mit dem Duo Dubiosi

Die Johanniter bereiten köstliche Verpflegung am heißen Grill

Abschlussgebet mit Wunderkerzen

Eltern-Kind-Freizeit 2015

Start n NeustadtAm 10. April war es wieder soweit.

Die Tour führte uns von Neustadt auf der Leine nach Basse und von dort über Hodenhagen

auf der Aller nach Rethem.

15 Teilnehmer mit unterschiedlichen Kanuerfahrungen, ich denke da an die Vater – Sohn – Freizeit im Spreewaldgebiet und dann waren da noch ein paar Jungs mit  Schwedenerfahrung, die aber artig auf uns gewartet haben. So ist das in einer Gemeinschaft. Die Frauenquote sollte schon per Ausschreibung gefördert werden, die wir mit 7% verbuchen, also bitte mitrechnen.

 

Am Freitagnachmittag sind wir bei herrlichem Wetter gestartet und mit dem Strom gut in Basse angekommen. Auf dem dortigen Gemeindegelände der Kirche haben wir die Zelte aufgebaut, wie ging das nochmal, danach gemeinsam das Essen vorbereitet und mit der „Frauenquote“ Hand in Hand gearbeitet, sodass es keiner besonderen Erwähnung mehr bedurfte.

Leute, das Essen hat geschmeckt. Die Tagesschau - jeder hält in der Runde kommentarlos seinen Rückblick - und die Andacht in der Dämmerung haben dem Tag ein Gesicht gegeben.

Schlafen, soweit möglich und am Morgen in Nebelschwaden, die vom Fluss aufstiegen, gefrühstückt. Thomas hatte schon alles vorbereitet und das wollen wir festhalten, auf einer Tischdecke ohne Tisch angerichtet. Zelte abbauen, aufräumen, Boote beladen und auf nach Hodenhagen. Die längste Strecke, aber was soll es, ist ja mit dem Strom. Wenn da nicht der Wind gewesen wäre. Da ist man schon mal langsamer als die Strömung, aber auch richtig schnell, so er von hinten behilflich ist. Die Natur ist um uns. Eisvögel wurden gesichtet, am Ufer standen Reiher, am Himmel wurden die verschiedensten Greifvögel gesichtet und wer genauer hinsah, konnte Bissspuren von Bibern entdecken. Das Wetter verschlechterte sich und es war ein Ereignis, die Zelte bei starker Briese aufzubauen. Das Essen, Tagesschau und Andacht haben wir noch unverwässert hinbekommen.

Zeltaufbau in Basse

Schlafen! Am Morgen gut gefrühstückt bei ordentlichem Wind gestartet. Das Allerufer ist flach und auf der Strecke nach Rethem konnte jeder sein Können bei Gegenwind und beachtlichen Wellen beweisen. Boote aus dem Wasser, alles säubern und verladen. Währenddessen wurde schon wieder geschnippelt und gekocht. Nochmal gemeinsam gegessen, Rückschau gehalten und den Wunsch auf eine nächste Kanutour einstimmig geäußert.

Warum nur? Erlebt es selbst!

 

Danke Thomas

Peter Netz

 

 

Start zum zweiten Tag in Basse

AuternfischerKanadagans

Zeltaufbau in HodenhagenIm Strandcafe Hodenhagen

Windschatten!

Am Ziel in Rethem

Strecken:

Freitag: Neustadt - Basse 11 km

Samstag: Basse - Hodenhagen 41 km

Sonntag: Hodenhagen - Rethem 24 km

Freizeit der Wölflinge (Pfadfinder) März 2015

Wölfe (linge) im Weserbergland gesichtet!

14 Wölflinge des Stammes Martin Luther King vom Stiftshügel haben sich am Wochenende auf den Weg in das Schaumburger Land gemacht. Am Freitagnachmittag starteten bereist die älteren Kinder der Wölflingsgruppe und die Meutenhelfer Pascal Gülich, Jarik Kopper, Lenka Thiemann und Anna von Busse von Wunstorf aus nach Hessisch Oldendorf zu ihrer dreitägigen Wanderung. Auf unterschiedlichsten Wegen durch Wald, über Wiesen und durch schluchtartiges Gelände kamen sie zunächst am Samstag auf der Schaumburg an. Dort schlossen sich die jüngeren Kinder mit der Leiterin Frau Anke Bendorf-Schneider der Gruppe an. Die Schaumburg war eine der Höhepunkte der Unternehmung. Die Wölflinge bestiegen den Turm, der einen Weitblick mit unterschiedlicher Wettersituation zu ließ, und schauten sich den Kerker an. „So einer konnte ja gar nicht im Bett schlafen!“ war der überraschte Ausruf eines Achtjährigen beim Anblick des an der Wand angeketteten Gefangenen aus Stoff im Verlies. Gemeinsam durchlief die ganze Gruppe tags drauf bei Sonnenschein den Schaumburger Wald, ehe sie an der Schlingmühle in den Bus stiegen. Stolz und glücklich kehrten alle wohlbehalten in Wunstorf zurück. Es gab viel zu erzählen!

Auf der homepage: www.cpd-wunstorf.de erfährt man mehr über die Pfadfinder der Stiftsgemeinde in Wunstorf.

 

 

 

 

Die Wölflingsgruppe wächst und wächst!

Wir freuen uns sehr, dass der Grundgedanke der Pfadfinder so viel Anklang findet. Zur Meutenstunde sind so viele Kinder da, dass die Spiele richtig Spaß machen. Wir singen, dann lesen oder erzählen wir gemeinsam aus der Bibel. Manchmal berichten wir auch mal von dem Gründer der Pfadfinderbewegung, Baden Powell, oder erzählen andere spannende Geschichten. Alle Wölflinge lernen, wie man Knoten macht oder Boote schnitzt und noch vieles mehr.

Ab und zu machen wir kleine Fahrten mit dem Stamm Maluki, also den Großen. Oder nur die Wölflingsgruppe reist, wie jetzt, ins Weserbergland und erkundet alles in der und um die Schaumburg.

Da ist es natürlich prima, dass Wölflingshelfer und –helferinnen, das sind Pfadfinder und –innen um die 15 Jahre, mit helfen, mitspielen und mit auf Fahrt gehen!

Zur Zeit sind das Anna von Busse, Jarik Kopper, Julian Siemann, und Lenka Thiemann. Danke euch für die Unterstützung.

Natürlich kann jederzeit ein interessiertes Kind ab etwa 7 Jahren bei uns vorbeischauen. Wir treffen uns immer montags um 16.30 vor dem Gemeindehaus. Die „Wölflingsstunde“ geht bis 18.30Uhr.

Vorkonfirmandenfreizeiten 2014

Freizeit der Sonntagsgruppe

 

Freizeit der Dienstagsgruppe

Diamantene Konfirmation 31. August 2014

Fotos: Dietmar Potempa

Foto: Jochen Schröder

Fotos Thomas Gleitz

Konfirmation 26.3.1954 (Jungen)

Jugendfreizeit auf dem Eman 2014

Hier geht's zum Video von der Fahrt

So sah der leckere Kuchen aus, den Cara und Catha mir zum Dank gebacken haben!


