14. Akzeptanzsteigerung
Die Mehrzahl der Bürgerinnen und Bürger wünscht sich einen wirksamen Klimaschutz.
Welche Schritte sollte die Kommune unternehmen, um Akzeptanz und Unterstützung für Klimaschutzmaßnahmen und Ausbau der erneuerbaren Energien in der Bevölkerung weiter zu fördern?
1. Parteien
| SPD | CDU | Grüne | FDP | Linke |
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Klimaschutz gelingt nur gemeinsam. Deshalb setzen wir auf Transparenz, Beteiligung und nachvollziehbare Entscheidungen. Bürgerinnen und Bürger müssen frühzeitig eingebunden werden, wie z.B. in unserer Mitmach-Werkstatt zur beteiligungsorientierten Entwicklung unseres Kommunalwahlprogramms . Wer mitreden kann, unterstützt Veränderungen eher. Wichtig sind dafür auch verlässliche Strukturen in der Verwaltung. In Wunstorf haben wir politisch mit dafür gesorgt, dass es eine Klimaschutzmanagerin gibt. Diese Arbeit wollen wir ausdrücklich weiter unterstützen und stärken. Eine professionelle Koordinierung hilft dabei, Fördermittel zu nutzen, Projekte voranzubringen, Bürgerinnen und Bürger zu beraten und Klimaschutz konkret im Alltag sichtbar zu machen. Akzeptanz entsteht außerdem dann, wenn Menschen erleben, dass Klimaschutz ihr Leben verbessert, durch niedrigere Energiekosten, bessere Mobilität, mehr Grün in der Stadt und eine lebenswerte Umgebung. Unser Förderprogramm für Balkon-Solaranlagen hat in diesem Zusammenhang z.B. einen starken Akzeptanzschub in Wunstorf verursacht. |
Akzeptanz gibt es oft, wenn auch finanzielle Vorteile mit dem Klimaschutz verbunden werden können. Bleibt fossile Energie teuer, werden die Vorteile der Erneuerbaren deutlicher. Auch Maßnahmen wie kostenfreies Parken von E-Autos tragen zur Akzeptanz bei. | Frühzeitige Bürgerbeteiligung: • Beteiligung vor der Planung, nicht erst bei fertigen Konzepten • Workshops, Bürgerräte, Online‑Dialoge organisieren • Beteiligung von Vereinen, Landwirtschaft, Gewerbe, Jugendgruppen Transparente Kommunikation: • Erklären, warum Maßnahmen nötig sind und nicht erklären warum was (aus Kostengründen) gerade nicht möglich ist • Nutzen sichtbar machen: Kostenersparnis, regionale Wertschöpfung, Energieunabhängigkeit • Regelmäßige Updates über Fortschritte, Kosten, Zeitpläne Lokale Vorteile hervorheben: • Wo immer möglich Einnahmen für die Kommune generieren • Günstigere Energiepreise durch Bürgerenergie Bürgerenergieprojekte fördern: • Energiegenossenschaften und/oder GBR’s unterstützen • Beteiligungsmodelle für Wind‑ und Solarparks entwickeln • Kommunale Dachflächen für Bürger‑PV öffnen Dialogformate für Konfliktthemen: • Moderierte Gespräche bei Windkraft‑ oder Wärmenetzprojekten • Einbindung von Naturschutz, Anwohnern, Landwirten Bildung & Aufklärung stärken: • Programme in Schulen, Kitas und Vereinen auflegen • Energie‑ und Klimaschutzwochen in Kooperationen mit Umweltverbänden und Stadtwerken organisieren Pilotprojekte sichtbar machen: • Klimaneutrale Vorzeigequartiere (Chance: VION), Begrünte Bushaltestellen, Solardächer auf öffentlichen Gebäuden Faire Kostenverteilung sicherstellen: • Sozialtarife bei Wärmenetzen • Förderprogramme für Haushalte mit geringem Einkommen |
Akzeptanz entsteht durch Transparenz und die Wahrmehmung einer Vorbildfunktiondurch die Kommune. Maßnahmen müssen verständlich, wirtschaftlich und realistisch sein. Überzogene Zielsetzungen ohne die Realität auf Umsetzbarkeit, wie z.B. Wunstorf soll bis 2035 klimaneutral werden, untergraben Vertrauen. |
Die Linke Wunstorf setzt auf transparente, verbindliche und technologieoffene Maßnahmen, um Akzeptanz und Unterstützung für Klimaschutz und erneuerbare Energien zu fördern. Rechtlich sollen Bürgerinnen und Bürger frühzeitig in Planungen einbezogen werden, z. B. bei Wind- und Solarprojekten, wie der Umsetzung der Bürger-Energie-Genossenschaft, Quartierskonzepten oder energetischen Sanierungen. Verbindliche Beteiligungs- und Informationspflichten erhöhen Vertrauen und Rechtssicherheit. Sozial wichtig ist, dass alle Bevölkerungsschichten von der Energiewende profitieren: Förderprogramme, Zuschüsse und vergünstigte Angebote sollen einkommensschwache Haushalte entlasten. Öffentliche Einrichtungen, Schulen und Wohnungsbau-gesellschaften sollen als Vorbilder Projekte zu Energieeinsparung und erneuerbaren Energien umsetzen. Technologieoffen setzt Die Linke auf eine Kombination aus bewährten und innovativen Lösungen, z. B. Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Quartiersspeicher und intelligente Energiemanagementsysteme. Durch Informationskampagnen, Demonstrationsprojekte und Modellquartiere soll das Verständnis für die Vorteile klimafreundlicher Technologien gestärkt werden, um eine breite, nachhaltige Unterstützung in der Bevölkerung zu sichern. |
2. Bürgermeisterkandidaten
| Carsten Piellusch |
Klimaschutz gelingt nur gemeinsam. Deshalb setzen wir auf Transparenz, Beratung, Beteiligung und nachvollziehbare Entscheidungen. Bürgerinnen und Bürger müssen frühzeitig eingebunden werden, wie z.B. bei der Mitmach-Werkstatt am 18. April 2026 zur beteiligungsorientierten Entwicklung des Kommunalwahlprogramms. Wer mitreden kann, unterstützt Veränderungen eher. Wichtig sind dafür auch verlässliche Strukturen in der Verwaltung, wie. Z.B: die städtische Klimaschutzmanagerin. Diese Arbeit soll fortgeführt werden. Eine professionelle Koordinierung hilft dabei, Fördermittel zu nutzen, Projekte voranzubringen, Bürgerinnen und Bürger zu beraten und Klimaschutz konkret im Alltag sichtbar zu machen und zu leben. Akzeptanz entsteht außerdem dann, wenn Menschen erleben, dass Klimaschutz ihr Leben verbessert, dass Klimaschutz Wohlstand mehrt und nicht mindert, durch niedrigere Energiekosten, bessere Mobilität, mehr Grün in der Stadt und eine lebenswerte Umgebung. Das Förderprogramm für Balkon-Solaranlagen hat in diesem Zusammenhang z.B. einen starken Akzeptanzschub in Wunstorf gebracht. |
| Martin Pavel | Akzeptanz gibt es oft, wenn auch finanzielle Vorteile mit dem Klimaschutz verbunden werden können. Bleibt fossile Energie teuer, werden die Vorteile der Erneuerbaren deutlicher. Auch Maßnahmen wie kostenfreies Parken von E-Autos tragen zur Akzeptanz bei. |