Berichte aus der Stifts-Kindertagesstätte

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Schulpapageien

Liebe Eltern der Vorschulkinder,

die letzten Kindergartenmonate starten und diese sind leider anders, als Sie, wir und ihre Kinder es sich vorgestellt haben. Es ist uns trotz der Umstände und Einschränkungen sehr wichtig, dass ihre Kinder die bestmögliche Vorbereitung für das kommende Schuljahr bekommen.

Am Anfang des Kindergartenjahres trafen sich unsere Schulkinder einmal wöchentlich zum Vorschulprojekt. Wir veranstalteten als erstes eine Wahl, wo die Kinder einen Namen für die Schulgruppe vorschlagen und zum Schluss abstimmen durften. Die Kinder suchten den Namen „Schulpapageien“ aus. In den folgenden Wochen gestalteten wir ein Deckblatt für unsere Vorschulmappe, bearbeiteten verschiedene Aufgabenblätter, lasen Geschichten vor und sprachen darüber… und schmiedeten Pläne, was wir im letzten Kindergartenjahr gemeinsam als Schulgruppe unternehmen möchten.

Nach den ersten Einschränkungen durften sich Kinder verschiedener Gruppen nicht mehr gemeinsam treffen. Dementsprechend konnte unser wöchentliches Treffen auch nicht mehr stattfinden. Dennoch haben wir jede Woche für die Schulpapageien verschiedene Aufgaben erstellt und Arbeitsblätter ausgeteilt, die sie mit Hilfe ihrer Erzieherinnen bearbeiteten. So ermöglichten wir den Kindern am Vorschulprogramm teilzunehmen.

Das neue Jahr hat erstmal mit noch mehr Einschränkungen begonnen. Uns liegt es sehr am Herzen, dass unser Schulprojekt trotzdem weitergeht. Deswegen haben wir für Januar einige Arbeitsblätter zusammengestellt. Die Kinder in der Notbetreuung bearbeiten sie bei uns in der Kita. Unseren Vorschulkindern die nicht in der Notbetreuung sind, werden wir die Vorschulblätter per Newsletter oder per Post zukommen lassen.

Aber nicht nur das Bearbeiten von Arbeitsblättern ist wichtig. In der Vorschularbeit spielen auch andere Faktoren eine große Rolle. Die meisten Kompetenzen, die die Kinder für einen gelungenen Start in der Schule brauchen, lernen sie „nebenbei“ im Alltag. Hier benötigen wir ihre Unterstützung und Hilfe.

Wir haben Ihnen hier ein paar Anregungen zusammengestellt:

Förderung der Feinmotorik

Ausschneiden und Ausmalen schulen die Feinmotorik und sind eine gute Vorbereitung auf das Schreibenlernen. Stellen Sie dem Kind am besten viel Papier, Schere und Stifte zur Verfügung und ermuntern Sie es, zu schnipseln und zu malen.

Selbstständigkeit und Verantwortung

Vorschulkinder sind unsere Großen in der Kita. Sie lieben es kleine Aufgaben ohne Hilfe zu übernehmen. Ihre Kinder freuen sich bestimmt auch sehr kleine Aufgaben zu Hause zu übernehmen.

Förderung der Grobmotorik

Bewegung tut den Kindern gut und ist ein wichtiger Ausgleich. Ein Spielplatzbesuch, ein Spaziergang oder Fahrrad fahren fördern Koordination und Konzentration. Beim Kästchen hüpfen auf der Straße gehen die Kinder spielerisch mit Zahlen um und üben gleichzeitig durch das Hüpfen auf einem Bein ihr Gleichgewicht zu halten. Beim Ball spielen, Fangen und Werfen wird die Hand – Auge – Koordination trainiert. 