Kanutour 2014 auf dem Emån
Mittwoch, 30.7.    
    Endlich letzter Schultag, Sommerferien, Kanutour!
    Um 22:00 Uhr ging es dann endlich los; nach zweieinhalb Stunden Fahrt die erste Pause - frische Luft. Wir waren alle todmüde und wünschten uns mit unserem Schlafsack auf dem Rasthof zu liegen. Mittlerweile ist der 31.7. Wir fahren weiter nach Puttgarden, um einen Fähre nach Dänemark zu bekommen. Nach einem 35 minütigen Aufenthalt vor der Überfahrt waren wir endlich auf dem Weg. Wir dösten vor uns hin und nach 45 Minuten hieß es: Weiterfahren. Wir fuhren noch etwas durch Dänemark und setzen ungefähr um 6:30 nach Schweden über. Nach einer langen Autofahrt erreichten wir endlich unseren Startpunkt am Aspödammen. Wir räumten unsere Autos aus, bauten die Zelte auf und richteten sie ein, danach saß ich am See und schrieb diesen Text.
Lasse
    Heute sind wir um 22 Uhr, nachdem wir den Reisesegen erhalten hatten, los gefahren. Nach ca. 2-3 Stunden konnten wir ein wenig verschnaufen, da wir auf die Fähre warten mussten. Nach einer 30minütigen Überfahrt ging es in Dänemark dann weiter. Am nächsten Tag (31.7.) nahmen wir um ca. 4:30 die Fähre nach Schweden. Nach einer endlosen Fahrt erreichten wir unser Ziel: Den Lagerplatz. Dort angekommen, organisierten wir uns und bauten unsere Zelte auf. Danach starteten wir eine Rallye und ich musste warten, bis Lasse  mit seinem Text fertig war. Dann konnte ich loslegen.
Johannes
    Nach einer kurzen Reiseandacht ging es in die Busse und los. Dann ging es in Richtung Norden. Im Hamburg standen wir Gott sei Dank nicht im Stau, sondern konnten durchfahren. Um zwanzig nach Drei standen wir vor der Fähre. Nach der Fähre ging es dann in Dänemark weiter und um sechs zu andere Fähre nach Schweden. So gegen Elf kamen wir hier an. Dann hieß es, ausräumen, Zelte aufbauen und einräumen. Später wurden die Rallye-Gruppen gelost. Dann hatten wir viel Freizeit und haben gegessen und gespielt. Während der Fahrten hatten wir viel geredet, gelacht und zwischenzeitlich geschlafen und gegessen. Wir sind ziemlich lange gefahren, aber es hat sich gelohnt. Hier in Schweden ist Katalog Wetter, warm aber nicht zu warm. Erkenntnis des Tages: Mit meinem Pulli ist auf Jonas Bs Schulter das Schlafen ok.
Greta
Donnerstag, 31.7.
    Es war schwierig, eine Position zum Einschlafen im Auto zu finden. Ab und an nickte man dann doch mal ein und die Fährüberfahrten gewährten auch ein bisschen angenehme Abwechslung. Danach zog die schwedische Landschaft an uns vorbei, bis wir unseren Startplatz erreichten: Ein schöner (und sonniger) Platz mit einem See und einem Steg, an dem Luca ein wanderbeschuhtes Bein badete. Wahrscheinlich versehentlich, aber er entgegnete nur: „Alles geplant!“
Christoph
Freitag, 1.8.
    Heute bin ich trauriger weise, um 6:45 oder 7:15 aufgewacht, ich weiß es nicht mehr genau, um auf unser schon total überfülltes Plumpsklo zu gehen und festzustellen, dass ich da nicht mehr drauf gehen wollte. Danach konnte bzw. wollte ich nicht mehr schlafen, da ich wusste, dass ich danach schwer wieder aufstehen könnte und habe mich etwas am Lagerfeuerplatz gelangweilt. Irgendwann kamen dann alle auch aus ihren Zelten und wir frühstückten Müsli und ein Paar Reste von gestern. Dann bauten wir die Zelte ab und beluden die Boote, wobei alle mithalfen. Schon waren alle Boote im Wasser und auch kurze Zeit später trafen wir auf die ersten kleinen Stromschnellen, welche in unserem Boot einerseits sehr beliebt waren, da man so weniger paddeln musste, andererseits aber auch viele Steine beherbergten, auf denen wir oft stecken bliebe und wir manchmal aussteigen mussten, um uns freizuschieben und weiter fahren zu können. Wir hatten zwei Umtragestellen, an denen zum Glück wieder alle kräftig mit angepackt haben, um alle Boote Berg auf und Berg ab zu tragen. An der zweiten Umtragestelle haben wir dann zu Mittag Brot gegessen und ich konnte kaum glauben, dass es für mich drei Brote mit Käse gab, da man im letzten Jahr um den Käse „kämpfen“ musste. Dann ging es wieder in die Boote und wir fuhren weiter, während unser Boot sich entweder unterhielt oder ein bisschen sang, wobei es eher schwer war Lieder zu finden, die alle drei kannten. Als wir dann den Rastplatz erreicht hatten, waren alle fröhlich, da wir 13 Kilometer gefahren waren, was eigentlich nicht soo viel war, und alle packten die Boote aus, wobei Asija beim Aussteigen noch mal schön ins Wasser gefallen ist. Schließlich waren alle Zelte aufgebaut und ein paar gingen schwimmen, ein Paar waren in den Zelten und die anderen halfen zu kochen. Nudeln und Gemüse. Wobei beim Schneiden des Knoblauchs Pias Hände anfingen zu stinken, wie sie sich beschwerte. Alle plauderten schön und keiner langweilte sich richtig. Viele drückten sich vorm Helfen, was uns immer zum Lachen brachte und Pia schneidet gerade neben mir all Zucchini. Es gibt nicht mehr viel zu erzählen und meine Hand tut etwas weh, weshalb ich jetzt einfach aufhöre zu schreiben!
Lara
    Hallo, hallo, heute Morgen das erste Frühstück war wie fast jedes Frühstück total lecker. Ich habe mir mit Carmen einen Apfel und eine Banane geteilt. Danach wuschen wir ab und trockneten auch ab (Wir = Carmen, Asija und Greta). Später packten wir die Packsäcke und Zelte ein und alles in die Boote und fuhren los. Es gab drei „Stromschnelle“. Bei der ersten blieben wir (Lina, Carmen, Greta) stecken und fuhren rückwärts runter, was auch ganz nett war. die anderen beiden waren vorwärts auch sehr gut. Ich gebe zu, bei den Stromschnellen hatte ich ein bisschen Angst, aber Lina hat uns perfekt durch die Stromschnellen gelenkt. Das war echt gut. In den ersten Stromschnellen ist keiner gekentert. Gegen zwei kamen wir zu einem Wehr, wo wir umtragen haben  und Mittag gegessen. Es gab Brot, Wurst, Käse und Dosenwurst. Heute habe ich das erste Mal Brot trocken gegessen.
Greta
    Nach der entspannten ersten Nacht, nachdem die lange Fahrt zuvor geschafft war, ging es mit dem Frühstück los. Auch wenn ich noch sehr verschlafen war, hat es geschmeckt. Morgens war es noch kühl, aber als wir dann endlich alle Boote für die Fahrt gepackt hatten, wurde mir schnell warm. Die Fahrt fing schon lustig an, als der erste etwas schwerere Teil kam und Thorge, Paul und ich natürlich, wie erwartet steckten, da unsere Paddeltechnik noch sehr schlecht war. Die war noch ein paar Male so, aber es hat trotzdem Spaß gemacht und wir haben es am Ende als eines von den ersten Booten ins Ziel geschafft. Ich freue mich auf die nächsten Tage
Jonas B
     Heute war der erste Tag, an dem wir gepaddelt sind. Zuerst war es total ungewohnt, doch bald fiel es leichter und man konnte sich Ufer und Wälder anschauen. Nach der Mittagspause wurde ich durch einen Bootswechsel zur Steuerfrau ernannt. Zusammen mit meiner Unerfahrenheit, kamen schon nach 500m kleine Stromschnellen zum Vorschein und nur durch Glück sind wir da durch gekommen. Danach wurden wir erst einmal von Stromschnellen verschont und ich konnte Basisgriffe zum Steuern üben. Jetzt sind wir alle auf unserem Rastplatz angekommen und wenn ich an das Paddeln zurück denke, kann ich nur sagen, dass ich wieder viel dazu gelernt habe.
Carmen
    Nachdem wir heute Morgen losgefahren sind, haben wir erst einmal ein bisschen gebraucht, um herauszufinden, wie man nach rechts paddelt und nach links und so. Dann sind wir bei fast jedem etwas größeren Stein stecken geblieben. Der Fluss war auch sehr flach (meistens nur so 30-50 cm). Kurz vor der Mittagspause mussten wir das erste Mal umtragen. Nachdem ich fast im 30 cm tiefen Schlamm versunken wäre, jemand seine Schuhe im Wasser verloren hatte (die aber wiedergefunden wurden) und der erste Bootswagen kaputt ging, waren nach 30-34 Minuten endlich alle Boote am anderen Ufer und wir konnten weiter paddeln. Um 14:15 machten wir Mittagspause. Es gab Brot (ohne Margarine oder Butter) mit Käse und Wurst. Dann mussten wir unsere Boote zum zweiten Mal umtragen und um kurz vor 6 waren wir endlich da. Zum Abendbrot gab es Nudel-Gemüsepampe. Nach dem Abendgebet 2 war es bereits 22 Uhr und die Sonne war schon untergegangen.
Paul
    Wir paddelten los. Im Großen und Ganzen keine besonderen Vorkommnisse. Der Lagerplatz war cool. Ich aß mein erstes Pick-up.
Lasse
Samstag, 2. August
    Der heutige Tag war verdammt anstrengend. Aufstehen und Frühstück lohnt sich nicht zu berichten und wir fuhren pünktlich vom Rastplatz ab. Alles lief wunderbar, bis wir zu der erste Umtragestelle kamen. Drei Kilometer Kanus umtragen! Es ging, aber dann fing es Lara an schlecht zu gehen, und es endete darin, dass sie sich vor dem Mittagessen übergab. Den anderen ging es bis dahin jedoch noch ganz gut. Lara fuhr ab da mit Jonas und Thorge im Cosmas, was zuerst zu ein paar Unstimmigkeiten mit dem Fahrstil bzw. der „Vorliebe fürs Kentern“ führte. Doch dann wurde es besser und die Gefahr zu kentern verringerte sich. Nach der zweiten Umtragestelle von 500 m sollten es eigentlich nur noch zwei Kilometer bis zum nächsten Rastplatz sen. Jedoch fanden wir heraus, dass dieser nicht existiert und wir beschlossen einen Rastplatz drei Kilometer weiter anzusteuern, welcher dann auch nicht da war. Gezwungener weise paddelten wir weiter auf der Suche nach einer Fläche zum Übernachten ohne eine Kuh- oder Pferdeherde. Alle waren schon erschöpft und als es bei Cara die Möglichkeit gab, altes Brötchen zu essen, wurde diese fast überfallen. Nach vielen nicht möglichen Rast- bzw. Schlafplätzen fanden wir neben einer Brücke eine Einstiegsstelle, die wir dann nutzten und dort unsere Zelte aufbauten, wobei sich Anna beim Treten in eine der Kuhlen das Knie aufschlug. Jetzt sitzen wir alle beim Müsli und sind todmüde.
Lara und Pia
    Nachdem wir heute Morgen losgefahren sind, hatten wir nach einer Stunde schon sechs Kilometer geschafft. Dann mussten wir die Boote drei Kilometer umtragen. Als wir dort ankamen, machten wir erst mal Mittagspause, weil wir die geplante Hälfte geschafft hatten. Dann fuhren wir weiter. Nach einiger Zeit hieß es: „Noch 15 Minuten bis zur nächsten Umtragestelle.“ Wir fuhren frohen Mutes weiter und weiter. Noch 15 Minuten und noch 15 Minuten. Nach einer gefühlten Stunde kamen wir endlich bei der zweiten Umtragestelle für heute an. Als wir wieder weiter paddelten hieß es: „“Noch zwei Kilometer!“ Nach zwei Kilometern: Nichts, weitere zwei Kilometer: Wieder nichts. Irgendwann, nach ca. zwei weiteren Kilometern hieß es: „Den vorgesehenen Campingplatz gibt es leider nicht und zum nächsten Campingplatz sind es ja auch nur zwei Kilometer!“ Aber auch nach weiteren zwei Kilometern gab es wieder keinen Campingplatz. Der nächste Platz war das Ziel von Morgen, also mussten wir irgendwo au feiner Wiese campen, was in Schweden ja schließlich erlaubt ist. Doch nach fünf Versuchen waren wir immer noch nicht am Ziel. Entweder hinderten uns Kühe oder Pferde, es gab kein stilles Örtchen oder es gab keine Möglichkeit die Kanus aus dem Wasser zu holen. Schließlich war es 21 Uhr und wir waren noch immer auf dem Wasser und ich glaube niemand außer Thomas hatte noch Kraft. Endlich! Um 20 nach 9 kamen wir zu einem Platz, wo wir übernachten konnten. Es war zwar nicht optimal, weil wir sehr nah an einer großen Straße waren. Der nächste Campingplatz wäre nur vier Kilometer entfernt gewesen (Ziel von Morgen). doch die Uhr hatte entschieden hier zu bleiben. Wir sind heute etwa 30 Kilometer gefahren (geplant waren 18). Das ist so viel, dass Thomas die komplette weitere Tour neu planen muss. Da es heute schon so spät ist, gab es kein warmes Abendbrot (gar nicht so schlecht, es sollte Pellkartoffeln und Quark geben, nicht gerade mein Lieblingsessen). Stattdessen gab es Müsli mit Milch. Es wurde sogar auf das Abendgebet verzichtet. Mittlerweile ist so 23 Uhr und ich hoffe, dass wir Morgen etwas weniger paddeln. So, ich schlafe jetzt. Gute Nacht!
Paul
    Der Tag ging gut los, hörte Allesdings bescheiden auf. Wir fanden keinen Lagerplatz. Den ersten Lagerplatz fanden wir nicht oder es gab ihn nicht, also paddelten wir an den zweiten angepeilten - fanden ihn aber ebenso wenig. Insgesamt paddelten wir also ca. 30 Kilometer und waren dann doch relativ müde.
Lasse
Sonntag, 3. August
    Da wir gestern ja 31 Kilometer gefahren sind, mussten wir heute nur 11 Kilometer fahren. Aber irgendwie haben wir heute für die ersten Kilometer die dreifache Zeit gebraucht als sonst… Zum Glück wurden wir mitten auf dem Weg überrascht, als Thomas sagte, er würde uns ein Eis kaufen! Da hatten alle wieder gute Laune! Also legten wir an und liefen ca. 15-20 Minuten zum Supermarkt, wo  wir endlich en Eis bekamen. Danach ging es weiter. Wir kamen zur Umtragestelle, wo wir Mittag aßen und fuhren dann fröhlich in eine kleine Stromschnelle, die eigentlich keine war. Trotzdem wahrscheinlich noch zu schwer für ein Boot, welches kenterte.  Eigentlich war es nicht lustig, denn das Boot hat sich einmal um den Stein gebogen. Nachdem dann aber wieder alle im Boot saßen und wir weiterfahren konnten, ging es relativ schnell voran, so dass wir schließlich unseren Lagerplatz erreichten. jetzt sitzen wir hier und bereiten das Abendbrot vor… Guten Hunger!
Pia
    Heute startete der Tag erst einmal eine halbe Stunde später, da wir gestern (zwangsläufig) so viel gepaddelt sind. Wir starteten in einem sehr langsamen Tempo, das wir bis zum Mittag beibehielten. Ungefähr zur Mittagszeit suchten wir einen Supermarkt auf und wir bekamen ein Eis. Ca. 30 Minuten später machten wir uns an das Umtragen der Boote. Bei dieser Gelegenheit aßen wir zu Mittag. Danach fuhren wir weiter (es war schon Nachmittag, da das Umladen so lange gedauert hat). Bei den ersten Steinen im Wasser (keine Stromschnelle) ist ein Boot gekentert, da es die Kurve nicht gekratzt bekam. Wir mussten alles einsammeln und das Boot ausbeulen. Um 17 Uhr fanden wir den Lagerplatz, machten Essen, wuschen uns und bauten die Zelte auf. Insgesamt ein guter Tag!
Johannes
    Den Tag sind wir (Pia und ich) etwas früher aufgestanden, um noch schnell baden zu gehen, bevor wir los gemusst hätten. Das Wasser war extrem kalt, es tat jedoch trotzdem gut. Dann brachen wir auch bald auf, nachdem wir die Bootsbesatzung soweit geändert hatten, dass ich weiterhin mit im Boot von Thorge und Jonas saß. Die ersten Kilometer gingen ganz gut, wenn man übersieht, dass die beiden Jungs das Boot gerne zum Schaukeln brachten. Erst erreichten wir einen Wasserhahn, an dem wir die Wasserkanister und unsere Trinkflaschen auffüllen konnten, um danach entspannt weiterfahren zu können. Auf dem Weg blieben wir ein paar Mal auf Baumstämmen oder Steinen festhängen, bei denen sich Thorge und Jonas die große (ganz ehrlich, keinesfalls sarkastisch gemeint) Freude gemacht haben und ins Wasser gesprungen sind, um das Boot wieder frei zu schieben. Heute hatten die Jungs anscheinend kaum Kraft, da ich oft alleine paddeln musste. Nicht lange, aber immer mal ein bisschen. Dann kam die  große Freude, als wir das zweite Mal anhielten, denn Thomas wollte uns ein Eis spendieren. Wir alle banden die Boote mit einer Aufsicht an und machten uns auf den Weg zum Supermarkt in der Gegend, wo wir uns alle ein Eis aussuchen durften. (ich hatte ein Daim-Eis). Eis essend gingen wir wieder zu den Booten und fuhren weiter, bis zur Umtragestelle, die wir hatten, weil dort ein Wasserfall im Weg war, den wir nicht befahren konnten. Die Kanus aus dem Wasser zu holen war ein ziemliches Hindernis, da die Rampe zum Rausziehen sehr steil war und viele Waldameisen umher liefen, welche sehr weh taten, wenn sie bissen. Dort aßen wir auch Mittag und bestaunten den Wasserfall, den man vom Ufer aus sehen konnte. Schon ging es weiter und die Probleme die Boote wieder ins Wasser zu bekommen waren dieselben wie die, sie hoch zu bekommen. Kaum hatten wir angefangen zu paddeln, kam eine Strömung mit ein paar Steinen, wo das passierte, worüber die Jungs die ganze Zeit gescherzt hatten. Wir kenterten.  Wir liefen quer au feinen Stein auf und das Boot sah aus, als wäre es hinüber, da es total eingeknickt war und  die Stange anscheinend gebrochen. Thomas und Co bekamen das aber mit einem beherzten Tritt wieder hin, während wir unser Gepäck wieder einsammelten (in der Strömung) und ich mir dabei mein Knie verletzte. Auch unsere Retter verletzten sich, da echt überall Steine lagen und man in der Strömung kaum stehen konnte. Nach dem Schrecken konnten wir wieder ins Boot und fuhren vorsichtiger weiter. Und so erreichten wir dann eine Rasenfläche, wieder ohne Klo, wo wir uns niederließen und begannen zu kochen.
