6. Elektrifizierung des Verkehrs
Erfolgreicher Klimaschutz in der Region Hannover gelingt nur mit der Elektrifizierung der Mobilität. Der Anteil der Elektroautos an den Neuzulassungen steigt seit 2024. Trotzdem ist eine weitere Beschleunigung nötig. Lademöglichkeiten fehlen häufig, vor allem bei Mehrfamilienhäusern und an Firmenparkplätzen.
Welche Maßnahmen sollte Ihre Kommune nach Ansicht Ihrer Partei oder Wählergruppe priorisieren, um die Elektromobilität zu fördern?
1. Parteien
| SPD | CDU | Grüne | FDP | Linke |
| Wir brauchen mehr Ladeinfrastruktur in Wohngebieten, an öffentlichen Parkplätzen und Gewerbegebieten. Genau diesen Ausbau haben wir in den vergangenen Jahren bereits planmäßig auf den Weg gebracht. Es wurden Ausschreibungen für zusätzliche Ladepunkte in allen Ortsteilen auf den Weg gebracht. Diese Projekte müssen konsequent umgesetzt und fortgeführt werden. Besonders Mehrfamilienhäuser und Quartiere ohne private Stellplätze dürfen nicht abgehängt werden. | Die Antwort ist eindeutig: Wir brauchen dringend mehr öffentliche Ladeinfrastruktur. Da ist in den letzten Jahren überhaupt nichts passiert. Keine Ergebnisse. Das ärgert die Menschen, die mit dem E-Auto unterwegs sind. Das ließe sich mit den Stadtwerken und starken lokalen Partnern mühelos ändern. Auch über kostenfreies Parken für E-Autos kann man nachdenken. |
Laden muss so einfach sein wie parken: Auch Menschen ohne eigenes Grundstück sollen problemlos laden können: Die Kommune geht als gutes Beispiel voran: Bürokratie abbauen und Verfahren vereinfachen: |
Ladeinfrastruktur an öffentlichen Gebäuden, Parkplätzen und Gewerbestandorten ausbauen. Genehmigungsverfahren für private Wallboxen vereinfachen. Mehrfamilienhäuser benötigen praktikable Lösungen ohne übermäßige bürokratische Hürden. Die Kommune setzt Anreize durch Bereitstellung von Flächen, nicht durch dauerhafte Subventionierung und geht konsequent als Vorreiter vorneweg: Durch Umstellung des eigenen Fuhrparks komplett auf Elektromobilität. |
Aus Sicht der Linken sollte die Stadt Wunstorf Elektromobilität so fördern, dass sie vielen Menschen zugutekommt und zum Klimaschutz beiträgt. Priorität hat dabei die Elektrifizierung des öffentlichen Nahverkehrs und der kommunalen Fahrzeugflotten, etwa bei Bussen, Dienstfahrzeugen oder der Stadtverwaltung. Gleichzeitig sollte die Stadt mehr öffentliche Ladepunkte in Wunstorf und den Ortsteilen schaffen, damit auch Menschen ohne eigene Garage ihr Elektroauto laden können. Die Finanzierung kann über kommunale Investitionen, Förderprogramme von Bund und Land sowie über die Stadtwerke erfolgen. Auch über kommunale Planung und Vorgaben kann Wunstorf Elektromobilität unterstützen. So können bei Neubauten oder größeren Parkplätzen Ladepunkte vorgesehen werden, und über Bebauungspläne kann eine Solarnutzung auf neuen Gebäuden festgelegt werden. So kann Strom für Fahrzeuge möglichst regional, erneuerbar und genossenschaftlich organisiert, erzeugt werden. Ziel ist eine bezahlbare, klimafreundliche Mobilität für Wunstorf, die Elektromobilität sinnvoll mit dem Ausbau von Bus, Bahn und erneuerbaren Energien verbindet. |
2. Bürgermeisterkandidaten
| Carsten Piellusch | Wir brauchen einen weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur, vor allem von Schnellladern, in Wohngebieten, an öffentlichen Parkplätzen und Gewerbegebieten. Genau dieser Ausbau ist in den vergangenen Jahren bereits konzipiert und planmäßig auf den Weg gebracht worden. Diese Projekte müssen konsequent umgesetzt und fortgeführt werden. Besonders Mehrfamilienhäuser und Quartiere ohne private Stellplätze dürfen nicht abgehängt werden. Kostenfreie Parkplätze für E-Autos werden noch ausgebaut werden. |
| Martin Pavel | Die Antwort ist eindeutig: Wir brauchen dringend mehr öffentliche Ladeinfrastruktur. Da ist in den letzten Jahren überhaupt nichts passiert. Keine Ergebnisse. Das ärgert die Menschen, die mit dem E-Auto unterwegs sind. Das ließe sich mit den Stadtwerken und starken lokalen Partnern mühelos ändern. Auch über kostenfreies Parken für E-Autos kann man nachdenken. |