9. Hitzeschutz und Biodiversität
Aufgrund des Klimawandels kommt es in unserer Region zunehmend zu Hitzeperioden, die durch Begrünung abgemildert werden können. Gleichzeitig kann naturnahe Begrünung entscheidend zum Schutz der Artenvielfalt beitragen.
Welche Maßnahmen sollten unternommen werden, um die Begrünung in Quartieren zu erhöhen und Baumbestände in der Kommune zu schützen?
1. Parteien
| SPD | CDU | Grüne | FDP | Linke |
| Mehr Bäume, mehr Schatten, mehr Grün. Wir wollen Straßenbäume schützen, Ersatzpflanzungen konsequent umsetzen und Begrünungsprogramme weiterentwickeln. Bereits heute wurden mit unserer politischen Unterstützung von der Stadt Wunstorf mehr Blühstreifen und die Förderung der Biodiversität in der Stadt auf den Weg gebracht. Ebenso haben wir einen Hitzeschutzplan-Beschluss im Stadtrat vorangebracht, um Wunstorf besser auf zunehmende Hitzeperioden vorzubereiten. Biodiversität, Artenschutz und Gesundheitsschutz gehören für uns zusammen. | Da macht Wunstorf schon viel. Auch ist viel Geld dafür im Haushalt vorgesehen. Aber wir möchten die Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft und den Natur- und Umweltschutzverbänden stärken, verzahnen und ermöglichen. Wenn alle mitmachen, bekommen wir Fortschritt hin. |
Verwaltung: Wertvolle Altbäume erhalten statt ersetzen: Mehr Grün schaffen Starkregen abfedern und Wasser speichern |
Baumbestand schützen, Ersatzpflanzungen verbindlich regeln. Zusätzliche Baumpflanzprogramme und Blühstreifen fördern Artenvielfalt. Ökologische Aufwertung von Gewässern steigert Lebensqualität unmittelbar vor Ort. Maßnahmen mit messbarem lokalem Nutzen priorisieren. |
Die Linke Wunstorf will die Begrünung stärken und Baumbestände konsequent schützen. Kommunal sollen verbindliche Baumschutzsatzungen, Entsiegelungsvorgaben und klare Mindestanteile für Grünflächen in Bebauungsplänen festgelegt werden. Nachverdichtung darf nicht zulasten bestehender Bäume gehen; Ersatzpflanzungen müssen verpflichtend und im berechneten CO²-Vergleich der verlorenen zu den neu gepflanzten Bäumen kontrolliert werden. Sozial ist wichtig, dass alle Quartiere profitieren: Gerade dicht bebaute und einkommensschwächere Viertel brauchen mehr Parks, Straßenbäume und begrünte Aufenthaltsflächen. Bürgerinnen und Bürger sollen stärker beteiligt werden, etwa durch Patenschaften oder Gemeinschaftsprojekte, um Teilhabe zu fördern. Technologieoffen setzt Die Linke auf klimaresiliente Mischbepflanzung, Dach- und Fassadenbegrünung sowie smarte Bewässerungssysteme zur Anpassung an den Klimawandel. Ziel ist mehr Lebensqualität, besserer Hitzeschutz und ein gerechter Zugang zu Grünflächen für alle. |
2. Bürgermeisterkandidaten
| Carsten Piellusch | Mehr Bäume, mehr Schatten, besseres Mikroklima, mehr Grün. Ich will das Baumpflanzprogramm – ein Baum für ein Neugeborenes – fortsetzen, Flächen insbesondere in der Innenstadt entsiegeln, Bäume im öffentlichen Raum schützen, Ersatzpflanzungen konsequent umsetzen und Begrünungsprogramme weiterentwickeln. Bereits heute werden mehr Blühstreifen und die Förderung der Biodiversität in der Stadt auf den Weg gebracht. Biodiversität, Natur- und Artenschutz, Aufenthaltsqualität und Gesundheitsschutz gehören für mich zusammen. |
| Martin Pavel | Da macht Wunstorf schon viel. Auch ist viel Geld dafür im Haushalt vorgesehen. Aber wir möchten die Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft und den Natur- und Umweltschutzverbänden stärken, verzahnen und ermöglichen. Wenn alle mitmachen, bekommen wir Fortschritt hin. |