Lara
    Heute Morgen haben wir etwas später gefrühstückt, weil wir gestern erst so spät angekommen sind. Dann war unser Zelt (Thorge, Jonas und Paul) ausnahmsweise mal das Erste, welches abgebaut war (in den vorigen Tagen waren wir immer die Letzten). Heute waren nur elf Kilometer geplant, doch für die ersten vier Kilometer haben wir sehr lange gebraucht. Dann hielten wir an, stiegen aus und gingen in eine nahe gelegene Ortschaft, um ein Eis zu essen. Die meisten haben das größte Eis genommen, weil wir es schließlich nicht bezahlen mussten. Manche haben sich im Supermarkt noch etwas für sich gekauft. Bald mussten wir unsere Boote umtragen. Dies war ziemlich kompliziert, weil die Wege sehr steil waren  und überall riesige Killer-Ameisen rumliefen. Als wir wieder einstiegen, durfte ich das erste Mal hinten sitzen, um zu lenken. Doch schon nach 30 Metern kamen wir zu einer kleinen Stromschnelle und die ersten kenterten. Es war Cosmas, gepaddelt von Jonas, Thorge und Lara. Ich habe mit meiner Trillerpfeife die Kenterung gemeldet, weil sie direkt vor uns waren. sie sind mit vollem Tempo gegen einen großen Stein gefahren. Ehrlich gesagt, so wie Jonas und Thorge in letzte Zeit gepaddelt sind, was das irgendwie vorhersehbar. Es waren nur noch zwei Kilometer bis zum Ziel (gestern: Tageserkenntnis: drei Kilometer sind bei Thomas manchmal kürzer als zwei Kilometer). Ich habe mich mit der Position hinten gut geschlagen, doch Luca hat die ganze Zeit gemeckert, weil ich die Kurven nicht kurz genommen habe (wann versteht er endlich, dass wenn man die Kurven kurz nimmt, man ins Kehrwasserkommt?).
Paul
    Nachdem wir heute etwa übermüdet, fast wie durch ein Wunder es doch geschafft haben, aus unseren schönen warmen Schlafsäcken und aus den völlig überheizten Zelten doch auf der Wiese zum Frühstück versammelt zu sein, war die Sonne schon kräftig am Scheinen. Das Morgengebet wurde zwischendurch mit einem Geburtstagslied für Laura bewusst unterbrochen. Als sie ihre Geschenke ausgepackt hat, fand sie die Ideen für die Geschenke wohl ziemlich gut. Nach dem Frühstück ging es dann endlich los. Wir fanden heraus, dass der Schlafplatz, der für heute Abend vorgesehen war, doch noch elf Kilometer entfernt ist. So sind wir heute nur elf Kilometer gepaddelt. Nach den ersten fünf gab es Eis, was richtig gut war. Leider hat es eine halbe Ewigkeit gedauert, bis wir die ersten fünf Kilometer hinter uns hatten. Ein paar Kilometer weiter - so zwei Kilometer oder so - gab es eine Umtragestelle, wo es Mittagessen gab. Die Umtragestelle war zwar nur 200 Meter lang, aber die hatten es echt in sich. Als wir dann doch die Umtragestelle sehr schnell gemeistert hatten, gab es nach kurzer Zeit eine nette „Stromschnelle“, die wir alle super geschafft haben. Danach kam aber noch eine, wo wir alle nacheinander durchgefahren sind. Zuerst Thomas und Karla, dann das Boot mit Johannes, glaube ich, und dann Pia, Anna und ich. Als wir hinter den beiden Booten in das Kehrwasser fuhren, sah ich  nur noch wie Thomas die Kamera blitzschnell wegsteckte und „Kenterung!“ schrie. Dann schwammen uns Schuhe, Packsäcke und Flaschen entgegen. Wir haben alles wieder bekommen. Wir haben das Treibgut in unsere Boote geladen, sind dann ans Ufer und haben sie den Gekenterten gebracht, die ziemlich nass aussahen. Am Schlimmsten sah das Boot aus. Während die Gekenterten alles wieder einpackten, fuhren die anderen Boote nahezu perfekt durch. Danach ging es ohne weitere Zwischenfälle weiter in Richtung Rastplatz. Der Rastplatz war zuerst nicht ganz so nice, weil wir alle Sachen (Packsäcke, Zeltsäcke, Tonnen, Gitarre und Koc her) einen schmalen sehr steilen Weg hoch tragen mussten. Das ging aber dank der vielen schnellen Hände relativ schnell. Dann gab es Pellkartoffeln mit Quark. Das war lecker. Danach haben wir gesungen und Werwolf gespielt, als dann vorgelesen wurde, gingen die Werwolf Spielenden auf die Wiese. Nebenbei schreibe ich Tagebuch und spiele mit Moritz im Team eine Person aus Werwolf. Jetzt freue ich mich erst mal auf meinen Schlafsack, weil ich ziemlich müde bin. Danke Moritz, fürs Massieren, das kannst du echt gut!
Greta
    Ich wachte auf und hatte weniger Muskelkater als erwartet - ein gutes Zeichen. Am Tag fuhren wir nur elf Kilometer, da wir die restlichen ca. zehn Kilometer am Tag davor ja schon gefahren waren. Wir waren relativ langsam - noch relativ müde vom Vortag, zudem waren die Menschen etwas träge - aber es war entspannt und das war das Wichtigste - irgendwann erreichten wir unseren Lagerplatz, der auf jeden Fall schöner war als der Vorherige, da auf dem neuen der Boden gerade war und nicht hügelig oder steinig.
Lasse
Montag, 4. August
    Heute mussten wir dann mal wieder ordentlich was schaffen, was so viel heißt wie 20 Kilometer paddeln. Wir kamen schnell voran, fanden allerdings sehr schlecht einen Lagerplatz für die Mittagspause und mussten uns am Ende mit einer Kuhweide zufrieden geben. Nach dem Mittagessen erreichten wir schnell unseren Lagerplatz.
Lasse
    Meine Augen öffneten sich. Das Licht fiel schon ordentlich hinein, denn Lasse war schon aufgestanden. Ich zog meine Sachen an und packte meinen Schlafsack ein. Dann blickte ich nach rechts ans Kopfende meiner Iso-Matte. Dort kräuselte sich eine Schlange entlang. Hektisch bewegte ich mich aus dem Zelt und schrie: „Lennart! Komm sofort raus!“ Er nur: „Hä, was ist denn los?“ „Komm einfach raus!“ Nachdem er herausgekommen war, sagte ich: „Da ist eine Schlange in unserem Zelt!“ Es gab schon Frühstück, also ließen wir das Zelt offen und hofften, dass die Schlange bis danach wieder verschwand. So war es dann auch, aber niemand außer mir hatte die Schlange gesehen, allerdings ließen sich „Kotspuren“ des Tieres auffinden. Der restliche Tag war auch ein bisschen interessant. Wir durchpaddelten die Flussstrecke mit einigen kleinen Stromschnellen. Durch eine kamen wir so nicht durch und mussten die Boote treideln. Der Lagerplatz am Abend befand sich an einer relativ langen Stromschnelle, wo wir nette Kajakfahrer trafen. Nach einem leckeren Abendessen gingen wir schließlich zufrieden schlafen.
Christoph
    Der Morgen begann wie erwartet, mit einem Sonnenaufgang. Sehr zum Leidwesen der Zeltinsassen, da sie mit dem Aufheizen der Zelte sehr unsanft geweckt wurden. Insgesamt war der Morgen ziemlich warm. Meine ersten Gedanken galten einem Mädchen. Liebe ist schon etwas Seltsames. Beim Gedanken an sie verging mit jedes Hunger- Hitze- und Schmerzgefühl. Ich nahm mir vor, es ihr zu sagen. Mangels jeden Hungers aß ich zum Frühstück nur einen halben Apfel. Nicht viel mehr als sonst auch. Ich glaube ich vermisse sie. Nach dem Sachenpacken schrubbte ich das Boot, wir beluden und wir fuhren los. Die Fahrt verlief, bis auf einige Stromschnellen und einen kurzen Streit an Bord ereignislos. Ich hatte viel Zeit zum Nachdenken. Vielleicht etwas zu viel, da mir auf Dauer sehr langweilig wurde. Auf unserem Boot war Totenstille. Niemand sprach ein Wort. Die Paddel schlugen gleichzeitig ins Wasser, ein ungesprochener Rhythmus. Spät am Nachmittag erreichten wir unseren Rastplatz. Er gefiel mir gut, es gab viel Platz, eine „unfahrbare“ Stromschnelle und, viel besser: eine Toilette.
???
    Heute ist nicht so sonderlich viel passiert. Morgens gab es, wie immer, viele Wespen, mit denen sich Henrike schön unterhalten hat. Dann sind wir in den Booten losgefahren. Heute hatten wir keine Umtragestelle, was einerseits gut war, andererseits aber auch nicht so gut, da wir lange keinen Platz zum Mittagessen gefunden haben. Irgendwann konnten wir dann doch essen und haben dann im Boot ein paar Paddelschläge geprobt. Danach gab es ein paar Verwirrungen, wo denn die Stromschnelle sei, aber diese lösten sich auf, als wir die Kanus durch das Wasser schieben mussten (an er Stromschnelle). Raus mussten wir kurz vor einer andren Stromschnelle, da wir dort umtragen mussten und dort auch ein Rastplatz war, der endlich wieder ein Plumpsklo hatte. Zu essen gab es Bratlinge ♥ Mjamm ♥. Und danach haben wir ein Impro-Spiel gespielt. Anschließend konnten ein paar nicht schlafen und massierten sich gegenseitig, bevor alle ins Zelt gingen.
Lara
Dienstag, 5. August
    Heute Morgen ging es mit Luca und Lennart sofort mit zwei Stromschnellen los. Die erste Stromschnelle kam schon nach einem Kilometer. Thomas und Karla fuhren wie immer vor und schauten sich die Stromschnelle erst mal an. Nachdem wir alle angelegt haben, fuhr das Boot Nora zuerst (von Thomas und Greta ohne Probleme gefahren). Dann fuhr St. Johannes von Thomas und Karla gefahren auch ohne Probleme. Nun waren wir an der Reihe. Das erste Hindernis durchfuhren wir souverän. Doch beim zweiten Hindernis blieben wir stecken. Wir paddelten wild durcheinander und lösten uns dann vom Stein. Den Rest der Stromschnelle fuhren wir rückwärts, was ziemlich LOL ausgeschaut hat. Thomas hat uns dabei auch gefilmt. Die anderen haben die Stromschnelle auch geschafft, nur das Boot Eisvogel ist bei einem Stein so heftig stecken geblieben, dass alle Mitfahrer aussteigen mussten. Nur einen Kilometer weiter kamen wir zur nächsten Stromschnelle, die aber für alle ohne Probleme ging. Nach sieben Kilometern machten wir Mittagspause. Anna hat sich das Tischgebet ausgesucht. Sie hat sich das längste ausgesucht und musste bei den Worten „o Gott“ immer lachen. Dann mussten wir die Boote 400 Meter umtragen. Das war schwierig, weil es dauernd hoch und runter ging und als wir die Boote einsetzen wollten, waren überall große Steine, die alles erschwerten. Vorher hatten wir beschlossen, dass die stärksten Boote (Ognon, Verdi, Cosmas und unser Boot (namenlos)) mit den schwächsten Booten durchmischt werden sollten. Also war nun Carmen statt Luca bei uns im Boot, die auch die Lenkposition übernahm, was sie auch gut meisterte. Als wir losfuhren, habe ich zum x-ten Mal das Paddel gewechselt. Doch dieser Tausch hat sich gelohnt. Es ist schön leicht, aus Metall. Der schwarze Lack (Kunststoffüberzug) ist schon fast ab (gelb). Das Paddel sieht deutlich besser aus. Mit diesem Paddel waren wir viel schneller und auch als erste da. Unser Boot (namenlos) war mit Luca schon eines der schnellsten, weil der Rhythmus zwischen Lennart und mir mit dem Paddeln sehr gut geklappt hat und Luca hat ziemlich gut gelenkt. Ich finde, dass Lennart der beste Schlagmann ist, den ich je hatte.  Und mit Carmen und meinem Paddel wurden wir sogar schneller. Für die letzten zehn Kilometer haben wir nur 90 Minuten gebraucht, weil wir so schnell waren. Ich hoffe, dass wir unser Tempo Morgen halten können.
Paul
    Heute sind wir das erste Mal aufgestanden, ohne dass einem erst mal ein Hitzeschwall entgegen kam. Es hatte in der Nacht geregnet und Pia hatte ihre Sachen draußen liegen gelassen. Wir aßen und bauten die Zelte ab. Wir hatten uns den kleinen Zeltplatz mit ein paar Holländern geteilt, welche dort in der Einfahrt aber ein Wohnmobil stehen hatten. Da wir die Boote noch umtragen mussten, bevor wir losfahren konnten, musste jeder bei den Booten mit anpacken, während Thorge  und Co. das Zitronentee-Extrakt gefuttert haben. Dann fuhren wir los, kamen aber nicht weit, da wir nach einem Kilometer schon auf die erste Stromschnelle trafen, für die wir ganze drei Stunden brauchten, da wir erst aussteigen mussten, uns die Durchfahrt angucken mussten und danach entscheiden mussten, ob wir die fahren wollten oder Thomas für uns. Aufgrund der Tatsache, dass wir schon an einer Stelle mit leichter Strömung gekentert waren, beschlossen wir, dass Thomas unser Boot fahren sollte. Dann fuhren wir einen weiteren Kilometer und da kam auch schon die nächste Stromschnelle, welche aber jeder selbst fuhr. Wir schafften es sogar, nur dass wir total gekippt waren (was wir wahrscheinlich gut gemanagt haben, da wir an das Gekippe dank Thorge und Jonas gut gewöhnt waren) und dann den Rest rückwärts rausgefahren sind. Gegessen haben wir dann erst (nach einer kleinen Pause auf dem Boot, bei der wir Kekse gegessen haben, um ungefähr drei Uhr Mittags und echt alle hatten Mordshunger. Da wir an der Umtragestelle gegessen hatten, mussten wir gleich die Boote weitertragen und beschlossen, da wir nicht gut in der Zeit waren, dass wir für die letzten zehn Kilometer von ganzen 19 Kilometern die Besetzung etwas mixen würden. Lina kam in unser Boot und Jonas verließ es. Es gab zwar immer noch Nachzügler, aber bald erreichten wir dann den Rastplatz für Heute und fingen an zu kochen.
    P.S. Thorge muss furzen
Lara
    Tag 6: Heute war eigentlich ein ganz normaler Tag. Das Wetter war recht kühl und ab und zu kurze Schauer. Der Tag startete wie üblich mit Müsli. Als wir endlich los fuhren, kamen auch schon nach ca. einem Kilometer die beiden Stromschnellen. Diese wurden ohne Vorkommnisse gemeistert. Um ca. 15 Uhr machten wir Mittag mit Brot, Käse und Wurst. Danach mussten wir umtragen und noch zehn Kilometer bis zum Lagerplatz, wo wir Essen machte.
Johannes
    Heute sind wir aufgestanden ohne extreme Hitze im Zelt. Obwohl ich nicht gut schlafen konnte, sind wir munter losgefahren. Die ersten Stromschnellen kamen bald und wurden gut passiert. Trotz verspätetem Mittagessen kamen wir gut am Rastplatz an.
Ben
    Wolken bedeckten den Himmel. Das gute Wetter von gestern schien wie verflogen. Wir frühstückten und beluden die Boote - in einer langwierigen Prozedur. Wir kamen an die erste Stromschnelle und nach einer längeren Besichtigungsphase“ durchfuhren wir sie. Ein Boot, das sich um den Felsen gewickelt hatte, versprach eine wirklich gute Erfolgsquote, allerdings schafften wir die Stromschnelle, auch wenn wir auf einen Stein auffuhren, ohne weitere Probleme. Der Rest der Fahrt verlief reibungslos. Vorm Abendessen fing es - leider - an zu regnen. Mal sehen, was die Nacht bringt.
Lasse
    Heute ging etwas Zeit keim Losfahren und bei zwei Stromschnelle verloren. Doch auf einem Flussabschnitt, der von Moor umgeben war, gab es Kekse für uns. „Tonne 5“, für die würde ich sogar rein springen, um die zu retten. Da sind Kekse und Block-Schokolade drin. Mit der Energie der Kekse holten wir gut auf, obwohl wir auch eine relativ anspruchsvolle Umtragestelle zu meistern hatten. Irgendwann kamen wir an einem Lagerplatz mit vielen Findlingen an. Trotz etwas Regen genossen wir die Abendzeit dort.
Christoph