Wortschatz erweitern und logisches Denken fördern

Unsere Kitakinder lieben es, wenn wir ihnen in der Gruppe eine Geschichte vorlesen. Geschichten erfinden, Bücher anschauen und über die Bilder erzählen oder beim Spielen mit Puppen und Spielfiguren Geschichten ausdenken fördert spielerisch den Wortschatz. Puzzeln und verschiedene Gesellschaftsspiele bieten eine sehr gute Vorlage für logisches Denken und erweitern das mathematische Grundverständnis.

Das Wichtigste ist bei all den Aktivitäten, dass die Kinder Spaß daran haben, neugierig bleiben und den Mut nicht verlieren falls etwas nicht sofort gelingt.

Sollten Sie noch Fragen haben, zögern Sie nicht uns im Kindergarten anzurufen.

Bleiben Sie gesund und hoffentlich sehen wir uns bald!

Bis dahin liebe Grüße an Sie und vor allem an unsere Schulpapageien!

Ihr Vorschulprojektteam

Frauke Kneiphoff und Krisztina Stroth

Elternbrief Januar 2021

Liebe Eltern, liebe Familien,

wir hoffen sehr, dass Sie die Feiertage und den Jahreswechsel ein wenig genießen konnten und gesund in das neue Jahr gekommen sind.

Wir danken Ihnen, dass viele von Ihnen vor Weihnachten unserer Bitte nachgekommen sind, sehr verantwortlich zu entscheiden, ob Sie Ihre Kinder noch in unsere Einrichtungen schicken oder nicht. Bis mit dem Beginn Impfkampagne das sehnlichst erwartete Licht am Ende des Tunnels erscheint, werden wir allerdings noch eine Weile auf die schmerzlich vermisste Normalität warten müssen. Dass stellt Sie in den Familien und uns in unseren Kindertagesstätten weiterhin vor großen Herausforderungen!

Nach dem Beschluss der Bund-Länder-Konferenz am 7. Januar wechseln in der Umsetzung für das Land Niedersachsen ab Montag, dem 11. Januar die Kindertagesstätten in das Szenario C des Rahmen-Hygieneplans und sind damit geschlossen.

Der reguläre Betrieb der Kitas wird damit bis zum 29. Januar 2021 eingestellt.

Allerdings wird eine Notbetreuung angeboten, die auf das epidemiologisch vertretbare Maß zu begrenzen ist. Dieses Maß bedeutet konkret eine Begrenzung auf maximal 50 % der regulären Gruppengröße. Für Gruppen, in denen mehr als 50 % der Eltern einen Anspruch geltend machen, sind unter Beteiligung der betroffenen Eltern tragbare Lösungen zu erarbeiten, die beispielsweise zu einer tageweisen Platzteilung innerhalb der Stammgruppe führen könnten.

Eine Notbetreuung kann in Anspruch genommen werden für Kinder:

  1. bei denen mindestens eine Erziehungsberechtigte oder ein Erziehungsberechtigter in betriebsnotwendiger Stellung in einem Berufszweig von allgemeinem öffentlichem Interesse tätig ist,
  2. bei denen ein Unterstützungsbedarf, insbesondere ein Sprachförderbedarf, besteht oder
  3. die zum kommenden Schuljahr schulpflichtig nach § 64 Abs. 1 Satz 1 des Niedersächsischen Schulgesetzes werden.
  4. Zulässig ist auch die Betreuung in besonderen Härtefällen wie etwa für Kinder, deren Betreuung zur Sicherung des Kindeswohls erforderlich ist, sowie bei drohender Kündigung oder erheblichem Verdienstausfall für mindestens eine Erziehungsberechtigte oder einen Erziehungsberechtigten.

Wir möchten möglichst vielen Eltern die Gelegenheit geben, in wirklich dringenden Fällen die Notbetreuung der Kindertageseinrichtungen zu nutzen. Bedenken Sie daher im Interesse aller Betroffenen sehr genau, ob diese dringende Notwendigkeit tatsächlich besteht. Vor Inanspruchnahme der Notbetreuung sollen sämtliche anderen Möglichkeiten der Betreuung ausgeschöpft sein. Ziel der Einrichtungsschließungen ist die Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus. Diese müssen wir alle im Blick behalten!

