13. Bildung und Bewusstseinsbildung
Bewusstseinsbildung und Kommunikation sind ein wichtiger Baustein des kommunalen Klimaschutzes. Im Kindergarten, der Schule und in anderen Bildungseinrichtungen setzen sich Kinder und Erwachsene damit auseinander, wie man durch individuelles Verhalten und gemeinschaftliches Wirken nachhaltig leben und wirtschaften kann.
Welche Maßnahmen schlägt Ihre Partei oder Wählergruppe vor, um Klima- und Umweltbewusstsein in den Bildungseinrichtungen in der Kommune zu stärken?
1. Parteien
| SPD | CDU | Grüne | FDP | Linke |
| Nachhaltigkeit beginnt früh. Schulen, Kitas und Jugendeinrichtungen sollen grundsätzlich bei Umweltbildung unterstützt werden. Schulgärten, Energieprojekte, Repair-Angebote, Projekttage und praxisnahe Lernformate fördern konkretes Handeln und machen Nachhaltigkeit im Alltag erfahrbar. Dabei wollen wir prüfen lassen, ob auch die Angebote der Volkshochschule Hannover-Land stärker eingebunden werden können. Darüber hinaus wollen wir uns dafür einsetzen, unsere Schulen auch über städtische Sachmittel bei der Demokratieförderung und politischer Bildung zu unterstützen. Solche Förderansätze lassen sich sinnvoll mit Klima- und Nachhaltigkeitsthemen verbinden, etwa durch Schülerprojekte, Beteiligungsformate oder kommunale Zukunftswerkstätten. Bildung ist für uns der Schlüssel für eine aktive demokratische Stadtgesellschaft und auch wirksamen Umwelt- und Klimaschutz. | Baumpflanzaktionen, Müllsammelaktionen und weitere Dinge sollte die Stadt gemeinsam mit den Schulen bzw. den Kitas durchführen, um zu sensibilisieren. Für die Bildung innerhalb der Schulen sind das Land und die Lehrer zuständig. |
Schulen als Lernorte für Nachhaltigkeit entwickeln: Sportvereine als Lernorte für Nachhaltigkeit entwickeln: Schülerbeteiligung stärken: Schulen in kommunale Klimastrategien einbinden: |
Die bestehhenden "Klimabildungsabgebote" der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen sind in die städtischen Schulen zu tragen. Hier sollte die Klimaschutzmanagerin aktiv werden. | Die Linke Wunstorf setzt auf ein stärkeres Klima- und Umweltbewusstsein in allen Bildungseinrichtungen. Rechtlich sollen Lehrpläne, Schulkonzepte und kommunale Bildungsrichtlinien Umwelt- und Klimathemen verbindlich integrieren, etwa durch Projekte zu erneuerbaren Energien, Ressourcenschutz und nachhaltiger Mobilität. Sozial wichtig ist, dass alle Schülerinnen und Schüler unabhängig von Einkommen oder Hintergrund Zugang zu praxisnahen Umweltbildungsangeboten haben. Schulen sollen bei Projekten zu Energiesparen, Müllvermeidung oder Schulhofbegrünung unterstützt werden, und Förderprogramme sollen einkommensschwache Familien entlasten. Technologieoffen setzt Die Linke auf innovative Lernformen, wie digitale Lernplattformen, interaktive Experimente, Smart-Meter-Demonstrationen und energiesparende Technik in Schulen, um Wissen anschaulich zu vermitteln. Kooperationen mit lokalen Initiativen, Umweltverbänden und Betrieben, wie zum Beispiel dem Bauamt, Stadtwerke oder Kläranlagen, sollen Praxisbezug und Nachhaltigkeit stärken. Ziel ist eine generationenübergreifende Sensibilisierung für Klimaschutz und Umweltschutz, die dauerhaft in der kommunalen Bildungsarbeit verankert wird. |
2. Bürgermeisterkandidaten
| Carsten Piellusch | Nachhaltigkeit beginnt früh. Schulen, Kitas und Jugendeinrichtungen wird die Stadt Wunstorf bei der Umweltbildung unterstützen. Schulgärten, Energieprojekte, Repair-Angebote, Projekttage und praxisnahe Lernformate fördern konkretes Handeln und machen Nachhaltigkeit im Alltag erfahrbar. Dabei sollen auch die Angebote der Volkshochschule Hannover-Land stärker eingebunden werden. Darüber hinaus will ich mich dafür einsetzen, dass unsere Schulen auch über städtische Sachmittel bei der politischen Bildung unterstützt werden. Solche Förderansätze lassen sich sinnvoll mit Klima- und Nachhaltigkeitsthemen verbinden, etwa durch Schülerprojekte, Beteiligungsformate oder kommunale Zukunftswerkstätten. Bildung ist für uns der Schlüssel für einen aktiven, wirksamen Umwelt- und Klimaschutz. |
| Martin Pavel | Baumpflanzaktionen, Müllsammelaktionen und weitere Dinge sollte die Stadt gemeinsam mit den Schulen bzw. den Kitas durchführen, um zu sensibilisieren. Für die Bildung innerhalb der Schulen sind das Land und die Lehrer zuständig. |