    Zu allererst will ich festhalten, dass Schweden irgendwas gegen mich zu haben scheint: 1. Meine Beine sind bis zu den Knien im Schlamm stecken geblieben (1. Tag), wobei ich fast meine Schuhe verloren hätte und nur mit Lucas und Lasses Hilfe herausgekommen bin. Zusätzlich (2. ) habe ich meinen Mückenpieckser verloren, was äußerst bedauerlich ist, da meine Füße nur noch am Jucken sind und 3. habe ich mir beide Füße aufgeschlitzt / aufgeschrammt. Aber zu heute: Der Tag begann wie jeder andere Tag mit Aufstehen (der meiner Meinung nach schlimmsten Erfindung der Menschheit). Zum Frühstück gab es wie immer Haferflocken mit Milch. Christoph hat mir eine Lactosepille gegeben, da ich den Verdacht auf Lactose-Intoleranz hegte (zu Hause trinke/esse ich keine Milchprodukte und seit der Freizeit habe ich große/starke Blähungen. Zum Glück half mir die Pille. Bis zum Mittag kamen wir an zwei Stromschnellen vorbei. Unser Boot (Paul, Luca und ich) nahm die erste Stromschnelle souverän rückwärts. Insgesamt haben wir für die ersten zwei Kilometer (zwei Stromschnelle) 1,5 Stunden gebraucht. Durch den Rückenwind auf einem „See“ konnten wir gleichzeitig schnell sein und uns ausruhen. Bei der einzigen Umtragestelle haben wir auch gegessen. Leider hatten da alle mehr Hunger als sonst, so dass ich weniger Brot bekommen habe. Nach der Umtragestelle über einen kaputten Holzsteg wurden die Boote für den Rest der Etappe umbesetzt, so dass nun Carmen für uns lenkte. Seltsamerweise ging es nun bei allen Booten sehr schnell. Der Rastplatz war cool und voller großer Steine zum Klettern. Zum Abendbrot gab es Bratkartoffeln mit Feta-Käse. Ich durfte den Topf auslöffeln, bzw. -gabeln. die Nacht über hat es geregnet.
Lennart
    Wir sind aufgestanden und es war ziemlich bewölkt und nicht so warm. Wir mussten 19 Kilometer paddeln. Leider kam ziemlich früh eine Stromschnelle, die Thomas und ich Probe gefahren sind, was sehr spannend war. Ich war mega froh, als wir heile und trocken durch waren. Danach sicherte ich Lina am Seil (Lina stand mit Seil um den Bauch auf einem Stein und sich stand am Ufer und habe sie am Seil festgehalten. Es ist zum Glück keiner gekentert. Danach sind wir weiter gefahren und es kam eine zweite Stromschnelle, die man aber fahren konnte. Es hat aber ziemlich lange gedauert, so dass wir erst um drei Mittag gegessen haben und noch zehn Kilometer paddeln mussten. Aber da wir die Boote umbesetzt hatten, hatten wir das nach 1,5 Stunden geschafft. Wir bildeten eine Kette, um alles nach oben zum Platz hoch zu  bringen. Dann gab es lecker Bratkartoffeln mit Feta-Bohnen. Danach haben wir noch gesungen und sind dann aber schnell in den Schlafsack und natürlich Zähne putzen gegangen. Als Moritz noch mal zu uns kam, ist er voll gegen die Tarpschnur gelaufen und hat seine Brille verloren. Wir haben dann alle noch die Brille gesucht aber nicht gefunden. Wir (Carmen, Asija und ich) haben bis 2:45 sehr gut geschlafen. Dann sind wir alle aufgewacht, weil es sehr doll gewittert hat. Wir lagen ungefähr eine halbe Stunde wach und haben gehofft, dass unser Zelt hält, weil wir alle anderen hörten, die raus mussten und das Zelt nochmal neu abspannten. Diese Leute wurden dann richtig nass, weil es extrem große Tropfen waren.
Greta
Mittwoch, 6. August
    „Und sie schrien nach Klopapier…“ Nach einer gewittrigen Nacht sind wir wieder einmal etwas verspätet in den Tag gestartet. Durch zwei Kranke geschwächt, aber dafür mit neuer Bootsbesetzung gings doch recht zügig voran. Thomas und ich konnten stets das letzte Boot sehen. Es bisschen Abstand mussten wir dennoch halten, denn: „Sie schrien nach Klopapier“. Immer und immer wieder, wie schon sämtliche Tage zuvor. So konnten wir auch wieder den ein oder anderen Eisvogel knapp über die Wasserfläche flitzen sehen, Schafstelzen wippten mit ihren Schwänzen am Ufer und viele bunte Kamikazeflieger schwirrten uns um die Nasen. Vor dem langen Tag Morgen und der unruhigen Nacht gestern hoffe ich nun auf eine sehr geruhsame, damit alle wieder voll auf der Höhe sind und die knappe Zeit, die uns noch bleibt, genießen können.
Karla
    Liebes Tagebuch, Ich bin kein großer Fan von riesigen Romanen oder endlosen Geschichten. Trotzdem werde ich versuchen, mit genauso so viel Mühe beim Verfassen dieses Eintrags zu geben, wie es die anderen tun. Die Fahrt ist jetzt schon recht bald zu Ende und ich freue mich schon riesig auf mein Bett und eine warme Dusche, aber es war bis hierhin bereits eine äußerst lohnenswerte Fahrt. Alle Leute hier sind sehr freundlich und es gibt kaum Streit. Die Stimmung ist beinahe immer äußerst gut und wir lassen uns auch von Sturm, Regen und schlechtem Wetter allgemein nicht den Spaß verderben. Ich bin erstaunt, wie gute Laune im Lager herrscht. Jonas und ich stiften häufig Unruhe und nerven viele Leute mit schlechten Witzen und / oder Kommentaren/Aktionen, aber die meisten scheine gut damit klar zu kommen. Ich unterbreche mich hier lieber selbst, weil Lara und ich dir noch kurz ein paar Zeilen widmen wollen. Ich hoffe, du hörst dir das alles gerne an und wünsche dir viel Spaß beim nächsten Eintrag.
Thorge
    Die ganze letzte Nacht stürmte es und die Zelte drohten zusammen zu brechen. Philipp hat übrigens auch gebrochen. Am Morgen standen dann aber noch alle Zelte und es gab zwei Kranke, Laura und Philipp, welche beide gebrochen hatten. Das Frühstück war eintönig wie immer und Lara musste die Tischdecke völlig zu Unrecht abwischen. Sofort mussten wir auch schon die Boote beladen, wobei Thorge kräftig mithalf. Während der Fahrt haben wir uns in unserer wiedervereinten, perfekten „sicheren“ und unschlagbaren Bootsbesetzung (Jonas, Lara, Thorge) köstlich amüsiert und alle anderen Staub, bzw. Wasser schlucken lassen. Bald kamen wir dann zu der ersten Umtragestelle, welche doof war, da wir direkt durch einen Ameisenhaufen latschen mussten. Außerdem hat es lange gedauert. Dann sind wir weiter gefahren und schon nach kurzer Zeit kamen wir an einem Platz an, von dem wir zu einem Supermarkt laufen konnten, während die, die da blieben das Bannock fertig machten. Es war sehr deliziös. Die anderen kamen vor dem Essen vom Supermarkt wieder und viele gefierten erst mal. Nach dem Mittagessen wollten wir weiter fahren, doch dann passierte etwas Unerwartetes. Wir kenterten erneut. Das kam daher, dass Thorge und Jonas wieder mal schaukeln mussten, nur dass wir diesmal umkippten. Alle Betreuer waren wütend auf uns, genau wie Lara. Wir machten das Boot wieder fahrtüchtig und fuhren dann nass weiter. Kurze Zeit später kamen wir dann zu einer Brücke, an der wir die Boote durchs Wasser ziehen mussten. Dann kamen noch trockene (geschätzte) sechs Kilometer, in denen Thore und Jonas rülpsten und sich unterhielten, bis wir endlich den Rastplatz erreichten, an dem sich das Klo nicht schließen ließ!
Lara und Thorge
    Endlich kann ich hier reinschreiben, nachdem Lara und Thorge mindestens eine Stunde unterwegs waren, um hier zu schreiben… (wir haben uns schon alle gewundert, was die gemacht haben...) Aber da jetzt schon fast alles auf den beiden Seiten davor steht, kann ich nicht mehr so viel Neues schreiben. Also, während Lara und Thorge spurlos verschwunden waren, hatten die meisten Spaß im Wasser, da sie Kenterübungen gemacht haben (eigentlich wäre das genau das Richtige für Thorge. Jonas und Lara, aber die waren ja leider nicht da).  Dabei haben die wenigen, die auf dem Land geblieben sind, das Essen für heute Abend und das Bannock für Morgen vorbereitet. Dieser Platz ist eigentlich voll in Ordnung, wenn man davon absieht, dass hier mega viele fette Spinnen sind und das Plumpsklo kein Schloss hat.  heute Abend gibt es Zwiebelreis und warme Tomaten (ich hasse warme Tomaten!) Adios Amigos!
Pia
    Heute Morgen sind wir von einem Sturm aufgewacht oder aufgeblieben. So waren wir am Morgen relativ müde. Das Zusammenpacken der Sachen hat somit viel länger gedauert. Das Wetter hat sich zum Morgen hin aber gebessert und wir konnten so ganz gut Paddeln (trocken). Wir hatten auch eine relativ kniffelige Umtragestelle, wo viele Feuerameisen waren, die uns gebissen haben. Einen Kilometer weiter war schon die nächste Umtragestelle, wo wir dann die Mittagspause gemacht haben. Vorher waren wir noch im Supermarkt, wo wir Cola und Chips gekauft haben. Die Sachen hier sind sehr billig im Gegensatz zu den Sachen in Deutschland. Zum Mittag gab es diesmal kein Brot, sondern Bannock.
Anna, Asija, Jonas G.
Donnerstag, 7. August
    Fazit des Tages: Wir sind alle super (beim Aufstehen, Paddeln, Umtragen, Kochen)! und es gibt immer noch keinen Yannick, bzw. mindestens zwei ;-)
Karla
    Heute Morgen hat Thomas „Gott sei Dank“ die Brille gefunden.
    Heute gab es drei Stromschnellen. Bei der ersten hat unser Boot also Greta, Pia und ich ordentlich Wasser genommen. Leider wurde uns der Schwamm vorher gemopst, so dass wir es erst mal mit unseren Kniekissen versuchen mussten. Vor und nach der Mittagspause kam die zweite Stromschnelle, die Thomas und ein anderer, der wollte, gefahren ist. Vor der dritten fing bei Lord V. der Zucker aus der Cola zu wirken an. Während des Wartens auf das Signal, dass wir losfahren durften, hat er die Fische mit Grashörnern gefüttert. Jedes Mal, wenn ein Fisch danach geschnappt hat, hat Lord V. „Guck da!“ gerufen und sich dabei riesig gefreut. Nach der Stromschnelle, in der wir wieder fast gekentert sind, ging es dann so weiter. Lord V. hat Spinnen zum Surfen verholfen und gefragt, da Regenwürmer kein Liebesleben haben, wozu sie dann überhaupt leben. Es war ein sehr lustiger Tag  Lord V. heißt übrigens Lord V. weil er bzw. sie keine Nase hat.
Lina
    Schon gestern hatte Thomas angekündigt, dass wir heute 20 Kilometer fahren und drei Stromschnellen und 700 Meer Umtragen. Weil das sehr knapp mit der Zeit werden kann, sind wir schon um 9:30 auf dem Wasser gewesen. Noch 100 Metern kam die erste Stromschnelle. die Boote fuhren einzeln durch, während die anderen es sich von einer Brücke aus anschauten. Doch als Boot 2 (Nora) kenterte, waren viele verunsichert und Thomas musste mehrere Boote fahren. Ich war auch unsicher, bin aber trotzdem mitgefahren und wir haben es auch fehlerlos geschafft. Nun kamen wir zur zweiten Stromschnelle, wo wir auch Mittagspause machten. Leider war die Stromschnelle zu schwer für uns zu lenken. Deshalb saß Thomas bei jedem Boot hinten und einer saß vorne. Alles klappte. Bei der dritten Stromschnelle fuhren wir gegen fast jeden Stein, kenterten aber nicht Fast alle Boote schafften es, nur Cosmas kenterte mal wieder.  Die Umtragestelle war gut. Um 19:15 waren wir da. Das Abendessen war lecker. Thomas war stolz auf alle. Guter Tag! 
Paul
    Heute war ich krank. Ich hatte den ganzen Tag Kopfschmerzen und mir war verdammt kalt. Erst versuchte ich es zu ignorieren und fuhr die erste Stromschnelle, von den dreien, die wir vor hatten, nicht mit, doch es wurde immer schlimmer. Bei der Mittagspause, während Thomas unsere Boote durch eine schlimme Stromschnelle fuhr, schlief ich. Aber viel besser ging es mir danach auch nicht. Auch Carmen und Anna ging es nicht so gut. Doch wir mussten natürlich weiter und dann kam die nächste Stromschnelle, an der wir aus Gesamtleistung wieder kenterten (wir waren alle Schuld).  In dem Moment brachen meine Nerven zusammen. Ich hockte mich au feinen Stein im Wasser, zitterte und weinte hilflos, mit Kopfschmerzen, während Thorge und Jonas sich um das Boot und ein paar Gepäckstücke kümmerten. Ich sollte mir erst mal trockene Sachen anziehen und auch obwohl ich T-Shirt, Pulli und Thorges Jacke an hatte, fror ich immer noch. Die restliche Zeit durfte ich nicht mehr paddeln und wir kamen bald zum Rastplatz, wo ich mich ausruhen konnte.
Lara
Freitag, 8. August
    Es ist eine Frage der Perspektive, ob es gut oder schlecht ist, dass wir am Ziel unserer Reise angekommen sind. Zum einen gut, weil das frühe Aufstehen, das Umtragen vorbei ist und die Mücken, Fliegen, Wespen und andere Fluginsekteninvasionen in absehbarer Zeit ein Ende haben könnten. Zum anderen schlecht, weil die Freizeit sich dem Ende zuneigt und das gute bzw. etwas andere Essen, die Gruppenkonstellation und die allgemeine Gruppenmoral verschwunden sein wird. Heute gibt es mein Lieblingsabendbrot: Käsespätzle mit Tomatensauce (Lennart). Uns kamen die acht Kilometer heute nicht wie acht Kilometer vor, sondern wie die letzten „zwei“.
Moritz, Philipp, Lennart
    1. Heute Leute, ist gewesen
    der letze Paddeltag für alle Wesen
    ab Morgen beginnt die Fahrt
    danach fahren wir nur noch Kart.
Anna
    2. In Schweden hatten wir viel Spaß
    und wir schliefen fast im Gras
    Jetzt ist es vorbei
    Zum Glück gibt es kein Zwiebelreisbrei
Pia
    3. Morgen ja bald fahren wir los
    Die Freude ist schon groß
    Aber auch die Trauer ist da
    Denn schon bald ist es klar: wir sind da
Anna
    Wir sind heute Morgen aufgestanden und haben gefrühstückt. Danach ging es mit den Booten zwei Kilometer Richtung Süden. Nach den zwei Kilometern ging es aufs Land für acht Kilometer. Nach der Hälfte brach Thomas Bootswagen durch (zum Glück ist nur die Achse aus einem Rad ausgerissen). Lina und Ben blieben bei dem Boot, bis sie später von fleißigen Helfern mit einem anderen Bootswagen abgeholt wurden.
???
    Luca tauschte heute mit Johannes, was mich zum Steuermannmachte. Die ersten zwei Kilometer liefen reibungslos. Dann mussten wir acht Kilometer umtragen, meist auf einer gut befestigten Straße. Wir waren recht schnell, nur der eine Bootswagen gab nach der Hälfte den Geist auf, was uns eine Stunde aufhielt. Dann gab es Mittagessen (Bannock). Danach sind wir noch vier Kilometer gefahren (Nichts Besonderes). Ich bin froh, dass ich auf der gesamten Freizeit nicht gekentert bin. Zum Abendessen gab es Spätzle, sehr lecker! 
Paul
    Wenn mir jemand vorher erzählt hätte Boote (auf Bootswagen) zu ziehen sei Schwieriger als das Paddeln, hätte ich wahrscheinlich verneint. Doch ich wurde vom Gegenteil überzeugt. Als wir am Morgen schon nach zwei Kilometern die Boote an Land trugen, begann die acht Kilometer Umtragestelle. Als erstes half ich beim Boot Ognon. Doch wir waren zu stark und kamen zu schnell voran, deshalb half ich bei Cosmas. Die beiden Enden des Bootes waren unnormaler weise stark Richtung Boden gedrückt und man musste sich beim Ziehen total stark bücken und das ging auf den Rücken! Ich war völlig fertig als wir ankamen und andere schon das Mittagessen vorbereitet hatten. Im Anschluss musste die Gruppe nur noch vier Kilometer paddeln, sehr angenehm! Beim Rastplatz merkte ich, wie mich die Müdigkeit überkam. zu Recht: acht Kilometer umtragen sind nicht ohne. Zum Abendessen gab es lecker Käsespätzle. Darauf hatte ich mich schon sehr lange gefreut.
Christoph (?)
    Heute war ein anstrengender Tag. Der Morgen war ganz normal und es war der letzte Paddeltag, obwohl wir heute kaum gepaddelt sind. Sechs Kilometer Paddeln und acht Kilometer Umtragen. Jay. Alle haben beim Umtragen kräftig mit angepackt, nur blöd, dass die Stange zum Stabilisieren in unserem Boot bei der ersten Kenterung gebroche3n war und unser Boot sich dadurch knickte und es extrem anstrengend war, es zu ziehen. Wir haben es dann aber mit Hilfe von Moritz und Cara doch geschafft, obwohl Thorge bei einem anderen Boot geholfen hat.
Lara
Samstag, 9. August
    Am meisten freue ich mich schon auf meine Dusche, mein Bett und auf Fleisch (also, wenn ich zuhause bin). Aber die Frage der Fragen ist: Ob meine kaputten Füße jemals sauber verheilen werden. Schreiben beim Fahren macht unproduktiv und schlecht, deshalb höre ich jetzt auf.
Lennart
    Wahrscheinlich würden wir jetzt mit aller Anstrengung durch die Stromschnellen Richtung Ostsee paddeln. Doch den heutigen Tag wollten wir noch in Ruhe angehen und haben deshalb gemütlich alle Sachen zusammengepackt. Ziel war ein kleiner Strand an einem See. Vorher hielten wir noch bei einem Supermarkt, liefen aber erst versehentlich in einen Sonderpostenmarkt. Mit vollgepackten Taschen kamen wir aus dem Supermarkt, so nach dem Motto: Hauptsache Geld ausgeben.
???