Nur so werden die jetzt vom Land Niedersachsen getroffenen Regelungen von möglichst kurzer Dauer sein werden und die verschärften Kontaktbeschränkungen bald die erhoffte Wirkung entfalten.

Auf der Homepage des niedersächsischen Kultusministerium können die aktuellen Maßnah-men in der Corona-Verordnung nachgelesen werden, insbesondere auf den Seiten 15 - 17: Vorschriften der Landesregierung | Portal Niedersachsen.

Schon jetzt danken wir Ihnen für Ihr Verständnis und grüßen Sie in der Hoffnung, dass Sie alle gesund bleiben!

Der Brief zum Download

Adventszeit in der Pinguingruppe 2020

Trotz Lockdown und Einschränkungen war es uns sehr wichtig, unseren Kitakindern so viel Normalität wie möglich zu bieten.

Dies gelang uns durch das Lesen von Geschichten im Kerzenschein, das Hören von Winter- und Weihnachtsliedern während des Spielens sowie durch verschiedene religionspädagogische und kreative Angebote in der Gruppe.

 

In den Morgenkreisen der Pinguingruppe lernten wir die Weihnachtsgeschichte kennen.

Mit Hilfe des Erzähltheaters Kamishibai erfuhren wir täglich etwas mehr über die Geburt Jesus und beschäftigten uns mit der Frage, warum wir Weihnachten feiern.

Während des Erzählens wuchs unsere Krippe Stück für Stück.

Täglich konnten die Kinder neue Figuren hinzustellen und dadurch die Geschichte noch intensiver erleben.

 

Währenddessen entstanden vielfältige Weihnachtsdekorationen für unseren Flur und die Fenster. In den Gesprächsrunden der Pinguingruppe ließen wir unserer Fantasie freien Lauf und überlegten gemeinsam, worauf wir uns im Winter freuen würden.

Unsere Pinguinkinder wünschten sich Schnee um zu rodeln, einen Schneemann zu bauen und Schlitten fahren zu können.

Genauso freuten sie sich gemeinsam auf das kommende Weihnachtsfest. So entstand die Idee, diese Wünsche an unseren Gruppenfenstern zu verwirklichen.

Als Pinguingruppe, bastelten wir natürlich Pinguine und Schneemänner. Diese erweckten wir dann gemeinsam mit Skiern, Schlitten und Schlittschuhen zum Leben.

Auch ein Tannenbaum mit Weihnachtskugeln, Sternen, Zuckerstangen und Geschenken durfte natürlich nicht fehlen.

 

Die Fütterung der Vögel im Winter vervollständigte unsere Winterlandschaft.

 

So gelang es uns an den gewohnten Ritualen festzuhalten und eine besinnliche Atmosphäre zu schaffen.

 

Wir hoffen, dass wir uns im neuen Jahr gesund wiedersehen!

 

Mit freundlichen Grüßen

die Pinguingruppe des Stiftskindergartens Wunstorf

 

 

Sabine Meinert und Krisztina Stroth

Adventszeit 2020

Zum ersten Adventssonntag haben wir in der Kita einen Tannenbaum aufgestellt. Nach und nach wird dieser nun von und mit den Kindern geschmückt. Alle Gruppen basteln Baumschmuck und hängen ihn anschließend auf. Wir haben den Tannenbaum in diesem Jahr bewusst in den Eingang der Kita gestellt, damit die Eltern oder auch sonstige interessierte, die Coronabedingt nicht in die Einrichtung dürfen, die Fertigstellung des Baumes verfolgen können.  Wir wünschen Ihnen eine gesegnete Adventszeit!

Auf diesen Seiten berichten wir in unregelmäßiger Reihenfolge über Ereignisse in der Stifts-KiTa.