Hungersnot in Ostafrika

Akut

Dürre und Hunger in Afrika

Viele Länder Afrikas gehören nicht nur zu den ärmsten sondern auch den trockensten der Welt. Der fortschreitende Klimawandel verschärft die ohnehin schwierigen Lebensbedingungen in Ländern wie Somalia, Kenia oder Äthiopien. Immer wieder bedrohen lang anhaltende Dürren das Leben der Menschen und führen zu Versorgungskrisen. In Ostafrika breitet sich eine Hungerkatastrophe aus. Besonders im Südsudan und am Horn von Afrika spitzt sich die Lage dramatisch zu. Allein im Südsudan sind nach Angaben der Vereinten Nationen fünf Millionen Menschen dringend auf Nahrungsmittelhilfen angewiesen. Eine Hungersnot wurde offiziell für einen Teil des Landes ausgerufen. Die nun schon seit mehreren Jahren anhaltende Dürreperiode führt auch in anderen Regionen Ostafrikas zu einer Verschärfung der Situation.

Die Diakonie Katastrophenhilfe ist mit ihren lokalen Partnerorganisationen im Südsudan, Somalia, Kenia und Äthiopien vor Ort und versorgt die Menschen mit Lebensmitteln, Saatgut und Zugang zu sauberem Trinkwasser. Neben der Nothilfe werden die Menschen zudem in der Vorsorge unterstützt. Dabei geht es insbesondere darum, Wissen zu vermitteln, wie Landwirtschaft trotz schwierigen klimatischen Bedingungen möglich ist. Im Fokus der Hilfe stehen vielfach intern vertriebene Menschen, die durch berufsbildende Trainings und Einkommen schaffende Maßnahmen auch Perspektiven für eine neue Lebensgrundlage erhalten.

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