Wer bin ich?
    Jonas (g)    Bademeister
    Pia    Swag
    Lara    Masseuse
    Anna    Stimmungskanone, Wasserratte
    Asija    Sängerin
    Carmen    beste Lacherin
    Greta    Erzählerin
    Johannes    Liebe
    Lasse    Pokerface, Tier
    Paul    Prinzesschen
    Christoph    Ruhiger
    Lennart    Pfadfinder
    Luca    Suvivaler, Urole
    Ben    Hilfsbereiter
    Thorge    Flachwitzmeister
    Philipp    Checker
    Jonas (k)    Hibbeliger
    Jasper    Mc Hollister, Kasper
    Moritz    Macher
    Catha und Cara    Engel-Zwillinge
    Und jetzt die Betreuer:
    Henrike    die zukünftige Lehrerin
    Lina    Engagierte
    Karla    Die Motivierte
    Laura    die Gemütsame
    Thomas    Der Ober-Paddler
    (Nicht zu ernst nehmen, es ist alles nur Spaß!
    Anna, Pia, Carmen, Lara, Asija
    Heute sind wir nicht gepaddelt. Dafür haben wir uns an einem Badesee ausgeruht. Das war gut!
Paul
    Heute haben wir alles eingepackt und konnten etwas ausschlafen. Frühstücken konnte man bis 9 Uhr und danach sollten wir alle unsere Sachen packen. Die Zelte durften erst eingepackt werden, wenn sie trocken und kontrolliert waren, dass alle Häringe vorhanden sind. Danach sind wir losgefahren und haben an einem See den Tag verbracht.
Anna
    Heute ist der Tag der Abreise gekommen und ich sitze gerade auch schon im Bus auf dem Weg nach Hause. Heute war ein sehr entspannter Tag, weil wir heute nicht mehr paddeln waren. Darüber bin ich aber auch ziemlich froh, weil es ein letzter schwerer Abschnitt gewesen wäre und drei Mal Kentern reicht auch. Ich freue mich jetzt auch auf zuhause.
Jonas B.
    Der Anfang der Autofahrt war „ein bisschen“ regnerisch. Um genau zu sein, hat es aus Eimern gegossen. Es war so stark, dass wir die Straße kaum sehen konnten. Außerdem singen wir die ganze Zeit und es macht mega viel Spaß! Wir sind total der Party-Bus ;-) Radio hatten wir sogar auch an. Im Moment haben wir auch mega gute Laune, alle zusammen. Wir teilen uns alles Essbare hier im Bus.  Wir sind jetzt sogar so gut gelaunt, dass wir schon Weihnachtslieder singen!
Lara
    Wenn man uns reden hört, egal wo, hört es sich so an, als hätten wir die ganze Zeit nur gemeckert, aber wir hatten alle in allem viel Spaß!
Greta
    Hej! Ja, wir sitzen gerade im Bus und beobachten unsere Mitmenschen, wie sie gerade schlafen. Obwohl ich mit nicht so richtig vorstellen kann, wie man jetzt schon schlafen kann… Uns ist relativ langweilig und Lara hat eben die ganze Zeit rumgemeckert, dass ihre Hände schwitzen, was uns alle total interessiert hat! Naja, sonst kann man nicht mehr viel schreiben, weil es schon in den Einträgen vor mir steht…
    P.S. Heute ist (fast) Vollmond.
Pia
    Leider haben wir es gestern nicht mehr geschafft, zur Ostsee zu fahren. Heute Morgen gab es freies Frühstück: Jeder konnte also entschieden, wann er/sie frühstücken will. Danach haben wir die Zelte abgebaut und packten alles in die Autos und fuhren einkaufen. Im Laden deckten wir uns mit lauter unnötigen Sachen ein, die das Leben schöner machen (Chips, Schokolade und Brause). Dann ging es zu einer Badestelle, wo wir Mittag aßen und planschten. Das war ziemlich lustig. Was nicht ganz so witzig war, dass ich (Greta) von den Jungs (sie wissen, wer gemeint ist) drei Mal rein geschmissen wurde obwohl ich voll lieb war ;-) Wir machten noch ein Gruppenfoto. Dann kochten wir Risotto und machten Abendrunde mit Rückblick auf die Freizeit. Dann stiegen wir in die Autos, in denen es jetzt dunkel wird, deswegen ist meine Schrift auch so krumm und schief.
Greta
Sonntag 10.08.
    Nachdem wir gestern Abend um ungefähr 19 Uhr losgefahren sind, sind wir jetzt um ca. 3 Uhr morgens schon auf der zweiten Fähre auf dem Weg nach Hause. Moritz, Philip, Jasper, klein & groß.  Jonas und wir beide sitzen hier gerade im Bord-Imbiss und feiern das Essen, das uns der Koch gerade geschenkt hat :D Hoffen wir mal dass es noch gut ist. Er meinte nämlich dass er uns das Essen ruhig geben kann, weil es sonst sowieso im Müll landen würde. Naja wir werden`s sehen. Gleich gehen wir erst mal alle nochmal an Deck bevor die Fähre anlegt und wir die restlichen Stunden Auto fahren. und das in unserem DJ(ino) bus XD (Achtung insider ;)
Cara&Catha
Insider
-    versteht ihr kanadisch überhaupt - In Kanada spricht man Englisch.
-    die letzten zwei Kilometer entsprechen 13 Kilometern.
-    Du hast ein bootförmiges Boot!
-    „Unten am Ufer stehen noch rote Schuhe!“  „Welche Farbe haben die?“
-    „Es sind nicht die Weckzeiten, das Umtragen, die Anstrengungen oder die Hitze, die einen müde machen, es ist das Quietschen der Bootswagen…“
-    „Also begehst du quasi mit jedem Ei, das du isst, einen Mord!“ „Oh, dann esse ich nur noch Spiegelei!“
-    Wenn ich nach Hause komme, habe ich sturmfrei und muss Party machen. Ich kann nicht entspannen - Sei froh, ich muss die ganze Woche Party machen.
-    Singen im Niemandsland (Überschriften Vorschlag)
-    Manche Leute paddeln auch in Schweden (Überschriften Vorschlag)
-    „Hier hängen noch Klamotten, falls die wem gehören…“ „Ne, weißt du die gehören keinem, die wurden da hin gezaubert.“ „Die sind nur zur Deko!“ „Echt?“
-    Vier Kenterungen und sieben Halbe.
-    Jawollo
-    „Lass mal … machen“ - „ne, lass mal nicht machen“ - „Isso!“
Rezepte, jeweils für 20 Pers.:
Nudel-Gemüse-Topf
3 kg Nudeln (Spiralen oder Penne), 600 g Käse zum Reiben, Kräuter, Öl, Salz, Pfeffer, Paprika, 6 Zwiebeln
3 Stange Porree, 600 g Möhren, 1,2 kg Zucchini, 6 große Fleischtomaten, 6 Paprika, 6 Knoblauchzehen, 1 l Gemüsebrühe, 3 Becher Sahne
Mischgemüse zubereiten: Gemüse waschen (bei Paprika die Kerne entfernen) und klein schneiden. Knoblauch entweder hacken oder dünne Scheibchen hobeln. Zwiebel und Knoblauch in reichlich Fett glasig (nicht braun!) anbraten. Dann wg. der unterschiedlichen Garzeiten in dieser Reihenfolge zuerst Möhren, Lauch, Paprika, Zucchini, Tomaten dazugeben und anbraten. Gemüsebrühe und Sahne dazu gießen und unter gelegentlichem Wenden dünsten, bis Gemüse bissfest ist (ca. 10 - 12 min). Mit Salz, Pfeffer, Kräutern etc. abschmecken. Käse reiben.
Nudeln in reichlich leicht gesalzenem Wasser nach Packungsangaben kochen und Wasser abgießen.
Entweder Nudeln sofort unter das Mischgemüse geben, Käse hinzufügen und als Ratatouille servieren, zum Schluss mit einigen Kerbelblättchen garnieren – oder Gemüse auf Nudelnest servieren und nach Belieben mit Kerbel und Käse bestreuen.
Pellkartoffeln mit Quark
12 kg Kartoffeln, 3 kg Quark, 3 Zwiebeln. 1 Knolle Knofi, frische Kräuter nach Angebot, Kümmel, 3 Salatgurken
Kartoffeln ungeschält aber gewaschen kochen (ca. 20 min). Quark (ca. 3 kg) anrühren (Quark mit Milch und fein gehackten Kräutern, Zwiebeln und Knofi vermengen)
Bratkartoffeln mit grünen Bohnen
36 Port fertige Bratkartoffeln (vakuumverpackt), 4,5 kg frische grüne Bohnen (notfalls Brechbohnen aus der Dose), 1 kg Schafskäse, 1 Knolle Knoblauch, Öl, Salz, Pfeffer
Fertige Bratkartoffeln (vakuumverpackt) nach Anleitung zubereiten. Noch besser: 6 Zwibeln anschmoren, 6 kg frische gekochte Kartoffeln in Scheiben schneiden und braten.
4,5 kg grüne Bohnen waschen, Enden abschneiden, in Salzwasser ca. 20 min garen, abtropfen lassen, 1 Knolle Knoblauch klein schneiden, in Öl glasig dünsten, Bohnen dazu geben. Salzen, Pfeffern und 1 kg Schafskäse darüber bröseln.
Risotto
2 kg Reis (schnellkochend), 6 Zwiebeln, 3 Stg. Porree, 1kg Möhren, 2  Zucchini, 9 Paprika, Knoblauch, Brühe, 3 Becher Sahne
Reisbeutel in reichlich Salzwasser nach Packungsangabe kochen. Zwiebeln und Knoblauch kleingeschnitten in Öl anschmoren, Porree wachen und klein schneiden, dann dazu geben, Möhren waschen udn kleinschnieden, dann dazugeben, Zuchinin schneiden und dazugeben, Paprika wqschen, schneiden dazu geben. Brühwürfel darüber bröseln. Wenn alle Gemüsesorten gar sind, Sahne und abgetropften Reis unterrühren.
Käsespätzle
3,5 kg Nudeln, 1,5 kg Käse zum Reiben, 12 Zwiebeln, 6 Knoblauchzehen, 1 Tube Tomatenmark, 1,5 kg Tomaten, 2 Becher saure Sahne, Brühe
Nudeln in reichlich Salzwasser 10 Minuten kochen. Zwiebeln und Knoblauch kleinscheiden und in Öl anschmoren. Die Hälte der Zwiebeln beiseite stellen. Den Rest mit Tomatenmark, Tomatenpürree und Sahne verrühren. Den Käse reiben. Die beiseite gestellten Zwiebeln unter die fertigen Nudeln rühren und dann den geriebenen Käse untermengen (!vorher vom Kocher nehmen!).
Ravioli mit Pesto
3 kg Ravioli, 1 Knolle Knoblauch, Basilikum, Petersilie, Zitronensaft, ca. 05 l Olivenöl, 1,5 kg Parmesan (eingeschweißt)
Ravioli in reichlich Salzwasser 10 Minuten kochen. Parmesam reiben, Knoblauch fein schneiden und dazu geben, 1 Päckchen getrockneten Basilikum, etwas Petersilie und Zitronensaft und das Öl untermengen bis eine cremige Masse entstecht.
Zwiebelreis
6 Zwiebeln und 6 Knoblauchzehen anbraten, 12 Päckchen Fertigzwiebelsuppe mit der Hälfte der angegebenen Wassermenge aufkochen. 3 kg Reis hinzufügen und garen lassen. 1,5 kg Tomaten hinzufügen (am besten schmeckt`s mit frischen Tomaten!).
Bratlinge, Kartoffelpüree und Möhren
4 Pck. Bratlingpulver, 36 Port. Kapü, 4kg Möhren, Petersilie, Salz, Pfeffer, Öl
Bratlingpulver nach Packungsangabe anrühren und quellen lassen. Kartoffelpüree nach Packungsangabe zubereiten. Möhren kleinschneiden und in Öl glasig dünsten, Petersilie, Salz, Pfeffer hinzugeben. Bratlinge formen und in reichlich Öl ausbacken.
Kartoffel-Gemüse-Topf
7,5 Kg Kartoffeln, 10 Zwiebeln, 3 Stg. Porree, 2 kg Möhren, 1,5 kg Zucchini, 9 Paprika, Knoblauch, Brühe, 1 kg Tomatenpüree, Salz, Pfeffer, Herbes de Provence
Kartoffeln schälen, in Würfel schneiden und kochen. Gemüse waschen, kleinschneiden und nach und nach in Öl garen: erst Zwiebeln und Knoblauch, dann Porree und Mühren, dann Paprika, dann Zuchini und zuletzt Tomatenpüree (oder frische Tomaten) . Wenn alles gar ist mit den abgegossenen Kartoffeln vermengen, mit Herbes de Provence, Salz und Pfeffer abschmecken
Bannock (Pfannenbrot):
2,5 kg Vollkornmehl, 1 Pck Trockensauerteig, Salz, Herbes de Provence, (Kümmel)
Mehl mit Sauerteig und Gewürzen vermengen. Dann vorsichtig Wasser zugeben und zu einem Teig verkneten. Den Teig am besten über Nacht ziehen lassen. Wenn der Teig flüssig ist zieht er besser durch, muss aber am nächsten Tag mit zusätzlichem Mehl noch einmal geknetet werden, bis er  sich leicht von der Hand löst. Dünne Fladen (handtellergroß, ca 0,5 cm dick) formen und in reichlich Öl ausbacken.
Man kann auch gut geriebenen Käse, oder kleingeschnittene Zwiebeln in den Teig kneten.

 

Datum      Paddelstrecke           Länge (km)
01.08.2014     Aspödammen - Kyrkängen         13
02.08.2014     Kyrkängen - Brücke bei km 102         31
03.08.2014     Brücke bei km 102 - Rosenfors         11
04.08.2014     Rosenfors - Ryningsnäs         19
05.08.2014     Ryningsnäs - Smällen         20
06.08.2014     Smällen - Asebo         12
07.08.2014     Asebo - Jungnerholmerna         20
08.08.2014     Jungnerholmerna - Karlshammar         14
        Gesamt    140

 

Eiserne, Gnadene und Kronjuwelene Konfirmation am 17. August 2014

Die kronjuwelenen Jubilare:

Die kronjuwelenen Jubilare

Die Gnadenen Jubilare:

Die Gnadenen Jubilare:

Die Eisernen Jubilare:

Die Eisernen Jubilare

Vater-Sohn-Kanu-Freizeit 28.5.-1.6. 2014

Vater-Sohn-Kanu-Freizeit

 

Leute, das hörte sich gut an!

Welch raffinierter Inhalt und welche Dramaturgie des Ablaufs sich dahinter verbarg, wollen wir kurz schildern.

Zum Inhalt:

Wer es noch nicht gelernt hatte, wie eine Gemeinschaft funktioniert, hier war es soweit.

Das Kanu hat es offengelegt. Kein Einklang der Manpower, das Boot gleitet in die Uferböschung. Keine Toleranz im Boot, Kontakt mit den Uferästen. Keine abgestimmten Bewegungen, kentern. Klare Regeln und keine Ausreden möglich, das Boot verzeiht sie nicht. Gegen den Strom haben wir familiäre Unstimmigkeiten bereinigt, manchmal auch laut. Wir haben erfahren, ob wir unter Belastung zu Toleranz fähig sind und wir haben auch unsere Grenzen kennengelernt.

Der gemeinsame Start in den Tag, die abendliche Andacht in einer faszinierenden Natur, das gemeinsame Kochen, das Gespräch, das Funktionieren der Gemeinschaft in der großen Runde haben uns berührt und auch nachdenklich gemacht. Kurz, wir haben uns aufeinander verlassen können.

Zur Dramaturgie:

Wir starten am 28.5. im Dauerregen, die Armatur eines Fahrzeugs zeigt volle Warnbeleuchtung, ein Stau gesellt sich hinzu. Ankunft im Regen, Aufbau der Zelte im Regen  -Gute Nacht-

Der erste Tag startet voller Hoffnung, da wir trocken auf das Wasser kommen. Paddeln gegen den Strom für Kopfarbeiter – Belastungstest mit Grenzerfahrungen, herstellen der Bootsgemeinschaft

Der zweite Tag beginnt mit Sonne, die Technik im Boot wird verfeinert und gegen den Strom einer Belastungsprobe unterstellt. Ein plötzlicher Regenguss nur mit kleinen Hagelkörnern macht uns nass und die Sonne wieder trocken. Ende der Kräfte!

Der dritte Tag komplett sonnig. Das Boot gleitet wie von selbst, es geht mit dem Strom voran. Gespräche über die Boote hinweg, die Natur wird wahrgenommen, es bilden sich plötzlich Bootsgemeinschaften, die Akteure werden ausgetauscht, teilweise hängen die Beine aus dem Kanu, keiner will mehr Erster sein, Männer mal ganz anders.

Wie, schon der letzte Tag? Gleiten mit dem Strom, bin gerade mit meinem Sohn in Harmonie, habe die Gemeinschaft schätzen gelernt und jetzt das!

Da steckt doch Absicht dahinter – Danke Thomas

Peter Netz

Geförderdert durch die "Stiftung Zukunft mit Kirche"

 

 

 

Konfirmation 11. Mai 2014

Konfirmation der ersten Dienstagsgruppe

Fotos: Jochen Schröder, weitere Bilder unter www.foto-studio-12.de

Zum ersten Mal: Eltern und Paten bringen den Konfirmanden ein Ständchen:

Tischabendmahl am Gründonnerstag 2014

Die Osterkerze, die der Mütterkreis zur Jahreslosung für St. Bonifatius gestaltet hat:

Entwurf: Ingrid Pfingsten und Ulrike Görlich, Ausführende: Jutta Aussum, Sabine Greiner, Ulrike Görlich, Karin Kostka, Marita Huhle, Ingrid Pfingsten, Kerstin Winkelmann mit ihrer Mutter Ursula Kaufert, Sigrid Zacher

Gott nahe zu sein, ist mein Glück. (Psalm 73)

Die Jahreslosung bedeutet nicht: Es ist ein glücklicher Zufall, im Sinne von „Glück" gehabt, dass ich Gott mir nah spüre. Gemeint ist damit auch nicht, dass ich meinen Lebensweg so geschickt geplant habe, dass ich in seiner Nähe bin. Das Glück,von dem der Psalm spricht, ist Gabe Gottes.
Gott kennt unsere Wege, er weiß, wann wir ihn brauchen, er will mit uns gehen und zu uns sprechen. Immer wieder empfinden wir Gott in unseren Lebenswegen als sehr weit entfernt, manche fühlen sich sogar verlassen. In unserem Leben ist nicht immer genug Platz, um nach ihm zu fragen, weil wir uns die Zeit dafür nicht nehmen, weil wir glauben unsere Probleme allein lösen zu können. Aber Gott ist nicht entfernt, er schickt uns Botschaften, stellt uns Menschen zur Seite, gibt unserem Leben neue heilsame Wendungen, oft überraschend und unerwartet im tiefsten Dunkel.
Gott schenkt uns seine Nähe: das ist unser Glück
Jochen Klepper dichtete es so in seinem Morgenlied: "Schon an der Dämmerung Pforte ist er mir nah und spricht:"
So können Worte aus der Bibel uns dazu helfen, dass wir mit Gott im Gespräch bleiben und so seine Nähe erfahren können. In seiner Nähe können wir loslassen, was uns betrübt, und neue Kraft tanken. Wir müssen unser Leben nicht allein bewältigen und jede Verwirrung „allein unter die Füße" bekommen. Gott ist unser Begleiter, unser ganzes Leben lang. Ein Lied aus der Ordnung für den Gottesdienst am Weltgebetstag ruft in seinen Strophen zahlreiche Erzählungen ins Gedächtnis, in denen Menschen Gott sehr nahe kamen:

  • der Regenbogen nach der Sintflut
  • der Dornbusch, der im Feuer nicht verbrennt;
  • die Wolke, die dem Volk den Weg- weist;
  • Gott ruft in der Taufe uns bei unserem Namen,
  • Gott ist Kraft in Brot und Wein
  • Gott sprengte die Fesseln des Todes, Er nahm dem Tod am Kreuz die Macht durch seine Auferstehung.

 

Gartentag 29.3.2014

Fotos: Dirk Wulff

Herbstfest 2013

Am 29. September haben wir unser Herbstfest rund um die Stiftskirche gefeiert.

 

Vorkonfirmandenfreizeit der Dienstagsgruppe

Sonntagsgruppe 20. - 22. September 2013

sPIELEABENDSpieleabend

KochenBeichte am Lagerfeuer

Abendmahl am LagerfeuerAbendmahl am Lagerfeuer

Gottesdienst am Sonntagmorgen

Die sonntags-KU-Gruppe

Dienstagsgruppe: 6.-8. September 2013

Können wir das schaffen? Ja! Wir schaffen das! Helgeån/Schweden 2013

 

 

Impressum

Schweden 2013 Donnerstag, 27. Juni Wir haben uns um 6:30 Uhr getroffen. Ich hasse früh aufstehen!!! Die neun Stunden hatten wir bei uns viel Spaß. Wir hatten sehr viele interessante, uninteressante, aufschlussreiche und lustige Gesprächs-themen. Auf der Fähre wurden wir ordentlich durchgepustet. Wir haben deutsche, dänische und schwedische Luft geatmet. Hier angekommen haben wir unsere Zelte aufgebaut. Die Jungs und Mä-dels schwimmen. Das Wasser war nicht wärmer oder trockener als in Deutschland. Dann schrieb ich Tagebuch und Christoph, Flo und Nils spielen „Arschloch“. Nils fühlte sich dauerhaft „leider geil“. Katja und Greta Nachdem wir uns um 6:30 Uhr getroffen haben, packten die letzten noch ihre Packsäcke in die Autos und danach gingen wir noch in die Kirche. Als wir losgefahren sind, kamen wir bald zur ersten Fähre um nach Dänemark rüber zu fahren. Dann fuhren wir noch ungefähr zwei Stunden bis zu der Fähre nach Schweden. Bei dem Campingplatz angekommen und nach dem Zelte aufbauen sind die ersten in das Wasser baden gegangen, was aber dann doch ziemlich kalt war. Carmen Wir haben uns um 6:30 Uhr getroffen und dann eine sehr lange Fahrt angetreten. Ich selbst bin mehrere Male eingeschlafen. Nach langer Autofahrt und zwei Fährüberfahrten sind wir endlich angekommen und haben die Zelte aufgebaut. Ein paar sind dann noch schwimmen gegangen. Lara Ich hasse die Mücken jetzt schon. Tim Hallo, ein Altbekannter, damals als Teilnehmer, diesmal als Teamer und zweiter Autofahrer. gez. Helge  Für mich war es das erste Mal mit so vielen Jugendlichen in einem Auto solch eine Strecke zu fahren. Es war eine sehr lustige Fahrt, aber auch interessante, aufschlussreiche Erfahrung. Hatte sehr sehr sehr großen Respekt vor dieser Fahrt, werden der vielen Kilometer (rund 1000), der vielen krei-schenden Kinder im Auto oder leicht unüberschaubaren Verkehrsdichte. Ich war dann sehr froh als wir die erste Fähre erreichten, wo ich endlich mal frische Ostseeluft schnuppern konnte und mit natürlich auch mal die Beine vertreten konnte. Ich war sehr erstaunt, ver-blüfft und irgendwie einfach stolz darauf, dass Thomas die Plätze auf der Fähre vorreserviert hatte!!! Als ich die Schlange sah, in der sich die Autos für gewöhnlich anstellten, an denen wir dann komplett dran vorbei fuhren, war ich glücklich. Die Fahrt zur zweiten Fähre zog sich dann allerdings ein biss-chen hin. Wir fuhren und fuhren, aber es zog sich irgendwie immer noch weiter hin. Ich war erleichtert und genoss die frische Seeluft. Ich wollte mich gerade noch ein wenig stärken mit einem Pölser, da sah ich schon wieder, wie alles in Bewegung zum Parkdeck ging. Tja, dann schnell in 30 Sekunden aufgegessen und weiter geht es . Wir hatten dann noch nach der zweiten Fähre einige Kilometer vor uns. Wir hatten in der Zwischenzeit dänischen und schwedischen Radioempfang. Naja demzufolge ging es dann etwas schwieriger mit der Radiosuche voran. Trotz allem fanden wir oft Sender die weltbekannte Titel spielten, die das Klima aufbesserten. Dann hatten wir aber auch unser Ziel schnell erreicht. Nun sitze ich hier auf einer Bank. Direkt an unserem Zielort, wo wir am Ende unserer Paddeltour in neun Tagen ankommen wollen. Mit der Sonne im Rücken, mit dem atemberaubenden Blick auf eine Art See mit kleinem Badestrand ; davor ein Bootssteg in U-Form. Für die kleinen Bade-Kanu-Urlauber, die schon sehr gerne in ihm gespielt haben. Es wird nun sehr frisch und ich bin müde, deshalb vorerst bis bald. Ich schreibe wieder und immer gern. Helge Freitag, 28. Juni Heute Morgen mussten wir um 8:00 Uhr beim Frühstück sein. Danach mussten wir alles zusammen packen und in das Auto laden. Die erste Gruppe fuhr 1 ½ Stunden zum Start. Nun sitzen wir hier, spie-len Arschloch und träumen, während wir auf die anderen warten. Die Wellen plätschern in gleichmä-ßigen Abständen an den Strand aus feinem Sand. Die Sonne scheint volles Rohr - es sind nur ein paar Schönwetterwolken am strahlend blauen Himmel. Jetzt werden gerade die Regeln für „Arschloch“ diskutiert und erfunden. Jetzt warten wir schon mehr als zwei Stunden… Dann aßen wir Mittag. Später teilten wir uns in die Boote auf. Leider durfte ich nicht mit Nils und Christoph in ein Boot, weil Thomas meinte, wir wären zu stark. So bildete ich mit Helge das Ende der Gruppe. Dann ging es mit viel Gegenwind in Richtung Süden. Die hohen Wellen waren relativ amü-sant. Der Gegenwind war echt zum - naja - Finger in den Hals stecken. Da Helge und ich das Ende bildeten, mussten wir sehr viel warten. Allerdings als die hohen Wellen von der Seite kamen, machte das dann nicht mehr ganz so viel Spaß. Aber sonst waren die letzten zwei Kilometer die schlimmsten und anstrengend, weil wir ein Boot ziehen mussten. Aber ich war heilfroh, dass ich in meinen Schlaf-sack kriechen konnte. Über unsere Bekanntschaften kommt noch etwas. Greta Samstag 29. Juni Ok, diesen Tag kann man getrost als „nass!“, anstrengend und deprimierend bezeichnen. Zu Punkt 1: Es regnet die ganze Zeit über und wir sind über einen See gefahren. Bei Windstärke 4! (Und ich saß vorne…). Zu Punkt 2: Wie in Punkt 1 schon erwähnt, hatten wir Windstärke 4 also Gegenwind. Zu Punkt 3: Es war saukalt und ich habe 1,5 Brotscheiben weniger zum Mittag gegessen als gestern (al-so3). Das einzige wirklich spannende, was noch passiert ist, war, dass die Bootsbesatzung geändert wurde. Lennart P.S.: Unser Abendbrot heißt Kartoffeln mit Quark… - meine Begeisterung hält sich in Grenzen. Heute kamen wir zur ersten Umtragestelle, wo wir den einen Betrunkenen von gestern trafen. Danach paddelten wir auf einem See mit Wind und Wellen von vorne. Es hat Spaß gemacht, es war aber auch ein bisschen anstrengend. Nach einer Weile legte sich der Wind und wir kamen etwas leichter an vielen Inseln des Sees vorbei. Kaum war der nächste Lagerplatz erreicht, fing es an zu regnen. Deshalb saßen wir unter dem Tarp und erzählten uns sinnlose Rätsel und Witze. z.B.: „Ich wollte ja einen Polenwitz machen, aber er wurde mir geklaut.“ „Was ist beleidigt und gesund? ein Schmalkornbrot.“ Christoph Joar, wie schon erwähnt, sind wir schon seit zwei Tagen auf dem Fluss Helgeån (Heiliger Fluss). Greta und ich (Helge) sitzen zu zweit im Boot Nora und bildeten heute mal die „Pole Position“, den Anfang der Truppe. Neue Erkenntnis des Tages: Nur eine tote Mücke ist eine gute Mücke! Helge Sonntag, 30. Juni Heute haben wir um 8 Uhr Frühstück gegessen und haben uns dann in die Kanus gesetzt und sind los-gefahren. Nach ein paar Stunden (nach dem Mittagessen) hat es voll angefangen zu schütten… Schei-ße! Drei Mal umtragen durch matschigen, moorigen Boden in dem ich bis zu den Knien eingesunken bin. Dann wurde das Wetter zum Glück wieder gut. Bald kamen dann auch schon die Stromschnellen. Ein Glück, dass keiner gekentert ist. Unser Kanu ist als erstes (also als zweites nach Thomas und Ca-tharina). Leider wollte unser Kanu gerne rückwärtsfahren  und die Steine mochten uns wahrschein-lich auch ganz gerne, da wir ständig zwischen ihnen fest steckten. Sehr lustig aber war es dann, als wir zusehen konnten, wie dumm sich die anderen angestellt haben :-D. Letzten Endes sind wir dann am Lagerplatz angekommen und haben lecker Bratkartoffeln gegessen. Lara Heute war ein sehr nasser Tag (zumindest als wir gepaddelt sind, danach ging es wieder ). Die meiste Zeit hatten wir spiegelglattes Wasser, doch dann wie angekündigt kamen wir zu den Wildwasserstellen (Stufe 1-2). Es war für manche sehr unterhaltsam (Catharina, Thomas, Lennart, Florian, Nils), für manche aber nicht so ganz (Elisa). Thomas hat alles sehr „schön“ dokumentiert (gefilmt). Elisa: „Die lachen mich gerade aus (Thomas, Pia, Catharina), da mein Schrei durch die wasserdichte Kamera immer noch zu hören ist.“ Catharina: „Das wird am Bilderabend zu hören sein!“ Pia: Nur um das mal festzuhalten: ich lache niemanden aus, schließlich saß ich ja mit Elisa in einem Boot. Ich fand‘s nur lustig, fast zu kentern!“ Danach der Abend war sehr lustig. Pia, Catharina, Elisa Sprüche: Helge: Kannst du noch? Tim: Nee! Helge: Weiter geht’s! Wibke: Stein! Katja: Wo? Wibke: Stein!! Katja: Wo? Rumms. Da! Greta: Mein Handtuch ist wieder trocken! Nils: Gut, dann können wir es ja wieder ins Wasser schmei-ßen. Erkenntnis des Tages: Bootsleute von Verdi stehen unter Drogen - Bob der Baumeister. Nils: Seife wird über bewertet. Wir haben doch Deo. Schwarzgrüne Wolke über Zelt G! Tim: Wenn es regnet und die Sonne scheint, sollten Fliegen sterben. Gesprächsthemen der Jungen: Essen, Mc Donalds, Helges Elektrische Fliegenklatsche, Computer, Zeitmaschine, Berufe, Bücher, Filme, betrunkene Schweden. Gesprächsthemen der Mädchen: Nägel, Katjas Haare, Kosmetik, Emanzipation. Gemeinsame Gesprächsthemen: Schule, Lehrer, Mückenstiche, betrunkene Schweden, Kloverehrung, Plumsklos, Wetter, Supermarkt, Filme. Für den Fotoabend: Greta: Ich bringe wieder Kuchen mit. Nils: Einen der schmeckt. Zwei für mich und zwei für Helge. Tim: Ich will siebzehn Kuchen! Florian: Wie viele willst du, siebzehn? Nils: Siebzehn, hat er doch gesagt! Nils: Ich studiere Millionär! Florian: Wenn man einen Gegenstand von der Gegenwart in die Vergangenheit nimmt, kommt es zu einem Zeitparadoxon. Das habe ich mal gehört. Das hört sich schlau an, aber ich hab‘ KP, was das ist. Greta ist die älteste Teilnehmerin und die Kleinste. Heute ist das Gestern von Morgen. Wer will denn zurück in die Zukunft reisen? Was machst du da? Keine Ahnung! Diese Sch*** Mücken! Sicher, dass das dein Packsack ist? F*** Ich habe in meinen Teeblättern gelesen. Ich hasse sie und werde sie immer hassen. Um was geht’s? Um Raupen. 20 Liter Wodka Kanister. Elite Kampfmücken. Der Emanzen Spruch: Können wir das schaffen? Ja- wir schaffen das! Nach dem Mittagessen hat es voll angefangen zu regnen. Dann war alles nass. Danach haben wir am Rastplatz die nassen Sachen getrocknet, weil die Sonne endlich geschienen hat. Dann fing es an zu regnen, also mussten wir die Sachen wieder ins Trockene bringen. Nach kurzer Zeit hat es wieder auf-gehört. Danach haben Nils, Christoph, Helge, Laura und ich unser Gespräch vom gestrigen Abend weiter geführt. Vor dem Schlafen gehen habe ich bestimmt 8 Mal unser Zelt verfehlt, aber Helge kriegt auch nie mit, wo sein Zelt steht. Das Essen war heute sehr lecker. Bratkartoffeln mit Bohnen. Greta Montag, 1. Juli Neue Erkenntnis des Tages: Nur eine tote Mücke ist eine gute Mücke! P.S. Helge bringt die elektrische Fliegenklatsche mit. Heute schien endlich mal die Sonne! Heute gab es coole Stromschnellen. Das hat voll Spaß gemacht. Helge hat sein Versprechen gehalten, nämlich bin ich nicht gekentert - Danke, Helge! Lauras Waffeln sind lecker. Die Abendrunde war gut. Wibke wurde von Raupen angegriffen. Gleich führen wir unser Gespräch weiter. Greta und Helge Gespräche 2: F*** Ich hab‘ nen Mückenstich am Arsch - Willkommen im Club! Hier rudert gar keiner mehr außer mir. Emanzen: We are the champions! Kommt mir das nur so vor, oder rudern die nur noch gegeneinander? Wir wünschen uns Gehirnzellen. Wieso guckt ihr Bob der Baumeister? Mit Gehirnzellen wird’s langweilig. Helge, das ist nicht unser Zelt! Nils hat gesagt: Ganz bestimmt schaffen wir (Ognon) es zum Campingplatz. Helge: Ich schaff es ganz bestimmt auch, denn es gibt Morgen wieder Essen! Wie blöd bist - ein Licht zieht Mücken an - ich war kacken. Helge: Entweder du packst deine Sachen und gehst oder du gehst und packst deine Sachen. Nils: Das Plumpsklo ist echt eine Folter. Wenn man erst mal drin ist, dann geht’s. Endlich mal gutes Wetter! Auf der Wildwassertour hat Caro geschrien wir am Spieß, während Verdi fast dreimal gekentert wäre (was ja eigentlich nichts Neues ist). Katja und Wibke haben hoffnungslos-erweise eine halbe Stunde lang versucht, Alessa eine Geheimsprache beizubringen, doch es war nach wie vor aussichtslos. Bei einer Erkundung der Umgebung sah Caro aus ihrer Sicht erschreckenderweise einen Elch. Und schon wieder machen sich am Abend alle über Verdi lustig. Doch die Motivation von Verdi lebt weiter: Bob der Baumeister lebt: Können wir das schaffen? Ja, wir schaffen das! Am Abend diskutierten ein Paar über die Anzahl ihrer Mückenstiche. Katja, Alessa, Carolin, Wibke Dienstag, 2. Juli Heute Morgen haben Lara, Carmen und ich abgewaschen. Danach mussten wir die Boote ein Stück zurück tragen. Dann sind wir losgefahren, ein kleiner netter Fluss. Später mussten wir mit Gegenwind über einen See, dann aßen wir an einer Insel Schokolade und Kekse. Als wir dann auf der anderen Sei-te des Sees waren, meinte Thomas, dass wir uns verfahren hätten und noch mal drei Kilometer zurück paddeln und den Ausgang suchen müssten. So konnten wir unseren Zeitplan leider nicht einhalten. Daher auch die Erkenntnis des Tages: Nur eine ganze Karte ist eine gute Karte. Jetzt warten wir auf das Essen (Risotto) und spielen „Schwimmen“. Das Risotto war Mega-Lecker! Bei der Abendrunde verkündete Thomas, dass wir eine 20 Kilometer-Strecke auslassen. P.S. Helge hat das Paddel kurz verloren, dann mussten wir zwei Meter zurück paddeln und es holen. Greta Gespräche 3 In Schweden schmeckt das Essen besser. Thomas ist verrückt!!! (Weil er in eiskaltes Wasser gegangen ist und behauptet sich danach warm zu fühlen) Es gibt ein Biobad. Als ich in deinem Alter war, war ich schon 40. Lennart: Hey, da steht Folk: Irgendwie falsch oder? Greta: Ja, das war wahrscheinlich kein Platz mehr für das „C“. Alessa: Was ist der Unterschied zwischen Obst und Gemüse? Helge: Beides gesund! Noch ein kleiner Unterschied ist, dass in Obst Fruchtzucker enthalten ist, in Gemüse nicht. Obst wächst außerhalb der Erde, Gemüse in der Erde! Heute war ein sehr schöner Tag! Zumindest was das Wetter angeht. Abgesehen vom kurzen Schauer während der Mittagspause hat durchgängig die Sonne geschienen ! Leider haben wir uns beim Pad-deln ein wenig verfahren… Das heißt wir sind gefühlte fünf Kilometer (in echt waren es wahrschein-lich nur so um die zwei Kilometer) umsonst gegen den Wind und die Wellen (Windstärke 2-3) gefah-ren. Das war ziemlich anstrengend!!! Aber nachdem wir die Ausfahrt vom See gefunden haben, war es zum Zeltplatz nicht mehr so weit. Eigentlich war für heute ein anderer Platz vorgesehen, aber dieser hier ist sehr gut! Es gibt eine Toilette mit Spülung (juhu!) und eine Dusche, bei der wir erst sehr spät bemerkt haben, dass es auch warmes Wasser gibt. Das Abendessen hat mir heute SEHR GUT ge-schmeckt (es gab Risotto ). Ich freue mich schon richtig auf Morgen, weil wir vor haben, einkaufen zu gehen. (Ich werde mir einen Riesen Vorrat an Schokolade kaufen). Naja, jetzt gehe ich schlafen, vielleicht schreibe ich ja wann anders noch Mal. Catharina Mittwoch, 3. Juli Lennart: Ich bin tot. Tim: Ich auch. Als wir heute Morgen (Lara, Greta, Carmen) erst um 7:55 richtig wach waren und alle schon, oder die meisten, im Kreis saßen, war ich schon ein bisschen genervt. Bis zum Mittagessen hielt meine nicht so gute Laune auch noch an, weil wir auf einem See gepaddelt sind und wenn man einmal hinten ist, kann man die vorderen Boote schlecht einholen. Nach dem Mittagessen gingen manche noch in einen klei-nen Laden, um Lebensmittel zu kaufen (Thomas Obst und Milch und die anderen Süßigkeiten). Vom Mittagsplatz waren es bis zu unserem eigentlichen Übernachtungsort noch sieben Kilometer. Doch leider war dieser vom Wasser zu weit entfernt und wir mussten auf die gegenüberliegende Seite des Sees paddeln, um den neuen Platz zu erreichen. Jetzt gibt es gleich noch lecker Essen: Tortellini mit Pesto. Carmen Caro hat uns morgens geweckt. Gegen 10 Uhr sind wir dann los gepaddelt und nach elf Kilometern haben wir einen LADEN erreicht. Erst mal Eis gekauft!!!  Das Partyboot (Alessa, Katja, Wibke) war wie immer in Singstimmung! Wir haben gerade Teig geknetet und dann Tim in die Haare geschmiert. Alessa, Katja, Wibke, Carolin Heute Morgen sind wir früh los und haben auch scho0n früh Mittag gegessen. An dem Platz gab es einen Tante-Emma-Laden, in dem manche etwas gekauft haben. Dann sind wir weiter gefahren und haben an einer Insel Halt gemacht und Blockschokolade gegessen. Als wir dachten, wir wären am Ziel, merkten wir, dass es dort keinen Rastplatz mehr gab. Also mussten wir dann zwei Kilometer zurück zum nächsten Rastplatz. Dort haben wir welche getroffen, die auch deutsch sprechen. Diese haben uns dann versucht zu erklären, wo die Toiletten waren, denn die meisten in der Nähe waren zugeschlossen. Die Toiletten haben wir leider nicht auf Anhieb gefunden, aber wie durch ein Wunder irgendwann doch. Dann haben wir Tortellini mit Pesto gegessen und ich habe gemerkt, dass ich Pasto nicht leiden kann. Lara. Donnerstag, 4. Juli Heute war ein super Tag! Allen das Wetter war deutlich wärmer, sonniger, also einfach schöner als die letzten Tage. Dazu kommt, dass wir heute nur elf Kilometer paddeln mussten und schon vor dem Mit-tagessen auf dem für heute vorgesehenen Übernachtungsplatz angekommen sind! (Fahrzeit ca. drei Stunden!). Zum Mittag gab es dann Bannock - das hat gut geschmeckt!!! Danach haben wir beim Arschloch spielen (für die, die das nicht kennen: es ist ein Kartenspiel) zugeguckt. Jetzt gerade spielen die anderen Paddelspiele. Ich (Catharina) kann leider nicht mitmachen, weil mein Fuß verdammt weh tut. Ich (Pia) wollte Catha nicht alleine lassen, und hatte nicht wirklich Lust nass zu werden… (So wie Wibke und Carolin, die sind bis jetzt schon zweimal gekentert). Zu einem anderen Thema: Auf diesem Platz haben wir Leute getroffen, mit denen wir gestern schon auf einem Platz waren und die uns Würstchen geschenkt haben . Jetzt gehen uns langsam die Ideen aus, über was wir schreiben könn-ten. Wir suchen uns jetzt eine andere Beschäftigung. Bis bald! Pia und Catha Heute schien die Sonne richtig super und es war auch schön warm. Als wir auf einen See kamen, meinte Thomas, wir müssen umtragen. Aber dann sagten Emil und Verdi, wir könnten auch durch die kleine zugewachsene Durchfahrt fahren. So mussten wir nicht umtragen. Da wir heute nur elf Kilome-ter paddeln mussten, kamen wir schon vor dem Mittagessen an. So aßen wir hier am Platz Bannock, das war Mega-lecker! Dann haben wir Paddelspiele gemacht. Da sind Wibke und Caro zweimal ge-kentert. Später haben wir noch ein Kentertraining gemacht. Das war relativ nass! Als Helge und ich kenterten, war das mega witzig. Danach gab es Zwiebelreis. Greta Da heute die elf Kilometer schnell geschafft waren, machten wir noch Wasserspiele mit den Booten und Kenterübungen. Caro und ich (Wibke) schafften es, ungewollt ganze drei Mal zu kentern. Nach dem Ganzen ging der Großteil noch schwimmen und Haare waschen im See, da das Wetter so schön war (die nächsten Tage soll es auch noch so schön bleiben ! Alle freuen sich auf das leckere Essen, das es heute Abend gibt, die meisten sind schon fleißig am Zubereiten. Caro und Wibke Wir sind nur elf Kilometer an diesem Tag gepaddelt, was gut war, weil wir dadurch mehr Freizeit hat-ten. Leider mussten wir aber hinten paddeln und haben als erstes noch mit den Bootsmitgliedern von (Guiseppe) Verdi gequatscht. Doch nachdem wir immer weiter zurück blieben von den anderen Boo-ten, wurde es mit bald über… Nach dem Mittagessen (Bannock) zogen sich alle ihre Badesachen an und es wurden Wasserspiele gespielt. Carmen Weil wir heute nur elf Kilometer weit paddeln mussten, kamen wir schon um 13:30 Uhr am Lagerplatz an. Vorher haben wir noch einen Fischadler gesehen [Diesen Namen musst du, Thomas noch einsetzen, weil sonst alle anderen diesen Vogelnamen übernehmen]. So spielten wir noch einige Spiele im Kanu und Wasser, das war sehr lustig. Doch leider ging dabei eine meiner Neoprenesocken verloren. Jetzt sitzen wir draußen und singen Lieder, während Katja Gitarre spielt (unfreiwillig). Tim Freitag, 5. Juli Man könnte aus meine bisherigen Einträgen schließen, dass nur rummeckern würde. Das stimmt aber nicht. Ok, das Wetter ist einfach beschi… äh, bescheuert und mein rechter Fuß ist total malträtiert, weil Flo und ich als uns langweilig war, (auf dem letzten Rastplatz) Holz gesägt haben und mir ein Holzklotz auf den Fuß gefallen ist. Ich freue mich schon auf Abendessen, denn da gibt’s Käsespätzle (glaub‘ ich) - eins der wenigen vegetarischen Essen, bei denen ich mir sicher bin, dass sie mir schme-cken. Zum Mittag gab es übrigens Bannock mit Käse. Momentan sind Chris, Thomas und einige andere in der Stadt, um Käse, Süßes und/oder Schminke zu kaufen. Ich muss jetzt noch ein bisschen schreiben, weil ich sonst beim Tarp aufbauen helfen muss und ich darauf keinen Bock habe. Ver-dammt, Seite zu Ende! Lennart und Nils Mir ist langweilig, weil wir heute schon so früh da sind. Wibke Diesen Tagebucheintrag möchte ich mit einem Ereignis aus der Vergangenheit einleiten. Vor etwa einem Monat trafen sich Teilnehmer und deren Eltern zum Vorbereitungstreffen der Freizeit. Thomas erklärte uns einiges und erwähnte, dass wir durch die Stadt Växjo kommen. Sofort rief ein Vater her-ein: „Da kann man super Pizza essen!“ Das fanden alle lustig und viele mussten schmunzeln oder la-chen. Als ob wir unterwegs in Schweden Pizza essen würden, dachte ich mir (alle anderen wahrschein-lich auch). Jetzt komme ich zum heutigen Tag. Wir erwachten auf dem Rastplatz, bei dem wir gestern Spaß bei den Kanuspielen hatten. Wir frühstückten und packten alles zusammen, beluden die Boote, wie an jedem Morgen. Aber diesmal paddelten wir nur neun Kilometer zum nächsten Campingplatz - (ein richtiger Campingplatz, kein Rastplatz wie sonst). Nach dem Ausladen der Kanus aßen wir Ban-nock zum Mittagessen. Ein Gesprächsthema dabei war: Gelungene und nicht gelungene Buchverfil-mungen. Danach spielten wir Kartenspiele wie Schwimmen und Arschloch. Sechs von uns gingen mit Thomas zum nächsten laden. Wir kamen an mehreren Pizzerien vorbei und Thomas machte den Ein-druck, als würde er nach Preisen schauen und vergleichen. Später am Campingplatz fragten einige, ob sie beim Abendessenmachen helfen könnten. Doch Thomas winkte jede Hilfe weg. Daraufhin hatten wenige von uns einen Gedanken: Kein Abendessen machen, Läden in der Stadt … Gegen Abend rief Thomas uns alle zusammen. Wir waren tatsächlich Pizza essen. Joar, icke mal wieder, der immer so viel schreibt . Habe das Tagebuch meistens gar nicht so oft in die Hände bekommen. Meistens waren die anderen schneller und haben es gleich an jemand anderes weiter gegeben. Das Tagebuch ist immer wieder nach wie vor ein großer Hit in Sachen Zeitvertreib . Was finde ich, eine sehr schöne Sache ist, einfach weil die Dinge, die man hier erlebt so einzigartig sind und auch bleiben werden! Ich finde es ehrlich gesagt sehr schade, dass die Schwedenfreizeit bald zu Ende geht . Bald geht es für die meisten nach Hause, wo sie dennoch schön ihre restlichen Ferientage/-wochen ausleben und auschillen und ausfeiern können. Wobei ich auch schon von einigen gehört habe, dass sie am liebsten so weiter machen möchten wie bisher. Morgens um 7:30 aufstehen, die Lie-dermappe aufschlage und ein bisschen singen und ein Morgengebet. Sobald das zu Ende vorgelesen ist, sich auf das Müsli stürzen, danach aufs Obst, wo man sich dann wieder ein Messer schnell schnap-pen muss und dann sich um die Milch kloppen muss. Wenn man das alles erreicht hat und die Milch dann über das Müsli mit frisch geschnittenen Obst (Banane, Äpfel, Aprikosen) gießen kann, hat man die erste Mahlzeit so weit schon ganz gut gemeistert . Seine Sachen packen, Packsack, Zelt abbauen, zusammen packen; sich evtl. noch frisch machen (Zähne putzen, auf Klo gehen), Boote zu Wasser bringen, Boote beladen und dann immer los fahren. Beim Mittagessen wird dann Brot, Käse, Salami (ggfs. Zwiebelwurst) geschnitten und auf dem Tisch serviert. Wenn jemand dann ein Tischgebet raus gesucht hat, wird das gesprochen. Anschließend wird sich dann auf das Brot und den Belag gestürzt. Da gilt das Motto: Wer zuerst kommt mahlt zuerst! Ich sage nicht, dass ich da ganz unbeteiligt bin, weil ich wenn ich Hunger habe, dann habe ich richtig Hunger . Bin dann auch immer einer der we-nigen, die bei allen Mahlzeiten Nachschlag wollen oder zumindest möchten. Dann geht’s weiter die restliche Strecke zum nächsten Rastplatz oder Campingplatz möglichst schnell hinter sich zu bringen. Damit man dann abends oder am späten Nachmittag noch Zeit für Spiele, Baden gehen, Kleidung trocknen und Zeltaufbau hat. Dann kommt es immer zum Abendessen, wo dann gekocht wird. Jeder Teilnehmer muss zwei Mal abgewaschen haben und sich mindestens ein Mal zum Essen machen ge-meldet haben. Mitarbeiter sind von der Dienstleistung nicht betroffen  [Weil sie eigentlich bei allen Mahlzeiten beteiligt sein sollten, Thomas]. Wenn das Essen dann von den ganz fleißigen Kanuten zubereitet wurde, wird sich wieder gesammelt an einem Tisch und - wie vor jeder Mahlzeit - ein Tischgebet raus gesucht. Das wird dann auch ge-sprochen. Danach werden die Schalen ungefähr gleichmäßig vollgemacht und herum gereicht. Solange bis jeder eine Schale mit Essen hat. Ich habe immer versucht, möglichst schnell aufzuessen, damit ich noch Nachschlag bekomme, weil das Essen meistens so lecker war, dass man einfach Nachschlag for-dern musste. Dadurch war ich dann immer der letzte, der am Tisch aß. Man schaute immer in die Ge-sichter der Mädels mit den großen Augen und einem Blick auf sich gerichtet, als wäre man irgendwie ein Fressmeister . Fortsetzung folgt. Helge Rückblick der Freizeit: Wir fanden die Schweden Freizeit im allgemeinen unterhaltsam und interessant. Das Paddeln hat uns Spaß gemacht, obwohl es hohen Wellengang und starken Gegenwind gab. Es hat glücklicherweise weniger als letztes Jahr geregnet. Obwohl es bei den Stromschnellen etwas lauter war, haben sie trotz-dem Spaß gemacht. Das Essen war eigentlich immer lecker und vegetarisch. Die Gruppe war humor-voll, lustig, gut gemischt und auf Droge. die Nächte in den Zelten waren besser als gedacht. Die Pack-säcke waren mächtig überfüllt und enthielten viel unnötiges Zeug. Es gab zum Glück keine größeren Verletzungen und leider keine Kenterungen. Obwohl wir nicht jeden geplanten Kilometer geschaffte haben, waren wir fast jeden Abend müde und erschöpft. Obwohl die Freizeit schon war und viel Spaß gemacht hat, freuen sich (fast) alle auf Zuhause. Lennart, Nils, Florian und Christoph Samstag, 6. Juli Heute Morgen hat Thomas uns um 7 Uhr geweckt und wir mussten schon um 7:30 frühstücken. Dann sind wir um kurz nach 9 Uhr losgefahren. Es war richtig schön warm! Später mussten wir umtragen über Stock und Stein (im wahrsten Sinne des Wortes). Danach konnten wir weiterkarren, mussten die Boote noch ziehen und später sogar noch einmal aussteigen. Kurz vor dem See, wo wir weitere gefah-ren sind, bin ich ausgerutscht aber bin trocken geblieben. Nur Nils wurde am Hintern ein wenig nass. Dann kam eigentlich noch eine Umtragestelle, aber man konnte doch durch die Stromschnelle unter der Brücke fahren. Die letzten zehn Meter gingen wir von selbst. Am Platz angekommen, machten wir die Boote sauber und räumten aus. Danach aßen wir Bannock, plantschten und schwammen. Heute Abend haben wir am Platz noch Käsespätzle gegessen. Danach räumten wir alles zu den Autos und in die Autos. Jetzt sitzen wir im Auto und hören ein Hörbuch. Ist mega geil und nett hier. Greta Die besoffenen Schweden Am 29. Juni trafen wir drei Mädchen und einen Jungen, die eindeutig Schweden waren. Außerdem hatten sie getrunken. sie haben gesungen (wir wollten fragen, ob wir für sie anrufen können) und Son-nenbrillen in Steinen verloren! Sie waren auch sehr amüsant. Greta Wir sind heute schon etwas früher aufgestanden und losgefahren. Wir sind dann auch schnell am Ziel angekommen und haben erst mal die Boote ausgeräumt und gesäubert. Thomas und Helge haben die beiden Autos geholt. Nach dem Mittagessen sind wir ungefähr drei Kilometer zum Supermarkt gelau-fen und haben uns mit Süßkram eingedeckt. Dann sind wir mit dem Auto los. In der Nacht haben wir noch Wibkes Geburtstag ein bisschen gefeiert. Nun kommen wir hoffentlich bald an. Lara Sonntag, 7. Juli Es ist mega früh. Wir sind gerade von der Fähre runter und singen. Das heißt alle außer Carmen, die schläft. Gute Stimmung! Greta Lara schläft auch. Es wird immer heller. Jetzt halten wir an und labern, weil die Musik aus ist. Er-kenntnis des Tages: Pink Lady Äpfel sind lecker!!! Wenn man beim Auto fahren schlafen will: Fensterplatz, nicht den Fensterplatz an der Tür, Schulter mit Unterlage. Der singende Wahnsinn (wir) geht weiter. Der aufsteigende Nebel sieht mit den Feldern und Bäumen richtig schön aus. Greta Inzwischen ist es 6 und nicht mehr 3:30. Wir machen eine kurze (30 Minuten) Pause, damit Thomas und Helge schlafen können. [Da sind dann 1 ½ Stunden draus geworden, Thomas] Außerdem tau-schen wir Kontaktdaten aus. Gerade stehen wir auf einem Rastplatz und Thomas und Helge schlafen noch eine halbe Stunde, damit wir dann weiter nach Wunstorf fahren können. Für uns heißt das eigentlich falls jemand zwischen-durch schläft wir uns noch gut bei Laune halten und miteinander lachen, was jetzt bald wieder zu Ende geht, weil die Schwedenfahrt vorbei ist. Es ist schon schade, weil alle mehr zu einer Gruppe zusammen gewachsen sind. Carmen Thomas machte gerade ein Fot von dem schlafenden Auto. Lara ist unfähig von innen die Schiebetür zuzumachen. Stimmt gar nicht, ich hab’s ja schon mal geschafft! Helgeån

Treppenhausgespräche: Durst nach Leben

Unter dem Thema "Durst nach Leben" fand am 11. Mai das erste "Treppenhausgespräch", ein Gottesdienst in anderer Form, statt. Rund 80 Besucher feierten mit dem Vorbereitugnsteam einen fröhlichen Gottesdienst und ließen sich zum Nachdenken anregen.

 

 

Herbstfest 2012

Kürbisschnitzen mit dem KiGo-TeamMiteinander Kochen, Essen und Basteln stand im Mittelpunkt des neu gestalteten Herbstfestes am 30. September. Bei herrlichem Herbst-Sonnenwetter hatte das Festkommitee um Peter Netz, Karin Kostka und Celina Krauspe ein buntes Mitmachprogramm für Jung und Alt zusammen gestellt.

Kindergartenkinder singen im Gottesdienst

Nach dem Familiengottesdienst mit Erntedanklied der Kindergartenkinder und der Begrüßung der neuen VorkonfirmandInnen und Vorkonfirmanden wurden draußen die Messer gewetzt und unter Anleitung von Jochen Schröder (und dem KiGo-Team) zahllose Kürbisse zu leckerer Suppe und zu fröhlichen Masken verarbeitet. Danben wurde mit Kartoffeldruck und dem Basteln von Zierdrachen auch den Kleinen viel Unterhaltung geboten. Wem es draußen zu kalt war, fand im Saal einen Sitzplatz mit reichhaltigem Kuchenangebot.

 

Vorkonfirmandenfreizeiten 2012

Freizeit der 1. Dienstagsgruppe vom 14.-16. September

 

 

Freizeit der Sonntagsgruppe 5.-7.10.2012

 

Freizeit der 2. Dienstagsgruppe vom 19.-21. Oktober

 

Kindergottesdienst-Freizeit Oktober 2013 in Bad Münder

... Gott sprach: "Nee, nee, nee - Jona muss nach Ninive!"

Kindergottesdienstfreizeit im ev. Jugendheim Süntelbuche (Bad Münder) Oktober 2013